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	<title>STEUERRECHT &#187; ErbStG</title>
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	<description>Weblog zu Steuern und Steuerrecht in Deutschland</description>
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		<title>Hessisches Finanzgericht: Kinder müssen unter bestimmten Voraussetzungen die Zwangsvollstreckung wegen Steuerschulden der Eltern dulden</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/abgabenordnung/2012/hessisches-finanzgericht-kinder-mussen-unter-bestimmten-voraussetzungen-die-zwangsvollstreckung-wegen-steuerschulden-der-eltern-dulden/</link>
		<comments>http://www.steuerrechtblog.de/abgabenordnung/2012/hessisches-finanzgericht-kinder-mussen-unter-bestimmten-voraussetzungen-die-zwangsvollstreckung-wegen-steuerschulden-der-eltern-dulden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaft- / Schenkungsteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Hessisches FG Urteil vom 09.11.2011 &#8211; 3 K 1122/07 Presseerklärung des Gerichts: &#8220;Kinder, die von ihren Eltern Grundvermögen übernommen haben, müssen wegen Steuerschulden der Eltern unter bestimmten Umständen die Zwangsvollstreckung in diesen Grundbesitz dulden. Das hat das Hessische Finanzgericht bestätigt (Az. 3 K 1122/07). Geklagt hatte eine Tochter, die im Jahre 2003 durch notariellen Vertrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hessisches FG Urteil vom 09.11.2011 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3 K 1122/07" target="_blank" title="3 K 1122/07 (3 zugeordnete Entscheidungen)">3 K 1122/07</a></p>
<p>Presseerklärung des Gerichts:</p>
<p>&#8220;Kinder, die von ihren Eltern Grundvermögen übernommen haben, müssen wegen Steuerschulden der Eltern unter bestimmten Umständen die Zwangsvollstreckung in diesen Grundbesitz dulden. Das hat das Hessische Finanzgericht bestätigt (Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3 K 1122/07" target="_blank" title="3 K 1122/07 (3 zugeordnete Entscheidungen)">3 K 1122/07</a>).</p>
<p>Geklagt hatte eine Tochter, die im Jahre 2003 durch notariellen Vertrag von ihren Eltern ein Zweifamilienhaus mit Grundstück im Wege der vorweggenommenen Erbfolge übertragen bekommen hatte. Die Eltern waren jeweils zu ½ Miteigentümer gewesen und behielten sich im Zuge der Übertragung ein Wohnungsrecht vor. Der Vater hatte zum Zeitpunkt der Grundstücksübergabe mehrere tausend Euro Steuerschulden. Nachdem das Finanzamt erfolglos gegen den Vater wegen dessen Steuerschulden die Zwangsvollstreckung betrieben hatte, erließ es im Jahre 2006 gegenüber der Tochter einen sog. Duldungsbescheid, mit dem es die Anfechtung der Grundstücksübertragung wegen Gläubigerbenachteiligung erklärte. Die Klägerin habe die Vollstreckung in das Grundstück so zu dulden, als gehöre es noch zur Hälfte zum Vermögen ihres Vaters.<span id="more-12227"></span></p>
<p>Die Klägerin wandte hiergegen ein, dass sie mit dem Grundstück Verbindlichkeiten in erheblicher Höhe und neben dem Wohnungsrecht zugunsten ihrer Eltern ein weiteres Wohnungsrecht zugunsten ihres Onkels übernommen habe. Das Grundstück sei damit wertausschöpfend belastet gewesen. Es fehle folglich an einer Gläubigerbenachteiligung. Das Finanzamt habe ermessensfehlerhaft gehandelt.</p>
<p>Das Hessische Finanzgericht wies die Klage ab. Der Übergabevertrag aus dem Jahre 2003 beinhalte eine unentgeltliche Leistung und habe zur Gläubigerbenachteiligung im Sinne des Anfechtungsgesetzes geführt.</p>
<p>Das Grundstück sei auch nicht wertausschöpfend belastet gewesen. Denn der Gutachterausschuss beim Amt für Bodenmanagement habe für das Grundstück einen Verkehrswert ermittelt, der deutlich über dem Wert der bestehenden Belastungen (Wohnungsrecht zugunsten des Onkels und durch das Grundstück gesicherte Darlehensvaluta) liege. Das zugunsten der Eltern begründete Wohnungsrecht sei wegen der hiermit verbundenen Gläubigerbenachteiligung bei der Wertberechnung außer Acht zu lassen.</p>
<p>Schließlich habe das Finanzamt ermessensfehlerfrei gehandelt, weil es den maßgeblichen Sachverhalt ausreichend ermittelt und seine Ermessenserwägungen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ausgerichtet habe. Eine gleich geeignete und weniger belastende Alternative habe das Finanzamt zur Realisierung der Steueransprüche im Vergleich zum angefochtenen Duldungsbescheid nicht gehabt.</p>
<p>Das Urteil vom 09.11.2011 ist noch nicht rechtskräftig.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Hessisches Finanzgericht" href="http://www.fg-kassel.justiz.hessen.de/" target="_blank">Hessisches Finanzgericht</a></p>
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		<title>FG Köln: Keine erbschaftsteuerliche Gleichbehandlung von zusammenlebenden Geschwistern und eingetragenen Lebenspartnern</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/verfassungsrecht/2012/fg-koln-keine-erbschaftsteuerliche-gleichbehandlung-von-zusammenlebenden-geschwistern-und-eingetragenen-lebenspartnern/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 18:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbschaft- / Schenkungsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[GG]]></category>

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		<description><![CDATA[FG Köln Urteil vom 16.11.2011 &#8211; 9 K 3197/10 Pressemeldung des Gerichts: &#8220;Zusammenlebenden Geschwistern stehen nicht dieselben erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen wie Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern zu. Dies entschied der 9. Senat des Finanzgerichts Köln mit seinem Urteil vom 16. November 2011 (9 K 3197/10). In dem Verfahren klagten die Geschwister des Erblassers, die mit dem Verstorbenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="FG Köln Urteil vom 16.11.2011 - 9 K 3197/10" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/koeln/j2011/9_K_3197_10_Urteil_20111116.html" target="_blank">FG Köln Urteil vom 16.11.2011 &#8211; 9 K 3197/10</a></p>
<p>Pressemeldung des Gerichts:</p>
<p>&#8220;Zusammenlebenden Geschwistern stehen nicht dieselben erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen wie Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern zu. Dies entschied der 9. Senat des Finanzgerichts Köln mit seinem Urteil vom 16. November 2011 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=9 K 3197/10" target="_blank" title="FG K&ouml;ln, 16.11.2011 - 9 K 3197/10">9 K 3197/10</a>).</p>
<p>In dem Verfahren klagten die Geschwister des Erblassers, die mit dem Verstorbenen das gesamte bisherige Leben zusammen gewohnt und gewirtschaftet hatten. Die Klage wurde mit dem Ziel der Zuerkennung der Erbschaftsteuerklasse I geführt, die für Ehegatten und Lebenspartner zur Anwendung kommt. Die Kläger sahen ihr Lebensmodell als mit der Ehe bzw. der Lebenspartnerschaft vergleichbar an und beriefen sich auf die Verletzung von Verfassungsrecht.<span id="more-12136"></span></p>
<p>Diese Meinung teilte der 9. Senat nicht. Er sah in der erbschaftsteuerlichen Ungleichbehandlung der Geschwistergemeinschaft mit Ehe- und eingetragnen Lebenspartnern keine Verletzung von Grundrechten. Insbesondere sei der Gleichbehandlungsgrundsatz (<a href="http://dejure.org/gesetze/GG/3.html" target="_blank" title="Art. 3 GG">Artikel 3 GG</a>) nicht verletzt, da es sich bei Geschwistern, die eine dauerhafte Haushalts- und Wirtschaftsgemeinschaft bilden, um einen Ausnahmefall handele. Auch sei eine Differenzierung sachlich gerechtfertigt, da bei Geschwistern keine gegenseitige Unterhaltspflicht bestehe. Schließlich liege keine Verletzung des Schutzes der Familie (<a href="http://dejure.org/gesetze/GG/6.html" target="_blank" title="Art. 6 GG">Artikel 6 Absatz 1 GG</a>) vor, da die Geschwistergemeinschaft nicht zur verfassungsrechtlich geschützten Kleinfamilie zähle.</p>
<p>Der Senat hat die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen, da bisher noch nicht höchstrichterlich entschieden ist, ob eine entsprechende Anwendung der ab dem 1. Januar 2010 für Geschwister wesentlich reduzierten Steuersätze bereits im Streitjahr 2009 in Betracht komme. Dies hat der Senat in seinem Urteil ebenfalls abgelehnt, da hierfür keine gesetzliche Grundlage bestehe.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Finanzgericht Köln" href="http://www.fg-koeln.nrw.de/" target="_blank">Finanzgericht Köln</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Entscheidungen des FG Hamburg (30.12.2011)</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2011/entscheidungen-des-fg-hamburg-30-12-2011/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 18:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Folgende Entscheidungen hat das Finanzgericht Hamburg mit Datum von gestern (30.12.2011) veröffentlicht: - FG Hamburg Urteil vom 27.09.2011 &#8211; 1 K 43/11 zur Einkommensteuer: Hinweise im &#8220;Kleingedruckten&#8221; der Steuerformulare schließen nachträgliche Geltendmachung von Unterhaltszahlungen nicht ohne weiteres aus Der 1. Senat hat der Klage eines Steuerpflichtigen stattgegeben, der Unterhaltszahlungen an seine Lebensgefährtin und Mutter des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Entscheidungen hat das <a title="Finanzgericht Hamburg" href="http://justiz.hamburg.de/finanzgericht/" target="_blank">Finanzgericht Hamburg</a> mit Datum von gestern (30.12.2011) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 27.09.2011 - 1 K 43/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3114302/data/1-k-043-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 27.09.2011 &#8211; 1 K 43/11</a> zur Einkommensteuer: Hinweise im &#8220;Kleingedruckten&#8221; der Steuerformulare schließen nachträgliche Geltendmachung von Unterhaltszahlungen nicht ohne weiteres aus</p>
<p>Der 1. Senat hat der Klage eines Steuerpflichtigen stattgegeben, der Unterhaltszahlungen an seine Lebensgefährtin und Mutter des gemeinsamen Kindes erst erklärt hatte, nachdem sein Einkommensteuerbescheid bereits bestandskräftig geworden war.</p>
<p>Zum Sachverhalt: Der Kläger lebt mit der Mutter seines im Jahr 2007 geborenen Kindes in nichtehelicher Lebensgemeinschaft. Seine Steuererklärung für das Jahr 2008 gab er elektronisch mit ElsterFormular ab, ohne seine Unterhaltszahlungen an die Lebensgefährtin anzugeben. Als er dies etwa ein Jahr nach Erlass des Steuerbescheids nachholte, lehnte das Finanzamt seinen Antrag auf nachträgliche Berücksichtigung ab, weil er die rechtzeitige Geltendmachung grob fahrlässig versäumt habe.</p>
<p>Der Kläger wandte sich an das Finanzgericht Hamburg, das den ablehnenden Bescheid aufhob und das Finanzamt verurteilte, die Unterhaltszahlungen gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/33a.html" target="_blank" title="&sect; 33a EStG: Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung in besonderen F&auml;llen">§ 33a Abs. 1 EStG</a> nunmehr in einem neuen Steuerbescheid zu berücksichtigen. Der 1. Senat des Finanzgerichts Hamburg führte in seinem Urteil vom 27. September 2011 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 K 43/11" target="_blank" title="FG Hamburg, 27.09.2011 - 1 K 43/11">1 K 43/11</a>) aus, dass <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/173.html" target="_blank" title="&sect; 173 AO: Aufhebung oder &Auml;nderung von Steuerbescheiden wegen neuer Tatsachen oder Beweismittel">§ 173 AO</a> zwar eine Änderung bestandskräftiger Steuerbescheide zugunsten des Steuerpflichtigen nur ermögliche, wenn ihm kein grobes Verschulden an der Unvollständigkeit seiner Steuererklärung treffe und nach der Rechtsprechung des BFH grob schuldhaft handele, wer eine Angabe versäume, die im Steuererklärungsformular abgefragt werde. Ein solcher Fall habe beim Kläger jedoch nicht vorgelegen, weil die Steuererklärungsunterlagen, insbesondere in ElsterFormular, nicht hinreichend deutlich gewesen seien. Die Erläuterungen zur &#8220;Anlage Unterhalt&#8221; befasse sich lediglich mit Zahlungen an unterhaltsberechtigte Personen wie Eltern, Großeltern und Kinder. Erst bei genauerer Durchsicht der Anlage fände sich an ihrem Ende eine Erwähnung der Kindesmutter. Dem Kläger sei daher keine grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen. Der 1. Senat des Finanzgerichts Hamburg stellte klar, dass das Finanzamt keine überzogenen Anforderungen an die Steuerpflichtigen stellen dürfe und berücksichtigte dabei auch, dass es in ElsterFormular deutlich schwieriger sei, die auszufüllenden Felder zu überblicken, als bei einem Papierformular.<span id="more-12129"></span></p>
<p>Das Finanzamt hat Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt, Az. des BFH VI B 107/11.</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Gerichtsbescheid vom 01.09.2011 - 2 K 188/09" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220828/data/2-k-188-09.pdf" target="_blank">FG Hamburg Gerichtsbescheid vom 01.09.2011 &#8211; 2 K 188/09</a> zur  Körperschaftsteuer: Bildung organschaftlicher Ausgleichsposten für nur verrechenbare Verluste der Or-gangesellschaft aus einer Beteiligung an einer Personengesellschaft</p>
<p>Der 2. Senat hatte sich in einem Rechtsstreit mit der besonderen Materie der Bildung organschaftlicher Ausgleichsposten auseinander zu setzen und die bisher höchstrichterlich noch nicht geklärte Frage zu entscheiden, ob ein passiver organschaftlicher Ausgleichsposten zu bilden ist, wenn die Organgesellschaft nur verrechenbare Verluste aus einer Beteiligung an einer KG erzielt.</p>
<p>Zum Sachverhalt: Auf die klagende Kommanditgesellschaft als aufnehmende Gesellschaft wurde die X-GmbH als übertragende Gesellschaft rückwirkend zum 1. Januar 2004 verschmolzen. Ein zwischen der X-GmbH und ihrer Tochtergesellschaft, der A-GmbH, bestehendes körperschaftsteuerliches Organschaftsverhältnis wurde zum 31. Dezember 2003 aufgelöst und die Anteile an der A-GmbH im Jahr 2004 veräußert. Für die A-GmbH war mit Feststellungsbescheid zum 31. Dezember 2003 ein Körperschaftsteuerguthaben (<a href="http://dejure.org/gesetze/KStG/37.html" target="_blank" title="&sect; 37 KStG: K&ouml;rperschaftsteuerguthaben und K&ouml;rperschaftsteuerminderung">§ 37 Abs. 2 S. 3 KStG</a>) und mit einem weiteren Feststellungsbescheid für 2003 nicht ausgleichsfähige Verluste aus ihrer Beteiligung als Kommanditistin an der H-KG festgestellt worden. Im Hinblick auf diese Beteiligung kam das Finanzamt zu dem Ergebnis, bei der A-GmbH habe es eine sogenannte Mehrabführung gegeben, denn handelsrechtlich sei ein höherer Gewinn als steuerrechtlich abgeführt worden. Nach der für das Steuerrecht maßgeblichen sogenannten Spiegelbildtheorie sei in der Steuerbilanz der A-GmbH, abweichend von der handelsrechtlich zulässigen Bewertung, ihr &#8211; negatives &#8211; Kapitalkonto bei der H-KG zu erfassen.</p>
<p>Die Mehrabführung sei über die Bildung eines organschaftlichen Ausgleichspostens bei der X-GmbH zu neutralisieren, der erst bei der Veräußerung der Beteiligung, nicht schon bei Beendigung des Ergebnisabführungsvertrages gewinnwirksam aufzulösen sei.</p>
<p>Die Klägerin meinte, es sei kein zu einer Minderung des Eigenkapitals der X-GmbH führender passiver Ausgleichsposten zu bilden, denn ihr steuerbilanzielles Eigenkapital sei durch die gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/15a.html" target="_blank" title="&sect; 15a EStG: Verluste bei beschr&auml;nkter Haftung">§ 15a EStG</a> nicht ausgleichsfähigen Verlustanteile der A-GmbH nicht reduziert worden.</p>
<p>Der 2. Senat gab ihr in seinem Gerichtsbescheid vom 1. September 2011 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2 K 188/09" target="_blank" title="FG Hamburg, 01.09.2011 - 2 K 188/09">2 K 188/09</a>) Recht. Eine handelsrechtliche Mehrabführung der Organgesellschaft an die Organträgerin ist hinsichtlich der nur verrechenbaren Verluste nicht eingetreten, weil das steuerrechtlich der Organträgerin zuzurechnende Einkommen nicht von dem tatsächlich abgeführten Einkommen abgewichen ist. Soweit Verluste zu einem negativen Kapitalkonto führen, steuerrechtlich aber nur verrechenbar sind, müssen sie dem steuerrechtlichen Gewinn außerbilanziell wieder hinzugerechnet werden. Gewinnwirksamen Auswirkungen der Anwendung der Spiegelbildmethode sind auf diese Weise wieder zu neutralisieren. Da allein die Gewinnermittlung bei der Organgesellschaft betroffen ist, hat die Neutralisierung noch vor der Zurechnung des Ergebnisses zur Organträgerin zu erfolgen. Eine sich allein technisch in einem Zwischenschritt der Einkommensermittlung ergebende Abweichung von Handels- und Steuerbilanz stellt also keine Mehrabführung dar, die zu einem organschaftlichen Ausgleichsposten führen kann.</p>
<p>Der 2. Senat hat die Revision im Hinblick auf das Erfordernis der Rechtsfortbildung zugelassen, Az. des BFH: I R 65/11.</p>
<p>Weitere aktuelle Entscheidungen in Stichworten</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 08.06.2011 - 6 K 124/08" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3221200/data/6-k-124-08.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 08.06.2011 - 6 K 124/08</a> (Abgabenordnung: Zur Ablaufhemmung der Festsetzungsfrist nach <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/174.html" target="_blank" title="&sect; 174 AO: Widerstreitende Steuerfestsetzungen">§ 174 Abs. 4 AO</a> für die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen, insbesondere dem Erfordernis hinreichender Bestimmtheit des Inhaltsadressaten der Prüfungsanordnung, dem Beginn der Außenprüfung durch konkreten Ermittlungshandlungen und der Frage einer Unterbrechung der Außenprüfung; rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Zwischengerichtsbescheid vom 07.10.2011 - 3 K 122/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220836/data/3-k-122-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Zwischengerichtsbescheid vom 07.10.2011 &#8211; 3 K 122/10</a> (Abgabenordnung: Die Bindung an eine tatsächliche Verständigung &#8211; hier über einen Gesamtgebäudewert für die Einheitsbewertung &#8211; entfällt nicht allein aufgrund nachträglicher Behauptung eines Fehlers oder Irrtums hinsichtlich einzelner Rechengrößen oder Zwischenschritte in der zugrunde gelegten gutachterlichen Wertermittlung. Die Bindungswirkung einer Abhilfezusage kann nicht ohne die Voraussetzungen der <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/129.html" target="_blank" title="&sect; 129 AO: Offenbare Unrichtigkeiten beim Erlass eines Verwaltungsakts">§§ 129 ff AO</a> nachträglich beseitigt werden; rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 24.11.2011 - 6 K 22/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3221334/data/6-k-022-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 24.11.2011 &#8211; 6 K 22/10</a> (Abgabenordnung / Einkommensteuer: In seinem Urteil vom 24. November 2011 stellt der 6. Senat für den Fall einer Wertpapierleihe mit girosammelverwahrten Aktien klar, dass der Verleiher der Aktien nicht dividenden- und zum Abzug der Kapitalertragsteuer berechtigt ist, wenn der Vertrag über die Wertpapierleihe bis zum Abend des Ausschüttungsbeschlusses geschlossen wurde und die Aktien in das Depot des Entleihers eingebucht wurden; Revision zugelassen, nicht rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 20.07.2001 - 2 K 22/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220904/data/2-k-022-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 20.07.2001 &#8211; 2 K 22/10</a> (Einkommensteuer: In einem vom 2. Senat zu entscheidenden Fall war der Geschäftsführer der Klägerin innerhalb einer Unternehmensgruppe für verschiedene Gesellschaften als Ge-schäftsführer tätig gewesen. Nach rückläufiger Geschäftsentwicklung bei der Klägerin hatte sie ihm &#8211; anders als ihre Schwestergesellschaften &#8211; keine Vergütung mehr gezahlt. Der 2. Senat erkannte, dass die Absenkung der aktiven Bezüge auf 0 € unter Aufrechterhaltung der Pensionszusage zur sog. Nur-Pension führt, für die wegen der damit einhergehenden Überversorgung eine Rückstellung gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/6a.html" target="_blank" title="&sect; 6a EStG: Pensionsr&uuml;ckstellung">§ 6a EStG</a> nicht gebildet werden darf. Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt, Az. des BFH I B 133/11);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 13.07.2011 - 1 K 174/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220858/data/1-k-174-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 13.07.2011 &#8211; 1 K 174/10</a> (Einkommensteuer: In einem weiteren Verfahren, in dem eine klagende Gesellschaft um die Anerkennung einer Pensionsrückstellung für ihren Geschäftsführer stritt, war eine Rückstellung gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/6a.html" target="_blank" title="&sect; 6a EStG: Pensionsr&uuml;ckstellung">§ 6a EStG</a> steuerbilanziell zwar zu berücksichtigen, außerbilanziell jedoch als verdeckte Gewinnausschüttung im Sinne des <a href="http://dejure.org/gesetze/KStG/8.html" target="_blank" title="&sect; 8 KStG: Ermittlung des Einkommens">§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG</a> dem Gewinn der Klägerin wieder hinzuzurechnen; die Zusage der Altersversorgung war gesellschaftlich ver-anlasst, weil sie der Geschäftsführer im maßgeblichen Zeitpunkt nicht mehr erdienen konnte, rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 08.06.2011 -  6 K 121/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3221198/data/6-k-121-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 08.06.2011 -  6 K 121/10</a> (Einkommensteuer: Mit seinem Urteil überträgt der 6. Senat die geänderte Rechtsprechung des Großen Senats des BFH zur Aufteilung der Aufwendungen für eine gemischt veranlasste Reise und den Nachweis der beruflichen Veranlassung auf die Abziehbarkeit von Aufwendungen für einen auch beruflich genutzten Raum in einer Privatwohnung. Im konkreten Fall verneinte er allerdings die Abzugsfähigkeit anteiliger Kosten, weil es an objektivierbaren Kriterien für eine Aufteilung fehlte. Nichtzulassungsbe-schwerde eingelegt, Az. des BFH VIII B 141/11);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 17.08.2011 - 2 K 42/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220942/data/2-k-042-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 17.08.2011 &#8211; 2 K 42/11</a> (Einkommensteuer: <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/5a.html" target="_blank" title="&sect; 5a EStG: Gewinnermittlung bei Handelsschiffen im internationalen Verkehr">§ 5a EStG</a> kann &#8211; auch im Hinblick auf die Bindefrist des <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/5a.html" target="_blank" title="&sect; 5a EStG: Gewinnermittlung bei Handelsschiffen im internationalen Verkehr">§ 5a Abs. 3 Satz 3 EStG</a> &#8211; keine zeitliche Mindestgrenze für den Betrieb eines Seeschiffes im internationalen Verkehr entnommen werden, so dass eine Ein-Schiffsgesellschaft auch zur Tonnagesteuer optieren kann, wenn sie das Schiff nur für einen kurzen Zeitraum im internationalen Verkehr betrieben hat. Revision eingelegt, Az. des BFH <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IV R 45/11" target="_blank" title="BFH, anh&auml;ngiges Verfahren - IV R 45/11">IV R 45/11</a>);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 27.09.2011 - 3 K 229/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220890/data/3-k-229-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 27.09.2011 &#8211; 3 K 229/10</a> (Einkommensteuer: Aufwendungen für den Unterhalt eines Stiefkindes, dem leiblichen Kind des Ehepartners, sind &#8211; sofern jemand Anspruch auf Kinderfreibetrag oder Kindergeld hat &#8211; weder als außergewöhnliche Belastung noch als Ehegattenunterhalt steuerlich berücksichtigungsfähig. Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt, Az. des BFH VI B 120/11);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 20.09.2011 - 2 K 41/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220946/data/2-k-041-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 20.09.2011 &#8211; 2 K 41/11</a> (Einkommensteuer: Die beiden Pauschalierungsoptionen des <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/37b.html" target="_blank" title="&sect; 37b EStG: Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen">§ 37b EStG</a> für die steuerliche Behandlung von Zuwendungen an eigene Arbeitnehmer einerseits und an Dritte andererseits können jeweils nur einheitlich ausgeübt werden. Die Pauschalbesteuerung erfasst auch Sachzuwendungen und Geschenke an Dritte, wenn ihr Wert 35 € nicht übersteigt und zwar unabhängig davon, ob ein Betriebsausgabenabzug beim Zuwendenden zulässig ist und ob beim jeweiligen Empfänger überhaupt ein steuerpflichtiger Zugang entsteht. Revision eingelegt, Az. des BFH VI R 52/11);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Beschluss vom 31.08.2011 - 6 V 25/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3221202/data/6-v-025-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Beschluss vom 31.08.2011 &#8211; 6 V 25/11</a> (Einkommensteuer / Abgabenordnung: Das Finanzgericht Hamburg hatte sich einmal mehr mit Hinzuschätzungen bei einem Taxiunternehmen und den Folgen der Nichtbenennung von Lohnempfängern auseinanderzusetzen. Im Rahmen eines Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes hat der 6. Senat betont, dass es Zweck der Schätzungsvorschrift in <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/160.html" target="_blank" title="&sect; 160 AO: Benennung von Gl&auml;ubigern und Zahlungsempf&auml;ngern">§ 160 AO</a> ist, mögliche Steuerausfälle zu verhindern, die dadurch eintreten, dass die Empfänger geltend gemachter Betriebsausgaben die Einnahmen nicht bei sich erfassen, und er lässt vor diesem Hintergrund unter Bezugnahme auf Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs unberücksichtigt, dass Pflichten der Zahlungsempfänger auch aus der Inanspruchnahme von Sozialleistungen verletzt sein können. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Beschluss vom 20.10.2011 - 3 V 41/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220948/data/3-v-041-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Beschluss vom 20.10.2011 &#8211; 3 V 41/11</a> (Einkommensteuer / Doppelbesteuerungsabkommen: Der 3. Senat hat Zweifel, ob für einen in der Schweiz wohnhaften Mitinitiator eines Sanierungsprojektes ein deutsches Besteuerungsrecht nach der sog. &#8220;überdachenden Besteuerung&#8221; (Art. 4 Abs. 3 DBA Schweiz) schon deswegen gegeben ist, weil er sich zur Koordinierung der Baumaßnahmen häufig vor Ort in Deutschland aufgehalten und dabei in einer der Suiten des Sanierungsobjektes übernachtet hat. Denn eine &#8220;ständige Wohnstätte&#8221; in einer Suite eines hotelähnlichen Beherbergungsbetriebs setzt ständige Verfügungsmacht und damit eine langfristige Rechtsposition für die Benutzung voraus. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 28.06.2011 - 6 K 83/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220950/data/6-k-083-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 28.06.2011 &#8211; 6 K 83/10</a> (Einkommensteuer / Umsatzsteuer: Einen Steuerpflichtigen, der für sein Fahrzeug Vorsteuerabzug und AfA geltend macht, trifft die objektive Beweislast für die betriebliche Nutzung. Der 6. Senat hat eine Klage unter ausführlicher Würdigung der Darlegungen und Unterlagen der Klägerin abgewiesen, weil sie eine betriebliche Nutzung von mehr als 10 Prozent weder nachgewiesen noch ausreichend glaubhaft gemacht hatte. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 27.09.2011 - 3 K 83/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220952/data/3-k-083-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 27.09.2011 &#8211; 3 K 83/11</a> (Erbschaftsteuer: Die Auslegung eines Testaments, dass die Erbschaftsteuer eines Vermächtnisnehmers dem Erben auferlegt ist, lässt die Steuerschuldnerschaft des Vermächtnisnehmers gegenüber dem Finanzamt unberührt und erhöht sogar die Bemessungsgrundlage. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 18.08.2011 - 4 K 84/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220954/data/4-k-084-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 18.08.2011 - 4 K 84/11</a> (Energiesteuer: Werden in einem Mähdreschertank gekennzeichnete Energieerzeugnisse festgestellt, entsteht die Energiesteuer selbst dann, wenn der über den Mähdrescher Verfügungsberechtigte keine Kenntnis vom Tankinhalt hatte. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 19.07.2011 - 4 K 91/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220956/data/4-k-091-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 19.07.2011 &#8211; 4 K 91/10</a> (Energiesteuer: Mehrere in einem gemeinsamen Gebäude installierte Kraft-Wärme-Stromerzeugungseinheiten stellen nur eine Anlage dar und sind damit bei Erreichen einer Gesamtleistung von 2 Megawatt nicht mehr steuerbefreit, wenn sie im regelmäßigen Betrieb zwar jeweils verschiedene Fernwärmegebiete versorgen, aber eine Verbindung der Fernwärmeleitungsnetze besteht, selbst wenn diese nur für etwaige Notfälle vorgesehen ist. Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt, Az. des BFH VII B 151/11);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 27.09.2011 - 1 K 243/09" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220958/data/1-k-243-09.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 27.09.2011 - 1 K 243/09</a> (Gewerbesteuer: Keine erweiterte Kürzung des Gewerbeertrags für grundbesitzverwaltende Unternehmen gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/GewStG/9.html" target="_blank" title="&sect; 9 GewStG: K&uuml;rzungen">§ 9 Nr.1 Satz 5 GewStG</a> für ein Lebensversicherungsunternehmen, das seine Beteiligung an einer grundbesitzverwaltenden Personengesellschaft in ein aufgrund einer geschäftsplanmäßigen Erklärung gebildetes Sondervermögen zur Bedeckung der Rückstellung für Beitragsrückerstattung eingestellt hat. Revision eingelegt, Az. des BFH <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IV R 50/11" target="_blank" title="BFH, anh&auml;ngiges Verfahren - IV R 50/11">IV R 50/11</a>);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Gerichtsbescheid vom 04.11.2011 - 4 K 22/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220960/data/4-k-022-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Gerichtsbescheid vom 04.11.2011 &#8211; 4 K 22/11</a> (Prozessrecht: Stattgebende Gerichtsbescheide, die die Revision nicht zulassen, sind nach Ansicht des 4. Senats nicht vorläufig vollstreckbar. Nicht rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Beschluss vom 12.09.2011 - 4 V 180/08" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220964/data/4-v-180-08.pdf" target="_blank">FG Hamburg Beschluss vom 12.09.2011 &#8211; 4 V 180/08</a> (Prozessrecht: Ein Antrag auf Aussetzung der Vollziehung schließt regelmäßig das Begehren nach einer Aufhebung der Vollziehung ein, sofern er nicht erkennbar auf eine in die Zukunft wirkende Maßnahme beschränkt wird, was grundsätzlich der Fall ist, wenn neben der Aussetzung der Vollziehung ausdrücklich und nur noch die Aufhebung der Verwirkung von Säumniszuschlägen beantragt wird. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Beschluss vom 01.09.2011 - 6 V 84/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220966/data/6-v-084-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Beschluss vom 01.09.2011 - 6 V 84/11</a> (Prozessrecht: Die Rechtsprechung des BFH, nach der ein Antrag auf AdV unbeschadet der Zugangsvoraussetzung des <a href="http://dejure.org/gesetze/FGO/69.html" target="_blank" title="&sect; 69 FGO">§ 69 Abs. 4 FGO</a> unmittelbar beim Finanzgericht gestellt werden kann, wenn das Finanzamt im gerichtlichen Verfahren bereits ausdrücklich mitgeteilt hat, es werde einen solchen Antrag ablehnen, ist vom 6. Senat auf eine Fallgestaltung erstreckt worden, in der das Finanzamt im finanzgerichtlichen Verfahren die Abweisung des Antrags auf AdV nicht wegen Fehlens dieser Zugangsvoraussetzung beantragt, sondern aus sachlichen Gründen. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil 30.09.2011 - 4 K 183/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220968/data/4-k-183-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil 30.09.2011 - 4 K 183/10</a> (Prozessrecht / Energiesteuer: Eine Revision ist nicht deswegen zuzulassen, weil ein anderes Finanzgericht in einem gleichgelagerten Fall die Revision zugelassen hat. Sie ist auch nicht deswegen zuzulassen, weil eine entscheidungserhebliche Vorschrift in Entscheidungen gleichgelagerter Fälle unberücksichtigt geblieben ist, sofern es keinen Anhaltspunkt dafür gibt, dass dem eine abweichende Rechtsauffassung zu Grunde gelegen hat. Keine Energiesteuerfreiheit für in einem zweiten LKW-Tank ins Steuergebiet eingeführten Kraftstoff, wenn dieser Tank nicht serienmäßig vom Hersteller des Fahrgestells, sondern durch einen Karosseriebauer eingebaut wurde. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Beschluss vom 18.08.2011 - 6 V 102/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220994/data/6-v-102-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Beschluss vom 18.08.2011 &#8211; 6 V 102/11</a> (Prozessrecht / Insolvenzrecht: Auf einen Antrag, das Finanzamt im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes zur Rücknahme seines Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu verpflichten, hat der 6. Senat den gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/FGO/114.html" target="_blank" title="&sect; 114 FGO">§ 114 Abs. 3 FGO</a> i. V. m. <a href="http://dejure.org/gesetze/ZPO/920.html" target="_blank" title="&sect; 920 ZPO: Arrestgesuch">§ 920 Abs. 2 ZPO</a> anzulegenden Prüfungsmaßstab konkretisiert: Ein Anordnungsanspruch setzt voraus, dass der Antragsteller glaubhaft macht, das Finanzamt habe mit seinem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ermessensfehlerhaft gehandelt. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Gerichtsbescheid vom 19.08.2011 - 3 K 148/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220970/data/3-k-148-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Gerichtsbescheid vom 19.08.2011 &#8211; 3 K 148/11</a> (Prozessrecht / Insolvenzrecht: Soweit ein nicht beseitigter Widerspruch des Insolvenzverwalters zur Tabelle besteht, erledigt sich das Klagverfahren nicht durch die Insolvenzaufhebung. Der 3. Senat hat sich der Auffassung angeschlossen, nach der der Gläubiger nach Insolvenzbeendigung seine Forderung gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/InsO/201.html" target="_blank" title="&sect; 201 InsO: Rechte der Insolvenzgl&auml;ubiger nach Verfahrensaufhebung">§ 201 InsO</a> wieder geltend machen kann. Allerdings erledigt sich die Klage nach erteilter Restschuldbefreiung wegen Wegfalls des Rechtsschutzbedürfnisses, weil durch sie die Nachhaftung mit Wirkung gegenüber allen Insolvenzgläubigern entfällt. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Gerichtsbescheid vom 25.08.2011 - 3 K 132/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220972/data/3-k-132-11-gb.pdf" target="_blank">FG Hamburg Gerichtsbescheid vom 25.08.2011 &#8211; 3 K 132/11</a> (Prozessrecht / Insolvenzrecht: Ein Finanzprozess erledigt sich nach Anmeldung und Feststellung der streitigen Steuerforderung zur Insolvenztabelle, wenn niemand der Eintragung widerspricht, denn die Eintragung wirkt nach Betrag und Rang wie ein rechtskräftiges Urteil. Im Übrigen lässt eine erteilte Restschuldbefreiung das Rechtsschutzbedürfnis entfallen. Die mit Insolvenzeröffnung erloschene Prozessvollmacht lebt nach Insolvenzbeendigung nicht wieder auf. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Beschluss vom 25.08.2011 - 3 K 132/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220974/data/3-k-132-11-b.pdf" target="_blank">FG Hamburg Beschluss vom 25.08.2011 &#8211; 3 K 132/11</a> (In derselben Sache hat der 3. Senat entschieden, dass ohne ein Obsiegen und ohne einen Erstattungsanspruch aus einer Kostenlastentscheidung die Zuziehung eines Bevollmächtigten für das Vorverfahren im Klageverfahren nicht allein für Zwecke der Prozesskostenhilfe-Vergütung für notwendig erklärt werden kann. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Beschluss 20.08.2011 - 3 K 151/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220976/data/3-k-151-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Beschluss 20.08.2011 &#8211; 3 K 151/11</a> (Prozessrecht / Insolvenzrecht: Bei vorläufiger Insolvenzverwaltung bestehen Empfangs- und Zustellungsvollmacht eines Prozessbevollmächtigten des Insolvenzschuldners fort. Auch wenn der Bevollmächtigte grundsätzlich kein Rechtsmittel mehr ohne den Insolvenzverwalter einlegen kann, darf er es zur Beseitigung eines trotz der Verfahrensunterbrechung ergangenen Urteils einlegen; die einmonatige Frist für die Einlegung der Nichtzulassungs-beschwerde beginnt mit Zustellung. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Gerichtsbescheid 19.08.2011 - 3 K 150/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220978/data/3-k-150-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Gerichtsbescheid 19.08.2011 &#8211; 3 K 150/11</a> (Prozessrecht / Insolvenzrecht: In dem durch Gesellschafterinsolvenzen unterbrochenen Gewinnfeststellungsklageverfahren sind an Stelle der Insolvenzschuldner die Insolvenzverwalter Beteiligte. Statt des mit der Gewinnfeststellung befassten Betriebsfinanzamts können die für die Gesellschafter zuständigen Personenfinanzämter die von der Gewinnfeststellung betroffenen Einkommensteuerforderungen zur Insolvenztabelle anmelden; bei Aufnahme des Gewinnfeststellungsverfahrens ist dafür das Betriebsfinanzamt Beteiligter. Auch für den Fall, dass Tabelle-Anmeldungen und -Feststellungen von Einkommensteuerforderungen fehlen, kann ein Gläubiger &#8211; ggf. das Finanzamt &#8211; gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/InsO/201.html" target="_blank" title="&sect; 201 InsO: Rechte der Insolvenzgl&auml;ubiger nach Verfahrensaufhebung">§ 201 InsO</a> seine Forderung wieder geltend machen. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Beschluss des 21.09.2011 - 4 V 148/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220980/data/4-v-148-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Beschluss des 21.09.2011 &#8211; 4 V 148/11</a> (Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz: Zu den Anforderungen an eine Prüfungsverfügung nach § 2 SchwarzArbG &#8211; Angabe von Prüfungszeitpunkt und Prüfungszeitraum, Prüfungsumfang. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 23.09.2011 - 5 K 310/09" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220982/data/5-k-310-09.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 23.09.2011 &#8211; 5 K 310/09</a> (Umsatzsteuer: In seinem Urteil hat der 5. Senat klargestellt, dass für eine steuerfreie Ausfuhrlieferung im Falle eines misslungenen Beleg- und Buchnachweises neben dem Realakt der Ausfuhr auch die Darlegung der der Ausfuhr zugrunde liegenden Leistungsbeziehung erforderlich ist. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Beschluss vom 31.08.2011 - 6 V 2/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3221346/data/6-v-002-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Beschluss vom 31.08.2011 - 6 V 2/11</a> (Umsatzsteuer / Ertragsteuer: Die in <a href="http://dejure.org/gesetze/UStG/22.html" target="_blank" title="&sect; 22 UStG: Aufzeichnungspflichten">§ 22 UStG</a> i. V. m. §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/UStDV/63.html" target="_blank" title="&sect; 63 UStDV: Aufzeichnungspflichten">63</a> bis <a href="http://dejure.org/gesetze/UStDV/68.html" target="_blank" title="&sect; 68 UStDV: Befreiung von der F&uuml;hrung des Steuerhefts">68 UStDV</a> geregelte Pflicht zur Einzelaufzeichnung wirkt mangels Beschränkung des Geltungsbereichs unmittelbar auch für andere Steuergesetze (EStG und GewStG). Im Bereich des Taxigewerbes genügen die sog. Schichtzettel in Verbindung mit den Angaben, die sich auf dem Kilometerzähler und dem Taxameter des einzelnen Taxis ablesen lassen, den Mindestanforderungen. Rechtskräftig);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 30.09.2011 - 4 K 103/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220984/data/4-k-103-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 30.09.2011 - 4 K 103/10</a> (Zollrecht: Kostenschuldner der Gebühren für die zollamtliche Verwahrung von Sendungen, die die Post aus dem Nicht-EU-Ausland übernommen und befördert hat, ist nicht die Post, sondern der auf der Sendung angegebene Empfänger. Auch ein Schuldner von Verwaltungskosten kann sich darauf berufen, dass die Behörde ihr Auswahlermessen zwischen mehreren Kostenschuldnern nicht ermessensfehlerfrei ausgeübt habe. Revision eingelegt, Az. des BFH <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII R 65/11" target="_blank" title="BFH, anh&auml;ngiges Verfahren - VII R 65/11">VII R 65/11</a>);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Beschluss vom 22.06.2011 - 4 K 42/10" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220988/data/4-k-042-10.pdf" target="_blank">FG Hamburg Beschluss vom 22.06.2011 - 4 K 42/10</a> (Zollrecht: Der 4. Senat hat ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH gerichtet, ob dem Abgabenschuldner die Berufung auf Vertrauensschutz nach Art. 220 Abs. 2 ZK zu versagen ist, wenn die Behörde des Drittlandes nicht mehr überprüfen kann, ob die von ihr ausgestellte Ursprungsbescheinigung auf einer richtigen Darstellung der Fakten beruht und die Umstände hinsichtlich der Nichtaufklärbarkeit ihrer inhaltlichen Richtigkeit in die Sphäre des Ausführers fallen, oder ob der Übergang der Beweislast von der Zollbehörde auf den Abgabenschuldner lediglich bzw. vielmehr voraussetzt, dass die Nichtaufklärbarkeit ihre Ursache außerhalb der Sphäre der Behörde des Ausfuhrlandes bzw. in einer allein dem Ausführer zuzurechnenden Nachlässigkeit hat. Az. des EuGH <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=C-438/11" target="_blank" title="EuGH, anh&auml;ngiges Verfahren - C-438/11">C-438/11</a>);</p>
<p>- <a title="FG Hamburg Urteil vom 22.06.2011 - 4 K 23/11" href="http://preview.poc.hamburg.de/cheyenne-cae/servlet/contentblob/3220990/data/4-k-023-11.pdf" target="_blank">FG Hamburg Urteil vom 22.06.2011 &#8211; 4 K 23/11</a> (Zolltarifrecht: Die Zollbehörde, die nachträglich die Unrichtigkeit einer von ihr erteilten verbindlichen Zolltarifauskunft feststellt, darf diese widerrufen, auch wenn der Antragsteller für die Unrichtigkeit der Auskunft keine Ursache gesetzt hat. In der Sache war zu entscheiden, dass ein sog. Y-Konnektor &#8211; Teil eines medizinischen Infusionssystems mit drei Anschlüssen für Schläuche und Ventil &#8211; eine Armatur im Sinne der Kombinierten Nomenklatur ist und nicht in die Position für medizinische Apparate und Geräte einzureihen ist. Rechtskräftig).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Finanzgericht Hamburg" href="http://justiz.hamburg.de/finanzgericht/" target="_blank">Finanzgericht Hamburg</a></p>
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		<title>Hessisches FG: Verzicht auf Ausgleich von Steuerguthaben und Gewährung zinsloser Darlehen zugunsten in Gütertrennung lebendem Ehegatten schenkungsteuerpflichtig</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 06:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbschaft- / Schenkungsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[ErbStG]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.steuerrechtblog.de/?p=12004</guid>
		<description><![CDATA[Hessisches FG Urteil vom 29.08.2011 &#8211; 1 K 3381/03 Pressemeldung des Gerichts: &#8220;Eine Schenkung nach dem Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) liegt vor, wenn ein Ehegatte zu Gunsten des in Gütertrennung lebenden anderen Ehegatten auf den internen Ausgleichsanspruch hinsichtlich verschiedener Guthaben aus der steuerlichen Zusammenveranlagung verzichtet und unverzinsliche Darlehen gewährt. Das hat das Hessische Finanzgericht entschieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Hessisches FG Urteil vom 29.08.2011 - 1 K 3381/03" href="http://www.fg-kassel.justiz.hessen.de/irj/servlet/prt/portal/prtroot/slimp.CMReader/HMdJ_15/FG_Kassel_Internet/med/753/7535d37a-efbf-3317-9cda-ae2389e48185,22222222-2222-2222-2222-222222222222,true" target="_blank">Hessisches FG Urteil vom 29.08.2011 &#8211; 1 K 3381/03</a></p>
<p>Pressemeldung des Gerichts:</p>
<p>&#8220;Eine Schenkung nach dem Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) liegt vor, wenn ein Ehegatte zu Gunsten des in Gütertrennung lebenden anderen Ehegatten auf den internen Ausgleichsanspruch hinsichtlich verschiedener Guthaben aus der steuerlichen Zusammenveranlagung verzichtet und unverzinsliche Darlehen gewährt. Das hat das Hessische Finanzgericht entschieden (Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 K 3381/03" target="_blank" title="FG Hessen, 29.08.2011 - 1 K 3381/03">1 K 3381/03</a>).</p>
<p>Geklagt hatte eine Frau, die mit ihrem Ehemann in Gütertrennung lebte. Aus der Zusammenveranlagung der Eheleute hatten sich für mehrere Jahre Steuerguthaben ergeben, die von der Finanzkasse &#8211; entsprechend dem Wunsch der Eheleute &#8211; in vollem Umfang auf ein Konto der Klägerin überwiesen wurden. Zudem hatte der Ehemann der Ehefrau über fünf Jahre hinweg mehrere Darlehen gewährt, ohne hierfür Vereinbarungen über Laufzeit, Tilgung und Verzinsung zu schließen.<span id="more-12004"></span></p>
<p>Das Finanzamt sah darin schenkungsteuerpflichtige Vorgänge, weil der Ehemann seinen Steuererstattungsanspruch der Klägerin überlassen und diese auch darüber verfügt habe. Zudem unterliege der Zinsvorteil aus dem unverzinslichen Darlehen der Schenkungsteuer, weil die Eheleute nicht in Gütergemeinschaft lebten. Die Klägerin wandte hiergegen ein, dass Schenkungen nie beabsichtigt gewesen seien. Man habe kein gemeinsames Konto gehabt und deshalb die Steuererstattungen über die Jahre hinweg mal dem Konto des einen und mal dem Konto des anderen Ehegatten gutschreiben lassen. Wegen der vereinbarten Gütertrennung habe ihr kein Anspruch am Vermögen ihres Ehemannes zugestanden, weshalb dieser sich verpflichtet gefühlt habe, das Darlehen im Rahmen einer ehebedingten Zuwendung zinsfrei zu stellen.</p>
<p>Das Hessische Finanzgericht ging von steuerpflichtigen Vorgängen aus. Die Klägerin sei durch die Überweisung der Steuererstattungsbeträge auf ihr Konto und durch den Verzicht des Ehemannes auf seine Ausgleichsansprüche bereichert. Gerade in den Jahren, in denen die Kontoverbindung der Klägerin angegeben worden sei, sei es zu außergewöhnlich hohen Steuererstattungen gekommen. Die Vernehmung des Ehemannes in der mündlichen Verhandlung habe zudem ergeben, dass zwischen den Eheleuten zumindest stillschweigend Übereinkunft bestanden habe, dass die Klägerin über jedes einzelne steuerliche Jahresguthaben, das überwiegend auf die wirtschaftliche Tätigkeit des Ehemannes entfalle, verfügen dürfe. Schließlich sei auch die Gewährung der zinslosen Darlehen schenkungsteuerpflichtig. Denn ein ohne Gegenleistung gewährtes zinsloses Darlehen sei wegen der damit verbundenen unentgeltlichen Nutzungsmöglichkeit des Kapitals regelmäßig eine freigiebige Zuwendung und führe zur Bereicherung des Bedachten.</p>
<p>Das Urteil vom 29.08.2011 ist noch nicht rechtskräftig. Es hat nicht für alle Ehegatten, die in Gütertrennung leben, Bedeutung, weil der persönliche Freibetrag bei Ehegatten derzeit 500.000 € beträgt.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Hessisches Finanzgericht" href="http://www.fg-kassel.justiz.hessen.de/" target="_blank">Hessisches Finanzgericht</a></p>
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		<title>Entscheidungen des FG Düsseldorf (05.12.2011)</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2011/entscheidungen-des-fg-dusseldorf-05-12-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 18:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Folgende Entscheidungen hat das Finanzgericht Düsseldorf mit Datum von heute (05.12.2011) veröffentlicht: - FG Düsseldorf Urteil vom 28.10.2011 &#8211; 3 K 1332/09 Kg: Berücksichtigung von Aufwendungen für eine private Krankenversicherung bei der Einkünfte- und Bezügegrenze für die Zahlung des Kindergelds Nach einer Entscheidung des 3. Senats des Finanzgerichts Düsseldorf sind bei der Prüfung, ob die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Entscheidungen hat das <a title="Finanzgericht Düsseldorf" href="http://www.fg-duesseldorf.nrw.de/" target="_blank">Finanzgericht Düsseldorf</a> mit Datum von heute (05.12.2011) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 28.10.2011 - 3 K 1332/09 Kg" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/3_K_1332_09_Kgurteil20111028.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 28.10.2011 &#8211; 3 K 1332/09 Kg</a>: Berücksichtigung von Aufwendungen für eine private Krankenversicherung bei der Einkünfte- und Bezügegrenze für die Zahlung des Kindergelds</p>
<p>Nach einer Entscheidung des 3. Senats des Finanzgerichts Düsseldorf sind bei der Prüfung, ob die Einkünfte- und Bezügegrenze von 7.680 € für die Zahlung von Kindergeld überschritten ist, Semestergebühren als auch Aufwendungen für eine private Krankenversicherung, die Eltern für ihr Kind geleistet haben, einkünftemindernd zu berücksichtigen. Dabei sei es unerheblich &#8211; so der 3. Senat -, ob das Kind sich selbst krankenversichert hat und die Bezüge von den Eltern zur Verfügung gestellt bekommt oder ob die Eltern das Kind versichern und unmittelbar die Beiträge als eigene Verpflichtung an die Versicherung abführen.<span id="more-12002"></span></p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 13.10.2011 - 11 K 4448/10 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/11_K_4448_10_Eurteil20111013.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 13.10.2011 &#8211; 11 K 4448/10 E</a>: Aufwendungen für doppelte Haushaltsführung auch absetzbar bei Zweitwohnung in einer Entfernung von 144 km zur Arbeitsstätte</p>
<p>Der 11. Senat des Finanzgerichts Düsseldorf hat ein Wohnen &#8220;am Beschäftigungsort&#8221; angenommen und Aufwendungen wegen doppelter Haushaltsführung zum Abzug zugelassen, obwohl die Zweitwohnung der Klägerin 144 km von ihrer Arbeitsstätte entfernt lag und die Fahrt von der Zweitwohnung zur Arbeitsstätte mit dem ICE eine Stunde dauerte. Denn im Zeitalter steigender Mobilitätsanforderungen sei es durchaus üblich, dass ein Arbeitnehmer größere Entfernungen zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in Kauf nehme, wenn die Arbeitsstätte &#8211; wie im entschiedenen Fall &#8211; mit dem ICE verkehrsgünstig zu erreichen sei. Hinzu komme, dass die Entfernung auch dadurch mitverursacht sei, dass der Arbeitgeber seinen Firmensitz vom Ort der Zweitwohnung wegverlegt habe.</p>
<p>Weitere aktuelle Entscheidungen</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 02.11.2011 - 4 K 2263/11 Erb" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/4_K_2263_11_Erburteil20111102.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 02.11.2011 - 4 K 2263/11 Erb</a> (Abzug von Einkommensteuerschulden des Erblassers als Nachlassverbindlichkeit);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Beschluss vom 16.11.2011 - 4 K 2410/11 Z" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/4_K_2410_11_Zbeschluss20111116.html" target="_blank">FG Düsseldorf Beschluss vom 16.11.2011 &#8211; 4 K 2410/11 Z</a> (Zolltarifliche Behandlung von Energiesparlampen: Vorlage an den EuGH);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Gerichtsbescheid vom 03.08.2011 - 11 K 1171/09 H" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/11_K_1171_09_Hgerichtsbescheid20110803.html" target="_blank">FG Düsseldorf Gerichtsbescheid vom 13.10.2011 &#8211; 11 K 1171/09 H</a> (Haftungsinanspruchnahme nach <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/50a.html" target="_blank" title="&sect; 50a EStG: Steuerabzug bei beschr&auml;nkt Steuerpflichtigen">§ 50a Abs. 5 Satz 5 EStG</a>);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 13.10.2011 - 11 K 1484/10 Gr, BG" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/11_K_1484_10_Gr_BGurteil20111013.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 13.10.2011 &#8211; 11 K 1484/10 Gr, BG</a> (Verfassungsmäßigkeit der Vorschriften über die Einheitsbewertung und die Grundsteuer);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Beschluss vom 14.11.2011 - 11 V 1531/11 A(E, L, G, U, H(L))" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/11_V_1531_11_A_E_L_G_U_H_L__beschluss20111114.html" target="_blank">FG Düsseldorf Beschluss vom 14.11.2011 &#8211; 11 V 1531/11 A(E, L, G, U, H(L))</a> (Streitwert im Verfahren der Aussetzung der Vollziehung eines Haftungsbescheids beträgt 25%);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 20.01.2011 - 14 K 2239/09 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/14_K_2239_09_Eurteil20110120.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 20.01.2011 &#8211; 14 K 2239/09 E</a> (Schuldzinsen zur Finanzierung einer Zugewinnausgleichszahlung als Werbungskosten bei Vermietung und Verpachtung).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Finanzgericht Düsseldorf" href="http://www.fg-duesseldorf.nrw.de/" target="_blank">Finanzgericht Düsseldorf</a></p>
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		<title>BFH prüft Verfassungsmäßigkeit der ab 2009 geltenden Erbschaftsteuer &#8211; BMF zum Beitritt aufgefordert</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/finanzgerichtsordnung/2011/bfh-pruft-verfassungsmasigkeit-der-ab-2009-geltenden-erbschaftsteuer-bmf-zum-beitritt-aufgefordert/</link>
		<comments>http://www.steuerrechtblog.de/finanzgerichtsordnung/2011/bfh-pruft-verfassungsmasigkeit-der-ab-2009-geltenden-erbschaftsteuer-bmf-zum-beitritt-aufgefordert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 18:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbschaft- / Schenkungsteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[BFH-Beschluss vom 05.10.2011 &#8211; II R 9/11 Pressemeldung Nr. 92 des Bundesfinanzhofs (BFH): &#8220;Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Beschluss vom 5. Oktober 2011 das Bundesministerium der Finanzen aufgefordert, dem Verfahren II R 9/11 beizutreten. Dem Verfahren liegt die Besteuerung eines Erbanfalls im Jahre 2009 zugrunde. Der Kläger war zu 1/4 Miterbe seines Onkels. Im Nachlass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="BFH-Beschluss vom 05.10.2011 - II R 9/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=pm&amp;Datum=2011&amp;nr=24835&amp;linked=bes" target="_blank">BFH-Beschluss vom 05.10.2011 &#8211; II R 9/11</a></p>
<p>Pressemeldung Nr. 92 des <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhofs (BFH)</a>:</p>
<p>&#8220;Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Beschluss vom 5. Oktober 2011 das Bundesministerium der Finanzen aufgefordert, dem Verfahren <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II R 9/11" target="_blank" title="BFH, 05.10.2011 - II R 9/11">II R 9/11</a> beizutreten.</p>
<p>Dem Verfahren liegt die Besteuerung eines Erbanfalls im Jahre 2009 zugrunde. Der Kläger war zu 1/4 Miterbe seines Onkels. Im Nachlass befanden sich Guthaben bei Kreditinstituten und ein Steuererstattungsanspruch. Der Wert des auf den Kläger entfallenden Anteils am Nachlass belief sich auf 51.266 EUR. Unter Berücksichtigung eines Freibetrags von 20.000 EUR und eines Steuersatzes von 30 % setzte das Finanzamt Erbschaftsteuer in Höhe von 9.360 EUR fest.</p>
<p>In dem Verfahren muss entschieden werden,<span id="more-11885"></span></p>
<p>1. ob die auf Steuerentstehungszeitpunkte im Jahr 2009 beschränkte Gleichstellung von Personen der Steuerklasse II (u.a. Geschwister, Neffen und Nichten) mit Personen der Steuerklasse III (fremde Dritte) verfassungsgemäß ist und</p>
<p>2. ob § 19 Abs. 1 i.V.m. §§ 13a und 13b des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) in der auf den 1. Januar 2009 zurückwirkenden Fassung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes vom 22. Dezember 2009 deshalb gegen den allgemeinen Gleichheitssatz verstößt, weil die §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/ErbStG/13a.html" target="_blank" title="&sect; 13a ErbStG: Steuerbefreiung f&uuml;r Betriebsverm&ouml;gen, Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und Anteile an Kapitalgesellschaften">13a</a> und <a href="http://dejure.org/gesetze/ErbStG/13b.html" target="_blank" title="&sect; 13b ErbStG: Beg&uuml;nstigtes Verm&ouml;gen">13b ErbStG</a> es ermöglichen, durch bloße Wahl bestimmter Gestaltungen (gewerblich geprägte Personengesellschaft; Kapitalgesellschaft) die Steuerfreiheit des Erwerbs von Vermögen gleich welcher Art und unabhängig von dessen Zusammensetzung und Bedeutung für das Gemeinwohl zu erreichen.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
<p>Der <a title="Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. (BdSt)" href="http://www.steuerzahler.de" target="_blank">Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. (BdSt)</a> erklärt dazu:</p>
<p>&#8220;Der Bundesfinanzhof hat das Bundesministerium der Finanzen aufgefordert, einem Verfahren zur Erbschaft- und Schenkungsteuer beizutreten. Das Verfahren wird vom Bund der Steuerzahler (BdSt) als Musterverfahren unterstützt (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II R 9/11" target="_blank" title="BFH, 05.10.2011 - II R 9/11">II R 9/11</a>). Gegenstand des Verfahrens ist die Frage, ob bestimmte Familienangehörige wie fremde Dritte behandelt werden durften. Im Jahr 2009 galt etwa für Nichten und Neffen sowie für völlig Fremde gleichermaßen ein Erbschaft- und Schenkungsteuersatz von 30 Prozent. Ob dies verfassungswidrig ist, wird zu klären sein.</p>
<p>Der Bundesfinanzhof hat zudem grundsätzliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des geltenden Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts. Durch geschickte Gestaltung können dem Gericht zufolge Steuervergünstigungen erreicht werden. Vermögen, dessen Erwerb im Privatvermögen der vollen Besteuerung unterläge, könnte ohne Anfall von Erbschaft- oder Schenkungsteuer übergehen, wenn es zuvor in ein Betriebsvermögen eingelegt worden wäre. Bereits im Jahr 2006 war das Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht an dieser Hürde beim Bundesverfassungsgericht gescheitert (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 BvL 10/02" target="_blank" title="BVerfG, 07.11.2006 - 1 BvL 10/02: Steuerrecht - Erbschaftsteuerrecht verfassungswidrig!">1 BvL 10/02</a>). In der Beitrittsaufforderung nimmt der Bundesfinanzhof auf diese Entscheidung ausdrücklich Bezug. Damit ist nicht auszuschließen, dass das Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht erneut beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe landet.</p>
<p>Das Musterverfahren des BdSt:</p>
<p>Der Kläger hatte im Jahr 2009 Bargeld von seinem Onkel geerbt. Nach Abzug des persönlichen Freibetrags in Höhe von 20.000 Euro wurde die Erbschaft entsprechend der im Jahr 2009 geltenden Regelungen mit einem Steuersatz von 30 Prozent versteuert. Damit wurde der Kläger steuerlich wie ein fremder Dritter behandelt. Hätte der Kläger den Betrag &#8220;als Betriebsvermögen&#8221; geerbt, hätte er überhaupt keine Steuer zahlen müssen. Ob dies rechtmäßig ist, will der BdSt mit diesem Musterverfahren prüfen lassen (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II R 9/11" target="_blank" title="BFH, 05.10.2011 - II R 9/11">II R 9/11</a>).&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. (BdSt)" href="http://www.steuerzahler.de" target="_blank">Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. (BdSt)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entscheidungen des BFH (02.11.2011)</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2011/entscheidungen-des-bfh-02-11-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 14:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Folgende Entscheidungen hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Datum von heute (02.11.2011) veröffentlicht: - BFH-Urteil vom 19.06.2011 &#8211; XI R 8/09 (Bemessungsgrundlage bei einer verbilligten Lieferung von Zeitungen an Arbeitnehmer &#8211; Vorliegen einer Leistung &#8220;auf Grund des Dienstverhältnisses&#8221; &#8211; Belegschaftsrabatt &#8211; Bemessung des Umsatzes nach den Selbstkosten &#8211; Keine Veröffentlichungspflicht eines Ermächtigungsantrags); - BFH-Beschluss vom 09.09.2011 &#8211; VII [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Entscheidungen hat der <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a> mit Datum von heute (02.11.2011) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 19.06.2011 - XI R 8/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24784&amp;pos=13&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 19.06.2011 &#8211; XI R 8/09</a> (Bemessungsgrundlage bei einer verbilligten Lieferung von Zeitungen an Arbeitnehmer &#8211; Vorliegen einer Leistung &#8220;auf Grund des Dienstverhältnisses&#8221; &#8211; Belegschaftsrabatt &#8211; Bemessung des Umsatzes nach den Selbstkosten &#8211; Keine Veröffentlichungspflicht eines Ermächtigungsantrags);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 09.09.2011 - VII R 75/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24785&amp;pos=14&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 09.09.2011 &#8211; VII R 75/10</a> (Kein stromsteuerrechtliches Herstellerprivileg für die Produktion von Energieerzeugnissen &#8211; Unbeachtlichkeit des EEG bei der Auslegung des StromStG);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 15.09.2011 - VI R 6/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24786&amp;pos=15&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 15.09.2011 &#8211; VI R 6/09</a> (Keine Steuerfreiheit für Gefahrenzulagen &#8211; Keine verfassungsrechtlich gebotene Ausdehnung des <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/3b.html" target="_blank" title="&sect; 3b EStG: Steuerfreiheit von Zuschl&auml;gen f&uuml;r Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit">§ 3b EStG</a> auf andere Zulagen);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 11.08.2011 - V R 19/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24787&amp;pos=16&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 11.08.2011 &#8211; V R 19/10</a> (Innergemeinschaftliche Lieferung: Beteiligung an Steuerhinterziehung &#8211; Bindung des BFH an die Zulassung der Revision &#8211; Gestaltungswahlrecht des Unternehmers);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.07.2011 - III R 91/08" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24788&amp;pos=17&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.07.2011 &#8211; III R 91/08</a> (Investitionszulage für eine leer stehende Wohnung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 01.09.2011 - II R 16/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24789&amp;pos=18&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 01.09.2011 &#8211; II R 16/10</a> (Grunderwerbsteuerbefreiung bei Verkauf eines Kirchengrundstücks an eine andere Religionsgemeinschaft);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.07.2011 - V R 36/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24790&amp;pos=19&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.07.2011 &#8211; V R 36/10</a> (Vorsteueraufteilung in einer Spielhalle &#8211; Anwendung eines Flächenschlüssels zur Vorsteueraufteilung bei Grundstücken);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 19.07.2011 - IV R 53/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24791&amp;pos=20&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 19.07.2011 &#8211; IV R 53/09</a> (Zeitlicher Anwendungsbereich des <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/4.html" target="_blank" title="&sect; 4 EStG: Gewinnbegriff im Allgemeinen">§ 4 Abs. 2 Satz 1 EStG</a> i.d.F. des JStG 2007 &#8211; Bilanzberichtigung bei Land- und Forstwirten mit Wirtschaftsjahr 1. Juli bis 30. Juni &#8211; Stichtag für Bilanzberichtigung &#8211; Anwendungsregelung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 22.08.2011 - III B 192/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24792&amp;pos=21&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 22.08.2011 &#8211; III B 192/10</a> (Haushaltsaufnahme des Kindes &#8211; Weiterleitung des Kindergeldes);<span id="more-11821"></span></p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.06.2011 - VII R 37/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24793&amp;pos=22&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.06.2011 &#8211; VII R 37/10</a> (Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 7.6.2011 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII R 36/10" target="_blank" title="BFH, 07.06.2011 - VII R 36/10">VII R 36/10</a> &#8211; Nacherhebung von Einfuhrabgaben wegen Änderung einer langjährigen, den Vorschriften nicht entsprechenden Praxis der Zollbehörde &#8211; Erkennbarkeit eines aktiven Irrtums der Zollbehörde &#8211; Keine Pflicht des Zollschuldners zur Kenntnis von Verwaltungsvorschriften &#8211; Zollwertrechtliche Behandlung von Umschließungen);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 17.08.2011 - VI R 75/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24794&amp;pos=23&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 17.08.2011 &#8211; VI R 75/10</a> (Anwaltskosten im Zusammenhang mit einem Strafverfahren als Werbungskosten);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 06.07.2011 - II R 35/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24795&amp;pos=24&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 06.07.2011 &#8211; II R 35/10</a> (Bewertung eines besonders gestalteten und ausgestatteten Mietwohngrundstücks im Sachwertverfahren);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 06.07.2011 - II R 43/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24796&amp;pos=25&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 06.07.2011 &#8211; II R 43/10</a> (Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 6.7.2011 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II R 44/10" target="_blank" title="BFH, 06.07.2011 - II R 44/10">II R 44/10</a> &#8211; Anfechtung eines gegen den Bedachten ergangenen Bedarfswertbescheids durch Schenker &#8211; Zurechnung des Gegenstands der Feststellung i.S. des <a href="http://dejure.org/gesetze/BewG/154.html" target="_blank" title="&sect; 154 BewG: Beteiligte am Feststellungsverfahren">§ 154 Abs. 1 Nr. 1 BewG</a> &#8211; Einspruchsentscheidung als isolierter Gegenstand einer Anfechtungsklage &#8211; Bestimmung der Beteiligten an einem Verwaltungsverfahren &#8211; Anfechtbarkeit ohne zeitliche Begrenzung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 01.09.2011 - II R 67/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24797&amp;pos=26&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 01.09.2011 &#8211; II R 67/09</a> (Unentgeltlich erworbener Nießbrauch an einem Anteil an einer Personengesellschaft bei Mitunternehmerstellung des Erwerbers nach früherem Recht nicht anzusetzen; Erwerb der Mitunternehmerstellung ohne zivilrechtliche Beteiligung an der Personengesellschaft für die Gewährung der Steuervergünstigungen nach <a href="http://dejure.org/gesetze/ErbStG/13a.html" target="_blank" title="&sect; 13a ErbStG: Steuerbefreiung f&uuml;r Betriebsverm&ouml;gen, Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und Anteile an Kapitalgesellschaften">§ 13a ErbStG</a> a.F. ausreichend; ein vermächtnisweise erworbener Nießbrauch an einem Gewerbebetrieb als notwendiges Betriebsvermögen);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 29.08.2011 - III B 110/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24798&amp;pos=27&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 29.08.2011 &#8211; III B 110/10</a> (Verzicht auf mündliche Verhandlung zugleich Verzicht auf Zeugeneinvernahme &#8211; Sachaufklärung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.06.2011 - VII R 39/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;sid=902ec2bc2b42889a548e871d50cfa3ba&amp;nr=24799&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.06.2011 &#8211; VII R 39/10</a> (Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 7.6.2011 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII R 36/10" target="_blank" title="BFH, 07.06.2011 - VII R 36/10">VII R 36/10</a> &#8211; Nacherhebung von Einfuhrabgaben wegen Änderung einer langjährigen, den Vorschriften nicht entsprechenden Praxis der Zollbehörde &#8211; Erkennbarkeit eines aktiven Irrtums der Zollbehörde &#8211; Keine Pflicht des Zollschuldners zur Kenntnis von Verwaltungsvorschriften &#8211; Zollwertrechtliche Behandlung von Umschließungen);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.06.2011 - VII R 38/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24800&amp;pos=28&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.06.2011 &#8211; VII R 38/10</a> (Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 7.6.2011 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII R 36/10" target="_blank" title="BFH, 07.06.2011 - VII R 36/10">VII R 36/10</a> &#8211; Nacherhebung von Einfuhrabgaben wegen Änderung einer langjährigen, den Vorschriften nicht entsprechenden Praxis der Zollbehörde &#8211; Erkennbarkeit eines aktiven Irrtums der Zollbehörde &#8211; Keine Pflicht des Zollschuldners zur Kenntnis von Verwaltungsvorschriften &#8211; Zollwertrechtliche Behandlung von Umschließungen);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 05.08.2011 - I B 25/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24801&amp;pos=31&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 05.08.2011 &#8211; I B 25/11</a> (Aberkennung der Gemeinnützigkeit wegen Verstoßes gegen Selbstlosigkeit);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 13.07.2011 - VII S 54/10 (PKH)" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24802&amp;pos=32&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 13.07.2011 &#8211; VII S 54/10 (PKH)</a> (Verrechnung einer Umsatzsteuervergütung aus insolvenzfreier Tätigkeit mit vorinsolvenzlichen Steuerschulden &#8211; Befriedigung von Insolvenzforderungen vor Restschuldbefreiung &#8211; Keine Bewilligung von vor Eingang eines PKH-Antrages entstandenen Kosten &#8211; Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung im PKH-Verfahren bei Veränderung der Sachlage oder Rechtslage);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 31.08.2011 - I B 9/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24803&amp;pos=33&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 31.08.2011 &#8211; I B 9/11</a> (Außenprüfung &#8211; Ablaufhemmung &#8211; Prüfungsunterbrechung &#8211; überlange Verfahrensdauer);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 11.08.2011 - I B 179/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24804&amp;pos=34&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 11.08.2011 &#8211; I B 179/10</a> (Tarifbegrenzung bei gewerblichen Einkünften &#8211; <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/32c.html" target="_blank" title="&sect; 32c EStG: Tarifbegrenzung bei Gewinneink&uuml;nften">§ 32c EStG</a> 1996 &#8211; Organschaft &#8211; atypisch stille Gesellschaft);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 26.07.2011 - VII B 3/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24805&amp;pos=35&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 26.07.2011 &#8211; VII B 3/11</a> (Nachholung von Ermessenserwägungen durch die Finanzbehörde &#8211; Darlegung einer Divergenz &#8211; Keine Revisionszulassung zur Heilung von Ermessensfehlern &#8211; Vollständige Berücksichtigung des Akteninhalts &#8211; Kein Verfahrensmangel durch andere Beweiswürdigung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 06.09.2011 - V B 64/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24806&amp;pos=36&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 06.09.2011 &#8211; V B 64/11</a> (Anästhesistische Leistung bei Schönheitsoperation nicht umsatzsteuerbefreit);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 24.08.2011 - V S 16/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24807&amp;pos=37&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 24.08.2011 &#8211; V S 16/11</a> (Einlegung eines Untätigkeitseinspruchs nach bereits erhobener Untätigkeitsklage &#8211; Unzulässigkeit der Klage &#8211; Keine Verfahrensaussetzung &#8211; Entscheidung über ein rechtsmissbräuchliches Ablehnungsgesuch &#8211; Anhörungsrüge &#8211; Kenntnisnahme und Beachtung des Beteiligtenvorbringens &#8211; Keine Gegenvorstellung gegen Zurückweisung der NZB);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 11.08.2011 - V B 108/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24808&amp;pos=38&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 11.08.2011 &#8211; V B 108/10</a> (Gesonderte Feststellung von Vorsteuerbeträgen aus sonstigen Leistungen);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 11.08.2011 - V R 54/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24809&amp;pos=39&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 11.08.2011 &#8211; V R 54/10</a> (Widerstreitende Steuerfestsetzung bei umsatzsteuerrechtlicher Organschaft &#8211; Erkennbarkeit i.S. des <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/174.html" target="_blank" title="&sect; 174 AO: Widerstreitende Steuerfestsetzungen">§ 174 Abs. 3 Satz 1 AO</a> &#8211; Nichtberücksichtigung eines Sachverhalts &#8211; Kausalität);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 07.09.2011 - V B 54/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24810&amp;pos=40&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 07.09.2011 &#8211; V B 54/11</a> (Vorliegen einer Entscheidung ohne Gründe &#8211; Aufhebung der Vorentscheidung und Zurückverweisung des Rechtsstreits);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 10.08.2011 - I B 42/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24811&amp;pos=29&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 10.08.2011 &#8211; I B 42/11</a> (Kein Betriebsausgabenabzug für PKW-Oldtimer &#8211; Keine grundsätzliche Bedeutung &#8211; Betriebsausgabenabzugsverbot trotz Vorsteuerabzugsrecht).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
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		<item>
		<title>Weitere Entscheidungen des BFH (26.10.2011)</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2011/weitere-entscheidungen-des-bfh-26-10-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 18:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Folgende weiteren Entscheidungen hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Datum von heute (26.10.2011) veröffentlicht: - BFH-Urteil vom 30.06.2011 &#8211; V R 44/10 (Stadtrundfahrten unterliegen dem ermäßigten Steuersatz &#8211; Aufteilung eines einheitlichen Entgelts auf mehrere selbständige Leistungen &#8211; Bandansage während einer Stadtrundfahrt als Nebenleistung &#8211; Nichtigkeit eines Verwaltungsakts); - BFH-Urteil vom 07.07.2011 &#8211; IX R 2/10 (Erwerb von unverkörperten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende weiteren Entscheidungen hat der <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a> mit Datum von heute (26.10.2011) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 30.06.2011 - V R 44/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24753&amp;pos=30&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 30.06.2011 &#8211; V R 44/10</a> (Stadtrundfahrten unterliegen dem ermäßigten Steuersatz &#8211; Aufteilung eines einheitlichen Entgelts auf mehrere selbständige Leistungen &#8211; Bandansage während einer Stadtrundfahrt als Nebenleistung &#8211; Nichtigkeit eines Verwaltungsakts);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.07.2011 - IX R 2/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24755&amp;pos=32&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.07.2011 &#8211; IX R 2/10</a> (Erwerb von unverkörperten Mitgliedschaftsrechten an einer AG &#8211; Entstehung von Aktien &#8211; Auslegung als wirksame Abtretung der maßgeblichen Mitgliedschaftsrechte &#8211; Tatsächliche Durchführung eines Vertrags zwischen nahen Angehörigen);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 06.09.2011 - VIII R 38/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24756&amp;pos=28&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 06.09.2011 &#8211; VIII R 38/09</a> (Auflösung einer Ansparrücklage bei fehlender Existenzgründereigenschaft &#8211; Korrekturmöglichkeit gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/174.html" target="_blank" title="&sect; 174 AO: Widerstreitende Steuerfestsetzungen">§ 174 Abs. 3 AO</a>);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 09.08.2011 - VII R 74/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24758&amp;pos=34&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 09.08.2011 - VII R 74/10</a> (Keine Stromsteuerentlastung für die Herstellung von Graphitelektroden &#8211; Einordnung einer Tätigkeit in die WZ 2003 durch Statistikbehörden nicht bindend für Stromsteuer &#8211; Rechtsschutzbedürfnis für ein Begehren auf Stromsteuerentlastung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.07.2011 - V R 53/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24760&amp;pos=36&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.07.2011 &#8211; V R 53/10</a> (Umsatzsteuerrechtliche Organschaft: Anforderungen an organisatorische Eingliederung &#8211; Verstoß gegen den klaren Inhalt der Akten);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 27.07.2011 - I R 77/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24761&amp;pos=29&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 27.07.2011 &#8211; I R 77/10</a> (Rechnungsabgrenzung bei Darlehen mit fallenden Zinssätzen &#8211; Aufnahme von sog. &#8220;Stepdown&#8221;-Geldern &#8211; Rückforderbarkeit der Leistung als Indiz für deren Zeitraumbezogenheit &#8211; Unbeachtlichkeit der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 28.07.2011 - VI R 8/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24762&amp;pos=37&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 28.07.2011 &#8211; VI R 8/09</a> (Werbungskosten für Aufwendungen einer erstmaligen Berufsausbildung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 18.05.2011 - II R 10/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24763&amp;pos=38&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 18.05.2011 &#8211; II R 10/10</a> (Erwerb eines Anteils an einer nicht in das Handelsregister eingetragenen vermögensverwaltenden Personengesellschaft erbschaftsteuerrechtlich nicht begünstigt &#8211; Maßgeblichkeit des zivilrechtlichen Eigentums bei der Erbschaftsteuer &#8211; Anrechnung von Schenkungsteuer für Vorerwerbe bei zwischenzeitlicher Erhöhung der Freibeträge);<span id="more-11807"></span></p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 18.05.2011 - II R 11/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24764&amp;pos=39&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 18.05.2011 - II R 11/10</a> (Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 18.05.2011 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II R 10/10" target="_blank" title="BFH, 18.05.2011 - II R 10/10">II R 10/10</a> &#8211; Erwerb eines Anteils an einer nicht in das Handelsregister eingetragenen vermögensverwaltenden Personengesellschaft erbschaftsteuerrechtlich nicht begünstigt &#8211; Maßgeblichkeit des zivilrechtlichen Eigentums bei der Erbschaftsteuer);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 12.07.2011 - VII R 65/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24765&amp;pos=40&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 12.07.2011 &#8211; VII R 65/10</a> (Ermittlung des Zollwerts nach der Schlussmethode);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 25.05.2011 - IX R 54/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24766&amp;pos=41&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 25.05.2011 &#8211; IX R 54/10</a> (Nachträgliche Anschaffungskosten);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 02.09.2011 - III B 163/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24767&amp;pos=42&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Beschluss vom 02.09.2011 &#8211; III B 163/10</a> (Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung &#8211; Rüge fehlender Sachaufklärung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 30.06.2011 - IV R 30/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24768&amp;pos=43&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 30.06.2011 &#8211; IV R 30/09</a> (Wohnteil im Privatvermögen; Einheitswert-Grenze bei Ansparabschreibung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 23.08.2011 - II B 145/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24769&amp;pos=44&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Beschluss vom 23.08.2011 &#8211; II B 145/10</a> (Wirtschaftliche Einheit i.S. des § 2 Abs. 3 Satz 1 GrEStG bei mehreren landwirtschaftlich genutzten Grundstücken nicht mehr klärungsbedürftig; Verfahren nach <a href="http://dejure.org/gesetze/FGO/94a.html" target="_blank" title="&sect; 94a FGO">§ 94a FGO</a>);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 24.08.2011 - I B 1/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24770&amp;pos=45&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Beschluss vom 24.08.2011 &#8211; I B 1/11</a> (Rückstellungen für Nachzahlungszinsen);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.06.2011 - VII R 54/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24771&amp;pos=46&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.06.2011 &#8211; VII R 54/09</a> (Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 07.06.2011 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VII R 55/09" target="_blank" title="BFH, 07.06.2011 - VII R 55/09">VII R 55/09</a> &#8211; Zum stromsteuerrechtlichen Begriff der Nennleistung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 31.08.2011 - VII B 59/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24772&amp;pos=47&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Beschluss vom 31.08.2011 &#8211; VII B 59/11</a> (Zuständigkeit der Finanzgerichte für die Überprüfung von Insolvenzanträgen der Finanzbehörden);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 12.08.2011 - VII B 159/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24773&amp;pos=48&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Beschluss vom 12.08.2011 &#8211; VII B 159/10</a> (Unzulässigkeit einer Feststellungsklage gegen einen Insolvenzantrag);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 05.09.2011 - VIII B 135/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24774&amp;pos=49&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Beschluss vom 05.09.2011 &#8211; VIII B 135/10</a> (Ambulanter Pflegedienst grundsätzlich keine selbständige Arbeit);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 29.08.2011 - VIII B 24/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24775&amp;pos=50&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Beschluss vom 29.08.2011 &#8211; VIII B 24/11</a> (Keine Klageabweisung als unbegründet ohne Versuch der Sachaufklärung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 07.09.2011 - I B 36/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24776&amp;pos=51&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Beschluss vom 07.09.2011 &#8211; I B 36/11</a> (Grundstockvermögen keine Mittel i.S.v. <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/55.html" target="_blank" title="&sect; 55 AO: Selbstlosigkeit">§ 55 Abs. 1 Nr. 1 AO</a> &#8211; Entscheidungserheblichkeit);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 07.09.2011 - X B 113/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24777&amp;pos=52&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Beschluss vom 07.09.2011 &#8211; X B 113/10</a> (Anforderungen an den Vortrag zur Klärungsbedürftigkeit einer Rechtsfrage bei Geltendmachung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache &#8211; Abgrenzung eines Kapitalkontos von einem Darlehenskonto bei Einbringungsfällen);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 30.06.2011 - V R 37/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24778&amp;pos=53&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 30.06.2011 &#8211; V R 37/09</a> (Ort der Leistung bei Schönheitsoperationen ohne eigene Praxis &#8211; Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit des Dienstleistenden);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.07.2011 - IX R 11/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24779&amp;pos=54&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.07.2011 &#8211; IX R 11/10</a> (Zurechnung von Einkünften aus Kapitalvermögen);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 22.08.2011 - I B 169/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24780&amp;pos=55&amp;anz=130" target="_blank">BFH-Beschluss vom 22.08.2011 &#8211; I B 169/10</a> (Dotationskapital einer inländischen Zweigniederlassung).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
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		<title>Weitere Entscheidungen des BFH (19.10.2011)</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 18:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Folgende weiteren Entscheidungen hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Datum von heute (19.10.2011) veröffentlicht: - BFH-Beschluss vom 21.09.2011 &#8211; VII R 25/10 (Einbeziehung eines von einem Auktionshaus berechneten Aufgelds in den Zollwert &#8211; Geltendmachung eines Abzugspostens im Rahmen einer nachträglichen Überprüfung der Zollanmeldung); - BFH-Urteil vom 11.08.2011 &#8211; V R 3/10 (Innergemeinschaftliche Lieferung: Steuerfreiheit im Reihengeschäft &#8211; Unschädlichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende weiteren Entscheidungen hat der <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a> mit Datum von heute (19.10.2011) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 21.09.2011 - VII R 25/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24655&amp;pos=0&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 21.09.2011 &#8211; VII R 25/10</a> (Einbeziehung eines von einem Auktionshaus berechneten Aufgelds in den Zollwert &#8211; Geltendmachung eines Abzugspostens im Rahmen einer nachträglichen Überprüfung der Zollanmeldung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 11.08.2011 - V R 3/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24657&amp;pos=2&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Urteil vom 11.08.2011 &#8211; V R 3/10</a> (Innergemeinschaftliche Lieferung: Steuerfreiheit im Reihengeschäft &#8211; Unschädlichkeit der Angabe eines unzutreffenden Bestimmungsorts &#8211; Keine Ausnahme ruhender Lieferungen von der Gewährung von Vertrauensschutz);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 19.07.2011 - IV R 10/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24658&amp;pos=3&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Urteil vom 19.07.2011 &#8211; IV R 10/09</a> (Zuordnung eines im Zeitpunkt des Erwerbs verpachteten und von der Hofstelle mehr als 80 km entfernt liegenden Grundstücks zum Betriebsvermögen eines landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Betriebs &#8211; Räumliche Nähe zum Betrieb &#8211; Zeitraum bis zur Aufnahme der Eigenbewirtschaftung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 04.08.2011 - III R 62/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24659&amp;pos=4&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Urteil vom 04.08.2011 &#8211; III R 62/09</a> (Kindergeld für eine &#8220;Meister-BAföG&#8221; beziehende Ausländerin mit Aufenthaltserlaubnis &#8211; Benachteiligung gegenüber Geldleistungen nach dem SGB III beziehenden Ausländern);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.09.2011 - II R 58/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24660&amp;pos=5&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.09.2011 &#8211; II R 58/09</a> (Anrechnung niederländischer Schenkungsteuer bei mehreren Erwerben &#8211; Vereinbarkeit der Besteuerung grenzüberschreitender Schenkungen mit dem Gemeinschaftsrecht &#8211; Keine Pflicht eines Mitgliedsstaats zur Anpassung an andere Steuersysteme);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 17.08.2011 - X B 217/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24662&amp;pos=7&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 17.08.2011 &#8211; X B 217/10</a> (Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung wegen Verfassungswidrigkeit einer Norm &#8211; Verfassungsmäßigkeit der Öffnungsklausel des § <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/22.html" target="_blank" title="&sect; 22 EStG: Arten der sonstigen Eink&uuml;nfte">22 Nr. 1 Satz 3</a> Buchst. a Doppelbuchst. bb Satz 2 EStG &#8211; Verfassungsrechtliche Würdigung der Normen des EStG am Maßstab des <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/3.html" target="_blank" title="Art. 3 GG">Art. 3 Abs. 1 GG</a> ausschließlich hinsichtlich einkommensteuerlicher Belastungen);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 17.08.2011 - X B 225/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24663&amp;pos=8&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 17.08.2011 &#8211; X B 225/10</a> (Revisionszulassung wegen Divergenz &#8211; Widerlegung der Veräußerungsabsicht bei Überschreiten der Drei-Objekt-Grenze &#8211; Nachhaltigkeit bei Umsetzung eines Verkaufsentschlusses durch mehrere notwendige Veräußerungshandlungen);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 13.07.2011 - X B 117/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24664&amp;pos=9&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 13.07.2011 &#8211; X B 117/10</a> (Darlegungserfordernisse bei behaupteter Divergenz und kumulativer finanzgerichtlicher Begründung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 20.07.2011 - XI B 108/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24665&amp;pos=10&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 20.07.2011 &#8211; XI B 108/10</a> (Umsatzsteuerfestsetzung wegen unberechtigten Steuerausweises &#8211; teilweises Fehlen von Entscheidungsgründen);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 28.06.2011 - XI B 87/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24666&amp;pos=11&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 28.06.2011 &#8211; XI B 87/10</a> (Umsatzsteuersatz bei Personenbeförderung in einer Skihalle);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 08.08.2011 - XI B 39/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24667&amp;pos=12&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 08.08.2011 &#8211; XI B 39/11</a> (Erfolgreiche Beschwerde gegen die Ablehnung einer AdV &#8211; AdV gegen Sicherheitsleistung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 27.07.2011 - VI R 9/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24668&amp;pos=13&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Urteil vom 27.07.2011 &#8211; VI R 9/11</a> (Einkommensteuernachzahlung für Lohneinkünfte während eines Insolvenzverfahrens keine Masseverbindlichkeit);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 12.08.2011 - III B 57/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24669&amp;pos=14&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 12.08.2011 &#8211; III B 57/11</a> (Rechtmäßigkeit des (weiteren) Vollzugs eines bestandskräftigen, erst im Nachhinein durch eine von der Rechtsprechung des BFH abweichenden Gesetzesauslegung durch das BVerfG rechtswidrig gewordenen Verwaltungsakts &#8211; Keine Begründung der Wiedereinsetzung durch andauernden Vollzug eines rechtswidrig gewordenen Verwaltungsaktes);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 08.08.2011 - XI B 53/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24670&amp;pos=15&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 08.08.2011 &#8211; XI B 53/11</a> (Nach Schluss der mündlichen Verhandlung gestellter Protokollergänzungsantrag unzulässig &#8211; Beschwerde gegen Ablehnung der Protokollberichtigung &#8211; Überraschungsentscheidung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 24.08.2011 - VI B 18/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24671&amp;pos=16&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 24.08.2011 &#8211; VI B 18/11</a> (Einkünfteermittlung bei unterhaltsberechtigter Person im Rahmen des <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/33a.html" target="_blank" title="&sect; 33a EStG: Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung in besonderen F&auml;llen">§ 33a EStG</a> &#8211; Urteilsbegründung durch Bezugnahme auf Einspruchsentscheidung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 10.08.2011 - V B 84/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24672&amp;pos=17&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 10.08.2011 &#8211; V B 84/10</a> (Auslegung einer Prüfungsanordnung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 22.06.2011 - VII S 1/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24673&amp;pos=18&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 22.06.2011 &#8211; VII S 1/11</a> (Ende der Festsetzungsfrist für einen Haftungsbescheid im Insolvenzverfahren der GmbH &#8211; Bindung des BFH an Feststellungen des FG &#8211; Entstehungszeitpunkt der Umsatzsteuer als Jahressteuer &#8211; Gesetzliche Vertreter und Geschäftsführer als Steuerpflichtige);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 30.06.2011 - VII B 124/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24674&amp;pos=19&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 30.06.2011 &#8211; VII B 124/10</a> (Wegfalls des Rechtsgrundes für eine Erstattung &#8211; Haftung des Treuhänders i.S.d. <a href="http://dejure.org/gesetze/InsO/292.html" target="_blank" title="&sect; 292 InsO: Rechtsstellung des Treuh&auml;nders">§ 292 InsO</a> als Leistungsempfänger &#8211; Keine Anwendung des <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/818.html" target="_blank" title="&sect; 818 BGB: Umfang des Bereicherungsanspruchs">§ 818 Abs. 3 BGB</a> auf den Rückzahlungsanspruch nach <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/37.html" target="_blank" title="&sect; 37 AO: Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis">§ 37 Abs. 2 AO</a> &#8211; Erfordernis eines Antrags auf Tatbestandsberichtigung &#8211; Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache bei bereits vorhandener BFH-Rechtsprechung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 22.08.2011 - III B 168/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24675&amp;pos=20&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 22.08.2011 &#8211; III B 168/10</a> (Wiedereinsetzung in den vorigen Stand &#8211; Weisung zur Überprüfung der Anzahl der per Telefax übermittelten Seiten);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 23.08.2011 - VII B 8/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24680&amp;pos=21&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 23.08.2011 &#8211; VII B 8/11</a> (Aufrechnung mit vorinsolvenzlichen Steuerforderungen gegen einen aus freigegebener gewerblicher Tätigkeit entstandenen Umsatzsteuervergütungsanspruch des Insolvenzschuldners &#8211; Kein &#8220;Durchgangserwerb durch die Masse&#8221;);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 06.04.2011 - IX R 31/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24681&amp;pos=22&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Urteil vom 06.04.2011 &#8211; IX R 31/10</a> (Keine Anwendung des Halbabzugsverbots wegen symbolischem Kaufpreis);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 22.08.2011 - III B 4/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24682&amp;pos=23&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 22.08.2011 &#8211; III B 4/10</a> (Divergenzrüge nur bei unterschiedlichen Rechtssätzen zu vergleichbaren Sachverhalten &#8211; Vorliegen von Leichtfertigkeit i.S. des <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/378.html" target="_blank" title="&sect; 378 AO: Leichtfertige Steuerverk&uuml;rzung">§ 378 Abs. 1 Satz 1 AO</a>);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 06.04.2011 - IX R 29/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24683&amp;pos=24&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Urteil vom 06.04.2011 &#8211; IX R 29/10</a> (Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.04.2011 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IX R 40/10" target="_blank" title="BFH, 06.04.2011 - IX R 40/10">IX R 40/10</a> &#8211; Anwendbarkeit des Halbabzugsverbots bei Auflösungsverlust &#8211; Ermittlung eines Liquidationsverlusts &#8211; Zeitlicher Anwendungsbereich des Halbeinkünfteverfahrens);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 12.05.2011 - IV R 36/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24684&amp;pos=25&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Urteil vom 12.05.2011 &#8211; IV R 36/09</a> (Anforderungen an die Revisionsbegründung &#8211; Revisionsbegründung durch Bezugnahme auf die Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde &#8211; Betriebsaufgabe eines gewerblichen Grundstückshandels &#8211; Fehlende Gewinnerzielungsabsicht bei Unterlassen geeigneter Umstrukturierungsmaßnahmen);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 29.08.2011 - III S 11/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24685&amp;pos=26&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 29.08.2011 &#8211; III S 11/11</a> (Fristbeginn für die Erhebung einer Anhörungsrüge &#8211; Keine Aussetzung des Verfahrens bei unzulässigem Rechtsbehelf);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 10.08.2011 - X B 100/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24676&amp;pos=30&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 10.08.2011 &#8211; X B 100/10</a> (Gerügte Beweiswürdigung kein Verfahrensmangel &#8211; Antrag auf Tatbestandsberichtigung &#8211; Bestimmung der Gewinnerzielungsabsicht bei mehreren selbständigen Tätigkeitsbereichen &#8211; Keine einkunftsartenübergreifende Einkünfteerzielungsabsicht &#8211; Totalgewinnprognose bei Saisonbetrieb &#8211; Unterlassene Rüge fehlender Beweiserhebung &#8211; Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 18.08.2011 - V B 44/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24677&amp;pos=31&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 18.08.2011 &#8211; V B 44/10</a> (Ordnungsgemäße Klageerhebung &#8211; Ausnahmsweiser Verzicht auf die Angabe der ladungsfähigen Anschrift einer GmbH &#8211; Grundrecht auf effektiven Rechtsschutz);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 18.08.2011 - VII B 9/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24678&amp;pos=32&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 18.08.2011 &#8211; VII B 9/11</a> (Keine Bindung des FA an die in einer Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesenen Beträge &#8211; Berichtigung einer Lohnsteuerbescheinigung &#8211; Änderung des Lohnsteuerabzugs);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 20.06.2011 - VII B 258/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24679&amp;pos=33&amp;anz=83" target="_blank">BFH-Beschluss vom 20.06.2011 &#8211; VII B 258/10</a> (Kein ermäßigter Umsatzsteuersatz für die Lieferung als Tätowiervorlage dienender handgefertigter Zeichnungen).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
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		<title>BMF-Schreiben vom 22. September 2011 &#8211; IV C 6 &#8211; S 2170/10/10001 -</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 19:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BMF-Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Erbschaft- / Schenkungsteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Bewertung von Unternehmen und Anteilen an Kaptialgesellschaften; Anwendung der bewertungsrechtlichen Regelungen für ertragsteuerliche Zwecke Hierzu: BMF-Schreiben vom 22. September 2011. Bewertung von Unternehmen und Anteilen an Kaptialgesellschaften [PDF, 31 KB] Bundesfinanzministerium (BMF)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bewertung von Unternehmen und Anteilen an Kaptialgesellschaften; Anwendung der bewertungsrechtlichen Regelungen für ertragsteuerliche Zwecke</p>
<p>Hierzu: BMF-Schreiben vom 22. September 2011.<span id="more-11653"></span></p>
<p><a title="Bewertung von Unternehmen und Anteilen an Kaptialgesellschaften [PDF, 31 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/einkommensteuer/050__a,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Bewertung von Unternehmen und Anteilen an Kaptialgesellschaften [PDF, 31 KB]</a></p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzministerium (BMF)" href="http://www.bundesfinanzministerium.de" target="_blank">Bundesfinanzministerium (BMF)</a></p>
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