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	<title>STEUERRECHT</title>
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	<description>Weblog zu Steuern und Steuerrecht in Deutschland</description>
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		<title>Kabinett beschließt Zukunftspaket: Haushaltsbegleitgesetz 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 06:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Staats-) Finanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachhaltiges Wachstum zu fördern, um die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte durch mehr Beschäftigung, geringere Sozialausgaben und steigende Steuereinnahmen zu stützen &#8211; an diesem Kurs will die Bundesregierung in den kommenden Jahren festhalten. Nachdem im Juli die Eckwerte des Bundeshaushalts 2011 verabschiedet wurden, einigte sich die Bundesregierung jetzt auf die konkrete Gestaltung wesentlicher Maßnahmen, um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltiges Wachstum zu fördern, um die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte durch mehr Beschäftigung, geringere Sozialausgaben und steigende Steuereinnahmen zu stützen &#8211; an diesem Kurs will die Bundesregierung in den kommenden Jahren festhalten. Nachdem im Juli die Eckwerte des Bundeshaushalts 2011 verabschiedet wurden, einigte sich die Bundesregierung jetzt auf die konkrete Gestaltung wesentlicher Maßnahmen, um die Ziele aus dem Zukunftspaket in den kommenden Jahren zu erreichen.</p>
<p>Rund 80 Milliarden Euro in vier Jahren einsparen: Das ist das Ziel des Zukunftspakets, das die Koalition bereits im Juni beschlossen hat. Am gestrigen 01.09.2010 einigte sich das Kabinett auf das so genannte Haushaltsbegleitgesetz, das die Umsetzung weiter Teile des Pakets für die kommenden Jahre konkretisiert.<span id="more-9113"></span></p>
<p>Die Kernbrennstoffsteuer ist nicht Bestandteil des Haushaltsbegleitgesetzes. Die Bundesregierung erarbeitet zurzeit ein energiepolitisches Konzept, in das sich auch die konkrete Ausgestaltung der Kernbrennstoffsteuer einpassen soll. Neben einer Steuer werden auch noch von der Wirkung her vergleichbare Lösungen durch Vertrag diskutiert.</p>
<p><a title="Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Haushaltsbegleitgesetz 2011 [PDF, 566 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/Aktuelle__Gesetze/Gesetzentwuerfe__Arbeitsfassungen/20100901-HHbegl__anl,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Haushaltsbegleitgesetz 2011 [PDF, 566 KB]</a><br />
<a title="Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Kernbrennstoffsteuergesetz (KernbrStG) [PDF, 96 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_3378/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/Aktuelle__Gesetze/Gesetzentwuerfe__Arbeitsfassungen/201009-KernbrStg__anl,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Kernbrennstoffsteuergesetz (KernbrStG) [PDF, 96 KB]</a><br />
<a title="Übersicht Umsetzung Zukunftspaket [PDF, 15 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/Aktuelle__Gesetze/Gesetzentwuerfe__Arbeitsfassungen/20100901-HHbegl__anl2,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Übersicht Umsetzung Zukunftspaket [PDF, 15 KB]</a></p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzministerium (BMF)" href="http://www.bundesfinanzministerium.de" target="_blank">Bundesfinanzministerium (BMF)</a></p>
   ]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>BFH: Abzug von Unterhaltsaufwendungen an im Ausland lebende Angehörige</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2010/bfh-abzug-von-unterhaltsaufwendungen-an-im-ausland-lebende-angehorige/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergeld]]></category>
		<category><![CDATA[EStG]]></category>

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		<description><![CDATA[BFH-Urteil vom 05.05.2010 &#8211; VI R 5/09 BFH-Urteil vom 05.05.2010 &#8211; VI R 29/09 Presseerklärung des Bundesfinanzhofs (BFH) Nr. 76: &#8220;Mit Urteilen vom 5. Mai 2010 VI R 5/09 und VI R 29/09 hat der Bundesfinanzhof (BFH) seine bisherige Rechtsprechung zur steuerlichen Berücksichtigung von Unterhaltszahlungen an im Ausland lebende Verwandte/Ehegatten modifiziert. Unterhaltsaufwendungen sind nur dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="BFH-Urteil vom 05.05.2010 - VI R 5/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;nr=22142&amp;linked=urt" target="_blank">BFH-Urteil vom 05.05.2010 &#8211; VI R 5/09</a><br />
<a title="BFH-Urteil vom 05.05.2010 - VI R 29/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;nr=22141&amp;linked=urt" target="_blank">BFH-Urteil vom 05.05.2010 &#8211; VI R 29/09</a></p>
<p>Presseerklärung des <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de/" target="_blank">Bundesfinanzhofs (BFH)</a> Nr. 76:</p>
<p>&#8220;Mit Urteilen vom 5. Mai 2010 VI R 5/09 und VI R 29/09 hat der Bundesfinanzhof (BFH) seine bisherige Rechtsprechung zur steuerlichen Berücksichtigung von Unterhaltszahlungen an im Ausland lebende Verwandte/Ehegatten modifiziert.</p>
<p>Unterhaltsaufwendungen sind nur dann als außergewöhnliche Belastungen steuerlich abziehbar, wenn die unterhaltene Person gegenüber dem Steuerpflichtigen gesetzlich unterhaltsberechtigt ist. Gesetzlich unterhaltsberechtigt sind die Personen, denen gegenüber der Steuerpflichtige nach dem Zivilrecht unterhaltsverpflichtet ist. Dies sind u. a. Verwandte in gerader Linie (Kinder, Enkel, Eltern). Allerdings setzt die Unterhaltsberechtigung insoweit zivilrechtlich die Unterhaltsbedürftigkeit der unterhaltenen Person voraus (§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/1602.html" target="_blank" title="&sect; 1602 BGB: Bed&uuml;rftigkeit">1602</a> des Bürgerlichen Gesetzbuchs). Nach der bisherigen Rechtsprechung des BFH konnte im Rahmen einer typisierenden Betrachtungsweise die Bedürftigkeit der unterstützten Person dem Grunde nach unterstellt werden (sog. abstrakte Betrachtungsweise).<span id="more-9109"></span></p>
<p>Diese Rechtsprechung hat der BFH im Urteil VI R 29/09 aufgegeben und entschieden, dass die Bedürftigkeit der unterhaltenen Person jeweils konkret zu bestimmen ist und nicht unterstellt werden kann. Bei der danach erforderlichen konkreten Betrachtungsweise sei auch zu berücksichtigen, dass für volljährige Kinder eine generelle Erwerbsobliegenheit bestehe. Mögliche Einkünfte aus einer unterlassenen Erwerbstätigkeit könnten deshalb der Bedürftigkeit entgegen stehen, falls eine Erwerbstätigkeit zumutbar sei. Im Streitfall ging es um den Abzug von Unterhaltsaufwendungen an in der Türkei lebende erwachsene Kinder des Steuerpflichtigen.</p>
<p>Ebenfalls mit Urteil vom 5. Mai 2010 VI R 5/09 hat der BFH entschieden, dass bei als außergewöhnliche Belastungen geltend gemachten Unterhaltszahlungen an die im Ausland lebende Ehefrau weder die Bedürftigkeit noch die Erwerbsobliegenheit der Ehefrau zu prüfen sei. Anders als der Verwandtenunterhalt werde der Ehegattenunterhalt zivilrechtlich auch jenseits der Bedürftigkeit geschuldet. Der haushaltsführende Ehegatte sei nicht verpflichtet, zunächst seine Arbeitskraft zu verwerten. In diesem Fall unterstützte der Steuerpflichtige seine nicht berufstätige Ehefrau, die mit den in Ausbildung befindlichen Kindern in Bosnien-Herzegowina lebte.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de/" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
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		<title>BFH: Billigkeitsmaßnahmen bei unternehmerbezogenen Sanierungen</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2010/bfh-billigkeitsmasnahmen-bei-unternehmerbezogenen-sanierungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[BMF-Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[BFH-Urteil vom 14.07.2010 &#8211; X R 34/08 Presseerklärung Nr. 75 des Bundesfinanzhofs (BFH): &#8220;Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 14. Juli 2010 X R 34/08 entschieden, dass Billigkeitsmaßnahmen nach den Vorgaben des Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 27. Mai 2003 IV A 6 -S 2140- 8/03 (BStBl I 2003, 240) nur in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="BFH-Urteil vom 14.07.2010 - X R 34/08" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;nr=22138&amp;linked=urt" target="_blank">BFH-Urteil vom 14.07.2010 &#8211; X R 34/08</a></p>
<p>Presseerklärung Nr. 75 des <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhofs (BFH)</a>:</p>
<p>&#8220;Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 14. Juli 2010 X R 34/08 entschieden, dass Billigkeitsmaßnahmen nach den Vorgaben des Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 27. Mai 2003 IV A 6 -S 2140- 8/03 (BStBl I 2003, 240) nur in Fällen von unternehmensbezogenen Sanierungen, mit denen das Unternehmen selbst vor dem Zusammenbruch bewahrt werden soll, möglich sind; unternehmerbezogene Sanierungen, bei der der Schuldenerlass den Steuerpflichtigen persönlich zugute kommen soll, werden nicht erfasst.</p>
<p>Nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/3.html" target="_blank">3 Nr. 66</a> des Einkommensteuergesetzes a.F. waren Sanierungsgewinne steuerfrei. Für nach dem 31. Dezember 1997 endende Wirtschaftsjahre hat der Gesetzgeber diese Bestimmung aufgehoben, weil Verluste zu dieser Zeit unbeschränkt vortragsfähig waren. In der Gesetzesbegründung wurde jedoch darauf hingewiesen, einzelnen persönlichen oder sachlichen Härtefällen könne im Billigkeitswege (Erlass bzw. Stundung) begegnet werden.<span id="more-9106"></span></p>
<p>Nach Auffassung des BFH durfte die Verwaltung (zum Zweck der Vereinheitlichung des Verwaltungshandelns) in einer Verwaltungsvorschrift regeln, in welchen Fällen der Erlass von auf Sanierungsgewinnen beruhenden Steuern aus sachlichen Billigkeitsgründen möglich ist. Der BFH hat aber offen gelassen, ob die Verwaltung im o. a. BMF-Schreiben &#8211; gemessen an der Intention des Gesetzgebers &#8211; zu weit reichende Billigkeitsmaßnahmen für zulässig hält. Diese Frage brauchte das Gericht nicht zu entscheiden, da im Streitfall &#8220;nur&#8221; eine unternehmerbezogene Sanierung vorlag.</p>
<p>Ein sachlicher Billigkeitserlass der auf einem Sanierungsgewinn beruhenden Steuern ist stets ausgeschlossen, wenn die von der Verwaltung formulierten Voraussetzungen im o. a. BMF-Schreiben nicht erfüllt sind. Daneben können aber ohne weiteres persönliche Billigkeitsgründe geltend machen werden.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
   ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BMF-Schreiben vom 23. August 2010 &#8211; IV C 5 &#8211; S 2533/10/10007 -</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2010/bmf-schreiben-vom-23-august-2010-iv-c-5-s-25331010007/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 05:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnsteuer]]></category>
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		<category><![CDATA[BMF-Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[EStG]]></category>

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		<description><![CDATA[Muster der Lohnsteuer-Anmeldung 2011; Bekanntmachung vom 23. August 2010 &#8211; IV C 5 &#8211; S 2533/10/10007 - Bekanntmachung des Musters für die Lohnsteuer-Anmeldung 2011: Das Vordruckmuster der Lohnsteuer-Anmeldung für Lohnsteuer-Anmeldungszeiträume ab Januar 2011 ist gemäß § 51 Absatz 4 Nummer 1 Buchstabe d des Einkommensteuergesetzes bestimmt worden. Das Vordruckmuster und die &#8220;Übersicht über die länderunterschiedlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Muster der Lohnsteuer-Anmeldung 2011; Bekanntmachung vom 23. August 2010 &#8211; IV C 5 &#8211; S 2533/10/10007 -</p>
<p>Bekanntmachung des Musters für die Lohnsteuer-Anmeldung 2011:</p>
<p>Das Vordruckmuster der Lohnsteuer-Anmeldung für Lohnsteuer-Anmeldungszeiträume ab Januar 2011 ist gemäß § <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/51.html" target="_blank" title="&sect; 51 EStG: Erm&auml;chtigungen">51 Absatz 4 Nummer 1</a> Buchstabe d des Einkommensteuergesetzes bestimmt worden. Das Vordruckmuster und die &#8220;Übersicht über die länderunterschiedlichen Werte in der Lohnsteuer-Anmeldung 2011&#8243; werden hiermit bekannt gemacht. Das Vordruckmuster ist auch für die Gestaltung der Vordrucke maßgebend, die mit Hilfe automatischer Einrichtungen ausgefüllt werden (vgl. BMF-Schreiben vom 11. Mai 2004, BStBl I S. 475).<span id="more-9104"></span></p>
<p><a title="Lohnsteuer-Anmeldung 2011 [PDF, 459 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/lohnsteuer/003__a,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Lohnsteuer-Anmeldung 2011 [PDF, 459 KB]</a><br />
<a title="Übersicht über länderunterschiedliche Werte in der Lohnsteuer-Anmeldung 2011 [PDF, 38 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/lohnsteuer/003__b,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Übersicht über länderunterschiedliche Werte in der Lohnsteuer-Anmeldung 2011 [PDF, 38 KB]</a></p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzministerium (BMF)" href="http://www.bundesfinanzministerium.de" target="_blank">Bundesfinanzministerium (BMF)</a></p>
   ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BMF-Schreiben vom 25. August 2010 &#8211; IV C 4 &#8211; S 2223/07/0015 :004 -</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2010/bmf-schreiben-vom-25-august-2010-iv-c-4-s-2223070015-004/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 16:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
		<category><![CDATA[BMF-Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Flut-Katastrophe Ende Juli 2010 in Pakistan: Durch die Flut in Pakistan sind beträchtliche Schäden entstanden. Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder werden die zur Unterstützung der Opfer getroffenen Verwaltungsregelungen in dem BMF-Schreiben vom 25. August 2010 zusammengefasst. Sie gelten vom 30. Juli 2010 bis zum 31. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Flut-Katastrophe Ende Juli 2010 in Pakistan:</p>
<p>Durch die Flut in Pakistan sind beträchtliche Schäden entstanden. Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder werden die zur Unterstützung der Opfer getroffenen Verwaltungsregelungen in dem BMF-Schreiben vom 25. August 2010 zusammengefasst. Sie gelten vom 30. Juli 2010 bis zum 31. Dezember 2010.<span id="more-9102"></span></p>
<p><a title="Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Flut-Katastrophe Ende Juli 2010 in Pakistan [PDF, 51 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/einkommensteuer/018a__Pakistan,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Flut-Katastrophe Ende Juli 2010 in Pakistan [PDF, 51 KB]</a></p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzministerium (BMF)" href="http://www.bundesfinanzministerium.de" target="_blank">Bundesfinanzministerium (BMF)</a> </p>
   ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>BMF-Schreiben vom 23. August 2010: Anlage EÜR für 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
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		<category><![CDATA[EStG]]></category>

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		<description><![CDATA[Vordruck Einnahmenüberschussrechnung &#8211; &#8220;Anlage EÜR&#8221; für 2010 Anlage AVEÜR2010 [PDF, 107 KB] Anlage EÜR [PDF, 159 KB] Anlage SZE [PDF, 102 KB] Anleitung zum Vordruck &#8220;Einnahmenüberschussrechnung &#8211; Anlage EÜR&#8221; [PDF, 159 KB] Bundesfinanzministerium (BMF)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vordruck Einnahmenüberschussrechnung &#8211; &#8220;Anlage EÜR&#8221; für 2010<span id="more-9098"></span></p>
<p><a title="Anlage AVEÜR2010 [PDF, 107 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/einkommensteuer/017__E_C3_9CR__a,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Anlage AVEÜR2010 [PDF, 107 KB]</a><br />
<a title="Anlage EÜR [PDF, 159 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/einkommensteuer/017__E_C3_9CR__b,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Anlage EÜR [PDF, 159 KB]</a><br />
<a title="Anlage SZE [PDF, 102 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/einkommensteuer/017__E_C3_9CR__c,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Anlage SZE [PDF, 102 KB]</a><br />
<a title="Anleitung zum Vordruck &quot;Einnahmenüberschussrechnung - Anlage EÜR&quot; [PDF, 159 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/einkommensteuer/017__E_C3_9CR__d,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Anleitung zum Vordruck &#8220;Einnahmenüberschussrechnung &#8211; Anlage EÜR&#8221; [PDF, 159 KB]</a></p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzministerium (BMF)" href="http://www.bundesfinanzministerium.de" target="_blank">Bundesfinanzministerium (BMF)</a></p>
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		<title>FG Rheinland-Pfalz: Kindergeld für Kind in Berufsausbildung auch dann, wenn es sich nicht um einen klassischen Ausbildungsberuf handelt</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2010/fg-rheinland-pfalz-kindergeld-fur-kind-in-berufsausbildung-auch-dann-wenn-es-sich-nicht-um-einen-klassischen-ausbildungsberuf-handelt/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 19:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergeld]]></category>
		<category><![CDATA[BBiG]]></category>
		<category><![CDATA[EStG]]></category>

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		<description><![CDATA[FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 12.07.2010 &#8211; 5 K 2542/09 Presseerklärung des Gerichts: &#8220;Mit Urteil vom 12. Juli 2010 zum Kindergeldrecht (Aktenzeichen 5 K 2542/09) hat das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz zu der Frage Stellung genommen, ob eine für die Gewährung von Kindergeld notwendige Berufsausbildung angenommen werden kann, wenn das Kind als &#8220;Friseurassistentin&#8221; beschäftigt wird. Die Tochter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 12.07.2010 - 5 K 2542/09" href="http://cms.justiz.rlp.de/icc/justiz/nav/b92/broker?uTem=fff70331-6c7f-90f5-bdf3-a1bb63b81ce4&amp;uMen=70479ed1-9880-11d4-a735-0050045687ab" target="_blank">FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 12.07.2010 &#8211; 5 K 2542/09</a></p>
<p>Presseerklärung des Gerichts:</p>
<p>&#8220;Mit Urteil vom 12. Juli 2010 zum Kindergeldrecht (Aktenzeichen <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5 K 2542/09" target="_blank" title="FG Rheinland-Pfalz, 12.07.2010 - 5 K 2542/09">5 K 2542/09</a>) hat das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz zu der Frage Stellung genommen, ob eine für die Gewährung von Kindergeld notwendige Berufsausbildung angenommen werden kann, wenn das Kind als &#8220;Friseurassistentin&#8221; beschäftigt wird.</p>
<p>Die Tochter T des Klägers schloss am 14. Juli 2007 mit dem Inhaber eines Friseursalons in Rheinland-Pfalz einen Arbeitsvertrag ab, nach dessen Inhalt sie als &#8220;Friseurassistentin&#8221; mit einer Vergütung von zunächst 250.- € monatlich beschäftigt wurde. Auf Anfrage der Familienkasse teilte die Mutter der T u.a. mit, dass die Ausbildung der T vom 15. Juli 2007 bis zum 15. Juli 2009 laufe. Auf ihrer Lohnabrechnung sei ihr Verdienst als Ausbildungsvergütung bezeichnet. Im Jahre 2009 teilte die Familienkasse dem Kläger mit, dass T nach ihren Ermittlungen bei der Handwerkskammer nicht als Auszubildende des Friseursalons gemeldet sei. Man gehe davon aus, dass T nur ein Beschäftigungsverhältnis gehabt und keine Berufsausbildung im Sinne des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) absolviert habe. Kindergeld könne nur für Kinder gezahlt werden, die in einem anerkannten Ausbildungsberuf und nach der maßgeblichen Ausbildungsordnung ausgebildet würden.<span id="more-9096"></span></p>
<p>Dem trat der Kläger mit dem Hinweis entgegen, T werde &#8220;intern&#8221; ausgebildet und legte den Ausbildungsvertrag vom 14. Juli 2007 vor, in dem T als Auszubildende bezeichnet wurde. Des Weiteren wurde festgehalten, dass T nach den Richtlinien der Ausbildungsverordnung der Friseure ausgebildet werde.<br />
Gleichwohl hob die Familienkasse im Juli 2009 die Festsetzung des Kindergeldes für T ab April 2007 mit der Begründung auf, T habe in dem Friseursalon nur eine gering bezahlte Beschäftigung ausgeübt und keine Berufsausbildung absolviert und forderte vom Kläger insgesamt 3.398.- € zurück.</p>
<p>Die dagegen gerichtete Klage war jedoch erfolgreich. Das FG Rheinland-Pfalz führte u.a. aus, ein Kind, das das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet habe, werde beim Kindergeld berücksichtigt, wenn es für einen Beruf ausgebildet werde. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs befinde sich in Berufsausbildung, wer sein Berufsziel noch nicht erreicht habe, sich aber ernstlich darauf vorbereite. Für den Begriff der Ausbildung sei es ausreichend, wenn die Maßnahme geeignet sei, eine nicht nur vorübergehende Betätigungsmöglichkeit zu schaffen, die dem Aufbau oder der Erhaltung und Sicherung der beruflichen Existenz und damit der Erhaltung und Sicherung einer Lebensgrundlage dienen könne und solle. Kindern müsse daher zugebilligt werden, zur Vervollkommnung und Abrundung von Wissen und Fähigkeiten auch Maßnahmen außerhalb eines fest umschriebenen Bildungsgangs zu ergreifen. Entgegen der Auffassung der Familienkasse liege eine Berufsausbildung nicht nur dann vor, wenn die Berufsausbildung in einem dem BBiG entsprechenden Ausbildungsberuf absolviert werde.</p>
<p>Dass T nicht die Berufsschule besuche und von dem Ausbildungsbetrieb &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; nicht bei der Handwerkskammer als Auszubildende gemeldet worden sei, ändere nichts daran, dass sie nach den Kriterien der Rechtsprechung zu einem Beruf ausgebildet werden sollte. Aus der Mitteilung des Friseursalons gehe deutlich hervor, dass T nicht als geringfügig Beschäftigte eingesetzt worden sei, sondern im Friseurhandwerk mit dem Ziel ausgebildet worden sei, ihr künftig eine Erwerbsgrundlage zu schaffen. Auch die von T geforderte regelmäßige Teilnahme an Schulungen vor Ort und in einer &#8220;Hairschool&#8221; spreche dafür, dass sie firmenintern ausgebildet worden sei. Korrespondierend damit sei ihre Vergütung dann auch aus Ausbildungsvergütung bezeichnet worden.</p>
<p>Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Revision wurde nicht zugelassen.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Finanzgericht Rheinland-Pfalz" href="www.justiz.rlp.de/Gerichte/Fachgerichte/Finanzgericht/" target="_blank">Finanzgericht Rheinland-Pfalz</a></p>
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		</item>
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		<title>FG Münster: Heranziehung der Grundbesitzwerte für Zwecke der Grunderwerbsteuer verfassungswidrig?</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/verfassungsrecht/2010/fg-munster-heranziehung-der-grundbesitzwerte-fur-zwecke-der-grunderwerbsteuer-verfassungswidrig/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 06:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewertungsrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Verfassungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BewG]]></category>
		<category><![CDATA[GG]]></category>
		<category><![CDATA[GrEStG]]></category>

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		<description><![CDATA[FG Münster Beschluss vom 04.08.2010 &#8211; 3 V 936/10 F Pressemitteilung des Gerichts: &#8220;Der 3. Senat des Finanzgerichts Münster hat in einem Beschluss vom 4. August 2010 (3 V 936/10 F) erhebliche Bedenken an der Verfassungsmäßigkeit der gesetzlichen Regelung zur Feststellung von Grundbesitzwerten gem. § 8 Abs. 2 GrEStG in Verbindung mit §§ 138 ff. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="FG Münster Beschluss vom 04.08.2010 - 3 V 936/10 F" href="http://www.fg-muenster.nrw.de/service/entscheidungen/25_08_2010/n10V936.pdf" target="_blank">FG Münster Beschluss vom 04.08.2010 &#8211; 3 V 936/10 F</a></p>
<p>Pressemitteilung des Gerichts:</p>
<p>&#8220;Der 3. Senat des Finanzgerichts Münster hat in einem Beschluss vom 4. August 2010 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3 V 936/10" target="_blank" title="FG M&uuml;nster, 04.08.2010 - 3 V 936/10">3 V 936/10</a> F) erhebliche Bedenken an der Verfassungsmäßigkeit der gesetzlichen Regelung zur Feststellung von Grundbesitzwerten gem. § 8 Abs. 2 GrEStG in Verbindung mit <a href="http://dejure.org/gesetze/BewG/138.html" target="_blank" title="&sect; 138 BewG: Feststellung von Grundbesitzwerten">§§ 138 ff. BewG</a> geäußert und daher die Vollziehung der streitigen Bescheide ausgesetzt.</p>
<p>Im Streitfall war es im Rahmen von gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen zur Übertragung von bebauten Grundstücken gekommen, die der Grunderwerbsteuer unterliegen. Umstritten ist allerdings, in welcher Höhe die Grunderwerbsteuer festzusetzen ist. Grundsätzlich bemisst sich die Grunderwerbsteuer nach dem Wert der Gegenleistung (§ 8 Abs. 1 GrEStG). Beim Kauf eines Grundstückes ist Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer daher der Kaufpreis. Ist aber keine Gegenleistung vereinbart, was z.B. bei Unternehmensumstrukturierungen häufig der Fall ist, so ist die Steuer nach den Werten des § <a href="http://dejure.org/gesetze/BewG/138.html" target="_blank" title="&sect; 138 BewG: Feststellung von Grundbesitzwerten">138 Abs. 2</a> oder 3 des Bewertungsgesetzes (BewG) zu bemessen (§ 8 Abs. 2 GrEStG). Die dort vorgesehene Bewertung für bebaute und unbebaute Grundstücke hat das Bundesverfassungsgericht im Zusammenhang mit der Festsetzung von Erbschaft- und Schenkungsteuer bereits mit Beschluss vom 7. November 2006 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 BvL 10/02" target="_blank" title="BVerfG, 07.11.2006 - 1 BvL 10/02: Steuerrecht - Erbschaftsteuerrecht verfassungswidrig!">1 BvL 10/02</a>)<sup><a href="http://www.steuerrechtblog.de/verfassungsrecht/2010/fg-munster-heranziehung-der-grundbesitzwerte-fur-zwecke-der-grunderwerbsteuer-verfassungswidrig/#footnote_0_9093" id="identifier_0_9093" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vgl. &amp;#8220;BVerfG: Erbschaftsteuer verfassungswidrig&amp;#8220;.">1</a></sup> als verfassungswidrig angesehen.<span id="more-9093"></span></p>
<p>Der 3. Senat des Finanzgerichts Münster hat jetzt klargestellt, dass die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts nicht nur auf Wertermittlungen im Rahmen der Festsetzung von Erbschaft- und Schenkungsteuer beschränkt sind, sondern auch für die Bemessung der Grunderwerbsteuer gem. § 8 Abs. 2 GrEStG gelten. Entsprechendes hatte der Bundesfinanzhof in einer Beitrittsaufforderung an das Bundesministerium der Finanzen in einem noch laufenden Verfahren geäußert (Beschluss vom 27. Mai 2009, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=II R 64/08" target="_blank" title="BFH, 27.05.2009 - II R 64/08: Immobilien - GrESt: Grundbesitzwerte als Bemessungsgrundlage verf...">II R 64/08</a>) ((Siehe auch &#8220;<a title="Permanent Link zu BFH fordert BMF zum Beitritt zum Verfahren wegen möglicher Verfassungswidrigkeit der Grundbesitzwerte als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer auf" rel="bookmark" href="http://www.steuerrechtblog.de/verfassungsrecht/2009/bfh-fordert-bmf-zum-beitritt-zum-verfahren-wegen-moglicher-verfassungswidrigkeit-der-grundbesitzwerte-als-bemessungsgrundlage-der-grunderwerbsteuer-auf/">BFH fordert BMF zum Beitritt zum Verfahren wegen möglicher Verfassungswidrigkeit der Grundbesitzwerte als Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer auf</a>&#8220;.)) &#8211; eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs zu dieser Frage liegt allerdings noch nicht vor.</p>
<p>An einer Aussetzung der Vollziehung der streitigen Bescheide sah sich der 3. Senat nicht durch ein überwiegendes öffentliches Interesse, insbesondere das staatliche Interesse an einer geordneten Haushaltsführung, gehindert, da die Entscheidung keine Auswirkung auf sämtliche Grunderwerbsteuerfestsetzungen habe. Das Aussetzungsinteresse der Antragstellerin sei - so das Gericht - auch deshalb nicht nachrangig, weil das Bundesverfassungsgericht möglicherweise die streitigen Normen mit Wirkung für die Vergangenheit - d.h. ab dem 1. Januar 2009 - für nichtig erkläre.</p>
<p>Das Gericht hat die Beschwerde zum Bundesfinanzhof zugelassen.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Finanzgericht Münster" href="http://www.fg-muenster.nrw.de" target="_blank">Finanzgericht Münster</a></p>
   <ol class="footnotes"><li id="footnote_0_9093" class="footnote">Vgl. &#8220;<a title="Permanent Link zu BVerfG: Erbschaftsteuer verfassungswidrig" rel="bookmark" href="http://www.steuerrechtblog.de/verfassungsrecht/2007/bverfg-erbschaftsteuer-verfassungswidrig/">BVerfG: Erbschaftsteuer verfassungswidrig</a>&#8220;.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weitere Entscheidungen des BFH (25.08.2010)</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2010/weitere-entscheidungen-des-bfh-25-08-2010/</link>
		<comments>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2010/weitere-entscheidungen-des-bfh-25-08-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 16:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Folgende weitere Entscheidungen hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Datum von heute (25.08.2010) veröffentlicht: - BFH-Urteil vom 06.05.2010 &#8211; VI R 4/09 (Abgrenzung haushaltsnahe Dienstleistung zu Handwerkerleistung &#8211; Keine Unterscheidung nach einfachen und qualifizierten Handwerkerleistungen ab dem Veranlagungszeitraum 2006); - BFH-Urteil vom 20.05.2010 &#8211; III R 28/08 (Zulagenrechtliche Einheitsbetrachtung bei kapitalistischer Betriebsaufspaltung); - BFH-Urteil vom 05.05.2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende weitere Entscheidungen hat der <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de/" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a> mit Datum von heute (25.08.2010) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 06.05.2010 - VI R 4/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22117&amp;pos=1&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Urteil vom 06.05.2010 &#8211; VI R 4/09</a> (Abgrenzung haushaltsnahe Dienstleistung zu Handwerkerleistung &#8211; Keine Unterscheidung nach einfachen und qualifizierten Handwerkerleistungen ab dem Veranlagungszeitraum 2006);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 20.05.2010 - III R 28/08" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22120&amp;pos=4&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Urteil vom 20.05.2010 &#8211; III R 28/08</a> (Zulagenrechtliche Einheitsbetrachtung bei kapitalistischer Betriebsaufspaltung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 05.05.2010 - II R 16/08" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22121&amp;pos=5&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Urteil vom 05.05.2010 &#8211; II R 16/08</a> (Erbschaftsteuerrechtliche Folgen einer Pensionszusage an eine Gesellschafter-Witwe &#8211; Sondervergütungen einer Personengesellschaft &#8211; Zuordnung des mit Eintritt des Versorgungsfalls entstehenden Pensionsanspruchs der Witwe zum nach <a href="http://dejure.org/gesetze/ErbStG/13a.html" target="_blank" title="&sect; 13a ErbStG: Steuerbefreiung f&uuml;r Betriebsverm&ouml;gen, Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und Anteile an Kapitalgesellschaften">§ 13a ErbStG</a> begünstigten Betriebsvermögen &#8211; Berechnung der fiktiven Zugewinnausgleichsforderung nach <a href="http://dejure.org/gesetze/ErbStG/5.html" target="_blank" title="&sect; 5 ErbStG: Zugewinngemeinschaft">§ 5 Abs. 1 ErbStG</a> &#8211; Anwendungsbereich des § <a href="http://dejure.org/gesetze/BewG/97.html" target="_blank" title="&sect; 97 BewG: Betriebsverm&ouml;gen von K&ouml;rperschaften, Personenvereinigungen und Verm&ouml;gensmassen">97 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 BewG</a> a.F.);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 29.06.2010 - III B 168/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22122&amp;pos=6&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Beschluss vom 29.06.2010 &#8211; III B 168/09</a> (Beweisantrag und Verzicht auf mündliche Verhandlung &#8211; ordnungsgemäßer Beweisantritt);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 29.04.2010 - II R 56/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22123&amp;pos=7&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Beschluss vom 29.04.2010 &#8211; II R 56/09</a> (Berechnung der Revisionsbegründungsfrist bei Zulassung der Revision durch den BFH);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 06.05.2010 - V R 25/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22124&amp;pos=8&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Urteil vom 06.05.2010 &#8211; V R 25/09</a> (Geschäftsveräußerung durch Grundstücksübertragung ohne Übergang eines Mietvertrages);<span id="more-9091"></span></p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 18.03.2010 - V R 44/08" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22125&amp;pos=9&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Urteil vom 18.03.2010 &#8211; V R 44/08</a> (Verwendung eines Grundstücks für steuerpflichtige und steuerfreie Umsätze);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 26.05.2010 - VIII B 272/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22126&amp;pos=10&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Beschluss vom 26.05.2010 &#8211; VIII B 272/09</a> (NATO-Truppenstatut: Fehlen eines inländischen Wohnsitzes);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 14.07.2010 - VIII B 83/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22127&amp;pos=11&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Beschluss vom 14.07.2010 &#8211; VIII B 83/09</a> (Keine Revisionszulassung wegen Verfahrensdauer, tatsächlicher Würdigung eines Sachverhalts, unterlassener Beweisaufnahme);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 15.07.2010 - VIII B 103/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22128&amp;pos=12&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Beschluss vom 15.07.2010 &#8211; VIII B 103/09</a> (Keine nur vorläufige strafbefreiende Erklärung nach StraBEG);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 07.06.2010 - VIII B 24/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22129&amp;pos=13&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Beschluss vom 07.06.2010 &#8211; VIII B 24/10</a> (Rechtliches Gehör &#8211; Wahrnehmung eigener Interessen);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 16.03.2010 - VIII R 36/07" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22130&amp;pos=14&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Urteil vom 16.03.2010 &#8211; VIII R 36/07</a> (Nachträgliche Schuldzinsen &#8211; Wesentliche Beteiligung &#8211; Berücksichtigung von Schuldzinsen als Werbungskosten);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 01.06.2010 - VIII R 80/05" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22131&amp;pos=15&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Urteil vom 01.06.2010 &#8211; VIII R 80/05</a> (Auslandsreise eines Steuerberaters &#8211; Ermittlungspflicht des Finanzgerichts);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 23.04.2010 - V B 146/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22132&amp;pos=16&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Beschluss vom 23.04.2010 &#8211; V B 146/09</a> (Jahrelange Untätigkeit des FA);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 05.05.2010 - I R 104/08" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=22133&amp;pos=0&amp;anz=136" target="_blank">BFH-Urteil vom 05.05.2010 &#8211; I R 104/08</a> (Keine unionsrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Bedenken gegen das Haftungsverfahren nach <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/50a.html" target="_blank" title="&sect; 50a EStG: Steuerabzug bei beschr&auml;nkt Steuerpflichtigen">§ 50a Abs. 5 Satz 5 EStG</a> 1997 &#8211; Keine Schätzung von Betriebsausgaben im Steuerabzugsverfahren &#8211; Nichtigkeit eines Haftungsbescheids &#8211; Anwendungsvorrang des EU-Rechts &#8211; Geltungserhaltende Reduktion einer nationalen Steuernorm).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de/" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
   ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BFH: Eine Vollzeiterwerbstätigkeit schließt die Berücksichtigung als Kind nicht aus</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 16:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergeld]]></category>
		<category><![CDATA[EStG]]></category>

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		<description><![CDATA[BFH-Urteil vom 17.06.2010 &#8211; III R 34/09 (Änderung der Rechtsprechung) Presseerklärung des Bundesfinanzhofs (BFH) Nr. 74: &#8220;Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 17. Juni 2010 III R 34/09 ist ein Kind, das auf einen Ausbildungsplatz wartet oder sich zwischen zwei Ausbildungsabschnitten befindet, auch für die Monate beim Kindergeldberechtigten als Kind zu berücksichtigen, in denen es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="BFH-Urteil vom 17.06.2010 - III R 34/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;nr=22119&amp;linked=urt" target="_blank">BFH-Urteil vom 17.06.2010 &#8211; III R 34/09</a> (Änderung der Rechtsprechung)</p>
<p>Presseerklärung des <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de/" target="_blank">Bundesfinanzhofs (BFH)</a> Nr. 74:</p>
<p>&#8220;Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 17. Juni 2010 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III R 34/09" target="_blank" title="BFH, 17.06.2010 - III R 34/09">III R 34/09</a> ist ein Kind, das auf einen Ausbildungsplatz wartet oder sich zwischen zwei Ausbildungsabschnitten befindet, auch für die Monate beim Kindergeldberechtigten als Kind zu berücksichtigen, in denen es einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachgeht. Bei der Ermittlung der kindergeldschädlichen Einkünfte und Bezüge des Kindes sind daher dessen Einkünfte aus der Vollzeiterwerbstätigkeit einzubeziehen.</p>
<p>Anspruch auf Kindergeld besteht nur für ein Kind, das nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/32.html" target="_blank" title="&sect; 32 EStG: Kinder, Freibetr&auml;ge f&uuml;r Kinder">32</a> des Einkommensteuergesetzes (EStG) steuerlich zu berücksichtigen ist. Ein volljähriges Kind wird z. B. berücksichtigt, wenn es für einen Beruf ausgebildet wird, sich in einer Übergangszeit von höchstens vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten befindet oder eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen kann (§ <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/32.html" target="_blank" title="&sect; 32 EStG: Kinder, Freibetr&auml;ge f&uuml;r Kinder">32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2</a> Buchst. a bis c EStG). Zudem dürfen die Einkünfte und Bezüge des Kindes in den Monaten, in denen diese Voraussetzungen vorliegen, einen bestimmten Betrag den sog. Grenzbetrag (z. Zt. 8.004 € im Kalenderjahr) nicht übersteigen (§ <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/32.html" target="_blank" title="&sect; 32 EStG: Kinder, Freibetr&auml;ge f&uuml;r Kinder">32 Abs. 4</a> Sätze 2 und 6 EStG).<span id="more-9088"></span></p>
<p>Nach bisheriger Rechtsprechung war ein Kind, das in der Übergangszeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten oder während des Wartens auf einen Ausbildungsplatz einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachging, für die Monate der Vollzeiterwerbstätigkeit nicht als Kind zu berücksichtigen. Der BFH war der Auffassung, das Kind habe sich in diesen Monaten wegen der eigenen Einkünfte nicht in einer für eine Berufsausbildung typischen Unterhaltssituation befunden, die eine Entlastung der Eltern durch Kindergeld rechtfertige. Diese Rechtsprechung hatte zur Folge, dass dem Kindergeldberechtigten zwar für die Monate der Vollzeiterwerbstätigkeit kein Kindergeld zustand, das Kindergeld aber möglicherweise für die übrigen Monate zu gewähren war, wenn die in diesen Monaten erzielten Einkünfte und Bezüge den (anteiligen) Grenzbetrag nicht überschritten.</p>
<p>Diese Rechtsprechung hat der BFH aufgegeben. Zwar soll Kindergeld nur in den Fällen gewährt werden, in denen Eltern wie für ein Kind in Ausbildung typischerweise Unterhaltsaufwendungen entstehen. Ob ein Kind wegen eigener Einkünfte typischerweise nicht auf Unterhaltsleistungen der Eltern angewiesen ist, hängt aber nach der gesetzlichen Regelung nicht von der finanziellen Situation des Kindes im jeweiligen Monat ab. Vielmehr nimmt der Gesetzgeber eine typische Unterhaltssituation dann an, wenn die Einkünfte und Bezüge des Kindes im Kalenderjahr den am Existenzminimum eines Erwachsenen ausgerichteteten Jahresgrenzbetrag nicht übersteigen bzw. den anteiligen Betrag, wenn das Kind z. B. nur während eines Teils des Jahres zu berücksichtigen ist. Bei der Grenzbetragsprüfung sind daher alle Einkünfte des Kindes in dem maßgebenden Zeitraum anzusetzen unabhängig davon, ob sie aus einer Vollzeit- oder ein Teilzeiterwerbstätigkeit stammen. Dies kann wie im Streitfall dazu führen, dass kein Anspruch auf Kindergeld besteht, wenn das Kind während der Monate, in denen es auf einen zugesagten Ausbildungsplatz wartet, noch berufstätig ist und seine Einkünfte wegen der Einbeziehung des Arbeitslohns für diese Monate insgesamt über dem Grenzbetrag liegen. Entsprechend hat der BFH bislang auch schon die Fälle entschieden, in denen das Kind neben einer Ausbildung einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachgeht.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de/" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
   ]]></content:encoded>
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