Entscheidungen des FG Niedersachsen (21.07.2010)
22. Juli 2010 von Michael Kaiser | Beitrag mailen | Beitrag drucken | Beitrag als PDF anzeigen |
Folgende Entscheidungen hat das Finanzgericht (FG) Niedersachsen mit Datum von gestern (21.07.2010) veröffentlicht:
- FG Niedersachsen Urteil vom 01.10.2009 – 1 K 11149/05 (Das häusliche Arbeitszimmer eines Großbetriebsprüfers ist regelmäßig nicht der qualitative Mittelpunkt seiner beruflichen Betätigung. Rechtskräftig);
- FG Niedersachsen Urteil vom 11.03.2010 – 1 K 345/07 (Einkommensteuer 2002 – 2005: Die private Nutzung von Vorführwagen durch den Angestellten eines Autohauses ist als geldwerter Vorteil einnahmenerhöhend zu erfassen.
Nichtzulassungsbeschwerde, BFH-Az.: VI B 63/10);
- FG Niedersachsen Urteil vom 12.05.2010 – 2 K 295/07 (Ges. und einh. Feststellung von Besteuerungsgrundlagen 1996 – 1998: Übergang zur Ermittlung eines Baumschulbestandes nach Durchschnittswerten. Vorläufig nicht rechtskräftig);
- FG Niedersachsen Urteil vom 18.05.2010 – 2 K 61/09 (Einkommensteuer 2005 und 2006: Keine Anwendung des Halbabzugsverbots im Rahmen des § 17 EStG ohne dem Halbeinkünfteverfahren unterliegenden Einnahmen. Revision eingelegt, BFH-Az.: IX R 28/10);
- FG Niedersachsen Urteil vom 25.03.2009 – 4 K 24935/04 (Einkommensteuer 1997 – 1999: Abgrenzung gewerblicher Grundstückshandel zum land- und forstwirtschaftlichen Hilfsgeschäft. Rechtskräftig);
- FG Niedersachsen Urteil vom 24.06.2010 – 6 K 12181/08 (Kostenfestsetzung für die Erteilung einer verbindlichen Auskunft
Die Regelung des § 89 Abs. 3 – 5 AO ist verfassungsrechtlich gerechtfertigt. Revision zugelassen);
- FG Niedersachsen Urteil vom 24.06.2010 – 6 K 349/09 (Wiederbestellung als Steuerberater: Tätigkeit im Vorstand einer Genossenschaft als gewerbliche Tätigkeit i.S. des § 57 Abs. 4 Nr. 1 StBerG. Revision zugelassen);
- FG Niedersachsen Urteil vom 28.08.2009 – 11 K 533/07 (Haftung für Lohnsteuer Januar 1994 – September 2003. Rechtskräftig);
- FG Niedersachsen Urteil vom 24.02.2009 – 15 K 379/08 (Gewerbesteuermessbetrag, Umsatzsteuer 2000 – 2002: Ungeklärte Bareinzahlungen auf das betriebliche Bankkonto eines Kioskbetreibers als Einnahmen bzw. Umsätze. Rechtskräftig).



