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	<title>STEUERRECHT &#187; Gewerbebetrieb</title>
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	<description>Weblog zu Steuern und Steuerrecht in Deutschland</description>
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		<title>Entscheidungen des FG Düsseldorf (03.02.2012)</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Folgende Entscheidungen hat das Finanzgericht Düsseldorf mit Datum von gestern (03.02.2012) veröffentlicht: - FG Düsseldorf Urteil vom 06.12.2011 &#8211; 9 K 4599/10 EZ: Keine Gleichbehandlung von &#8220;fiscale partners&#8221; und Ehegatten Nach einer Entscheidung des 9. Senats des Finanzgerichts Düsseldorf sind Steuerpflichtige, die nach niederländischem Recht als sogenannte &#8220;fiscale partners&#8221; &#8220;wie verheiratet&#8221; anzusehen sind, bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Entscheidungen hat das <a title="Finanzgericht Düsseldorf" href="http://www.fg-duesseldorf.nrw.de/" target="_blank">Finanzgericht Düsseldorf</a> mit Datum von gestern (03.02.2012) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 06.12.2011 - 9 K 4599/10 EZ" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/9_K_4599_10_EZurteil20111206.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 06.12.2011 &#8211; 9 K 4599/10 EZ</a>: Keine Gleichbehandlung von &#8220;fiscale partners&#8221; und Ehegatten</p>
<p>Nach einer Entscheidung des 9. Senats des Finanzgerichts Düsseldorf sind Steuerpflichtige, die nach niederländischem Recht als sogenannte &#8220;fiscale partners&#8221; &#8220;wie verheiratet&#8221; anzusehen sind, bei der Eigenheimzulage Eheleuten nicht gleichgestellt.</p>
<p>Im Streitfall begehrten zwei nicht eheliche Lebensgefährten im Rahmen der Gewährung von Eigenheimzulage wie Eheleute behandelt zu werden. Die Steuerpflichtigen hatten für das Objekt in den Niederlanden bereits die Möglichkeit des Schuldzinsenabzugs genutzt. Zudem hatten sie in den Niederlanden einen notariellen Vertrag geschlossen, wonach sie als &#8220;fiscale partners&#8221; nach niederländischem Steuerrecht wie Eheleute behandelt werden.</p>
<p>Das Finanzamt und in der Folge der 9. Senat des Finanzgerichts sind dem Antrag der Steuerpflichtigen aus zwei Gründen nicht gefolgt. Zum einen war bereits in den Niederlanden im Rahmen der dortigen Steuerveranlagung eine Steuervergünstigung für das Haus in Anspruch genommen worden. Daher sei hinsichtlich dieser Immobilie ein Objektverbrauch eingetreten. Zudem können nach Auffassung des Finanzgerichts die Eheleute nicht im Inland wie Eheleute behandelt werden. Zwar würden die Kläger aufgrund des notariellen Vertrags in den Niederlanden nach Art 1.2 Wet inkomstenbelasting 2001 für Zwecke der Einkommensteuer &#8220;wie Verheiratete&#8221; behandelt. Ungeachtet der Tatsache, dass die Kläger nicht die Förderung für ein Folgeobjekt, sondern eine zweite Förderung für ein Erstobjekt beantragten, sehe das Eigenheimzulagegesetz eine Förderung für verschieden geschlechtliche &#8220;fiscale partners&#8221; aber nicht vor. Dies sei auch mit <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/3.html" target="_blank" title="Art. 3 GG">Art. 3 Abs. 1 GG</a> vereinbar.<span id="more-12307"></span></p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Gerichtsbescheid vom 03.08.2011 - 11 K 1179/09 H" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/11_K_1171_09_Hgerichtsbescheid20110803.html" target="_blank">FG Düsseldorf Gerichtsbescheid vom 03.08.2011 &#8211; 11 K 1179/09 H</a>: Steuerabzug bei ausländischen Künstlern europarechtskonform</p>
<p>Nach einer Entscheidung des 11. Senats des Finanzgerichts Düsseldorf verstößt der Steuerabzug bei ausländischen Künstlern, die in einer Diskothek in Deutschland auftreten, nicht gegen EU-Recht. Im Streitfall traten in einer Diskothek zahlreiche ausländische Künstler auf. Freistellungsbescheinigungen wurden von diesen nicht vorgelegt. Der Betreiber der Diskothek wurde daraufhin nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/50a.html" target="_blank" title="&sect; 50a EStG: Steuerabzug bei beschr&auml;nkt Steuerpflichtigen">50a Abs.4 Satz 1 Nr. 1 Abs. 5 Satz 5 EStG</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/EStDV/73g.html" target="_blank" title="&sect; 73g EStDV: Haftungsbescheid">§ 73g EStDV</a> in der in den Streitjahren 2004 bis 2006 geltenden Fassung für die nicht abgeführte Abzugsteuer in Haftung genommen.</p>
<p>Der 11. Senat hat die Haftungsinanspruchnahme als rechtmäßig eingestuft. Insbesondere verstießen das Steuerabzugsverfahren und die Haftung nicht gegen das Europäische Gemeinschaftsrecht. Die deutsche Finanzverwaltung müsse sich nicht darauf verweisen lassen, ihre Steuerforderung im Wege der zwischenstaatlichen Amtshilfe nach der EG-Beitreibungsrichtlinie zu realisieren. Sie könne stattdessen den Betreiber der Diskothek, der den Steuerabzug nicht vorgenommen hat, in Haftung nehmen. Allerdings sei die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer um die in unmittelbaren Zusammenhang stehenden Betriebsausgaben der ausländischen Künstler - hier der Reisekosten - zu mindern, was das Finanzamt zwischenzeitlich durch entsprechende Änderungsbescheide getan habe.</p>
<p>Weitere aktuelle Entscheidung</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 07.09.2011 - 4 K 803/11 Erb" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/4_K_803_11_Erburteil20110907.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 07.09.2011 &#8211; 4 K 803/11 Erb</a> (Gegenstand des erbschaftsteuerlichen Erwerbs bei einem streitigen Pflichtteilsanspruch);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 07.12.2011 - 7 K 3027/11 GE" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/7_K_3027_11_GEurteil20111207.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 07.12.2011 &#8211; 7 K 3027/11 GE</a> (Grunderwerbsteuerpflicht hinsichtlich der Einbringung des Sonderbetriebsvermögens bei Umwandlung einer Personengesellschaft in eine GmbH);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 06.10.2011 - 8 K 3811/09 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/8_K_3811_09_Eurteil20111006.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 06.10.2011 &#8211; 8 K 3811/09 E</a> (Verfassungsmäßigkeit der Absenkung der Beteiligungsgrenze des <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/17.html" target="_blank" title="&sect; 17 EStG: Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an Kapitalgesellschaften">§ 17 Abs. 1 EStG</a> auf 1%);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 06.12.2011 - 9 K 4360/09 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/9_K_4360_09_Eurteil20111206.html" target="_blank" class="broken_link">FG Düsseldorf Urteil vom 06.12.2011 &#8211; 9 K 4360/09 E</a> (Versteuerung eines Veräußerungsgewinns bei einer Call-Put-Option);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 18.01.2012 - 15 K 1556/11 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2012/15_K_1556_11_Eurteil20120118.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 18.01.2012 &#8211; 15 K 1556/11 E</a> (Zahlung einer Kapitalabfindung aus berufständischer Versorgungseinrichtung als &#8220;andere Einkünfte&#8221; i.S.d. § <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/22.html" target="_blank" title="&sect; 22 EStG: Arten der sonstigen Eink&uuml;nfte">22 Nr. 1 Satz 3</a> a) aa) EStG);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 1899/10 Kg" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/15_K_1899_10_Kgurteil20110713.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 &#8211; 15 K 1899/10 Kg</a> (Differenzkindergeld eines in den Niederlanden beschäftigten und dort sozialversicherten, aber in Deutschland wohnhaften Arbeitnehmers);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 17.03.2010 - 15 K 3625/08 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2010/15_K_3625_08_Eurteil20100317.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 17.03.2010 &#8211; 15 K 3625/08 E</a> (Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumens der Klagefrist).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Finanzgericht Düsseldorf" href="http://www.fg-duesseldorf.nrw.de/" target="_blank">Finanzgericht Düsseldorf</a></p>
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		</item>
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		<title>BMF-Schreiben vom 19. Dezember 2011 &#8211; IV D 4 &#8211; S 2230/11/10001 -</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2012/bmf-schreiben-vom-19-dezember-2011-iv-d-4-s-22301110001/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 20:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Abgrenzung der Land- und Forstwirtschaft vom Gewerbe; Neuregelung für die Wirtschaftsjahre 2012 ff. Hierzu: BMF-Schreiben vom 19. Dezember 2011. Abgrenzung der Land- und Forstwirtschaft vom Gewerbe &#8211; Neuregelung für die Wirtschaftsjahre 2012 ff. [PDF, 33 KB] Bundesfinanzministerium (BMF)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgrenzung der Land- und Forstwirtschaft vom Gewerbe; Neuregelung für die Wirtschaftsjahre 2012 ff.</p>
<p>Hierzu: BMF-Schreiben vom 19. Dezember 2011.<span id="more-12163"></span></p>
<p><a title="Abgrenzung der Land- und Forstwirtschaft vom Gewerbe - Neuregelung für die Wirtschaftsjahre 2012 ff. [PDF, 33 KB]" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/einkommensteuer/065__a,templateId=raw,property=publicationFile.pdf" target="_blank">Abgrenzung der Land- und Forstwirtschaft vom Gewerbe &#8211; Neuregelung für die Wirtschaftsjahre 2012 ff. [PDF, 33 KB]</a></p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzministerium (BMF)" href="http://www.bundesfinanzministerium.de" target="_blank">Bundesfinanzministerium (BMF)</a></p>
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		<title>Entscheidungen des FG Düsseldorf (05.01.2012)</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2012/entscheidungen-des-fg-dusseldorf-05-01-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 19:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Folgende Entscheidungen hat das Finanzgericht Düsseldorf mit Datum von heute (05.01.2012) veröffentlicht: - FG Düsseldorf Urteil vom 12.10.2011 &#8211; 7 K 2296/11 E: Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten im Hinblick auf die zukünftige Aufnahme einer Tätigkeit Nach Auffassung des 7. Senats des Finanzgerichts Düsseldorf können Kinderbetreuungskosten auch dann berücksichtigt werden, wenn aktuell keine berufliche Tätigkeit ausgeübt wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Entscheidungen hat das <a title="Finanzgericht Düsseldorf" href="http://www.fg-duesseldorf.nrw.de/" target="_blank">Finanzgericht Düsseldorf</a> mit Datum von heute (05.01.2012) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 12.10.2011 - 7 K 2296/11 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/7_K_2296_11_Eurteil20111012.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 12.10.2011 &#8211; 7 K 2296/11 E</a>: Berücksichtigung von Kinderbetreuungskosten im Hinblick auf die zukünftige Aufnahme einer Tätigkeit</p>
<p>Nach Auffassung des 7. Senats des Finanzgerichts Düsseldorf können Kinderbetreuungskosten auch dann berücksichtigt werden, wenn aktuell keine berufliche Tätigkeit ausgeübt wird, die Aufwendungen aber im Hinblick auf die zukünftige Aufnahme einer Tätigkeit verausgabt werden. Die Entscheidung hat insbesondere für die Steuerpflichtigen Bedeutung, die im Hinblick auf die geplante Aufnahme einer Tätigkeit sich bereits im Vorfeld um eine Betreuung bemühen und z.B. aufgrund von Auseinanderfallen von Kindergartenjahr und Arbeitsaufnahme vor Beginn der Berufstätigkeit Aufwendungen für Kinderbetreuung tätigen.</p>
<p>Im Streitfall war der Ehemann ganzjährig berufstätig. Die Ehefrau war von Januar bis September arbeitslos, hatte sich aber durchgängig um die Aufnahme einer Tätigkeit bemüht. Das Betreuungsverhältnis für die Kinder war jeweils nur zum Schuljahresende kündbar. Ab Oktober war die Ehefrau dann berufstätig. Das Finanzamt versagte zunächst die Berücksichtigung der Aufwendungen für den Zeitraum der Arbeitslosigkeit der Ehefrau. Im Einspruchsverfahren half es für die Monate Januar bis April ab, weil nach dem BMF-Schreiben vom 19. Januar 2007 IV C 4-S 2221-2/07, BStBl I 2007, 184, Rz. 24 eine Unterbrechung der Berufstätigkeit für einen Zeitraum von bis zu vier Monaten unschädlich sei.<span id="more-12159"></span></p>
<p>Der 7. Senat hat die Aufwendungen für die Kinderbetreuung für den ganzen Zeitraum der Arbeitslosigkeit als durch die Erwerbstätigkeit der Eltern veranlasst eingestuft. Ein objektiver tatsächlicher und wirtschaftlicher Zusammenhang liege auch dann vor, wenn ein Steuerpflichtiger aktuell keine berufliche Tätigkeit ausübe, die Aufwendungen aber im Hinblick auf eine angestrebte Tätigkeit anfielen. Denn wenn die Eltern den Betreuungsvertrag gekündigt hätten, wäre im Fall der Aufnahme der Berufstätigkeit eine Betreuung nicht sichergestellt gewesen.</p>
<p>Weitere aktuelle Entscheidung</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 11.11.2011 - 1 K 2442/10 AO" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/1_K_2442_10_AOurteil20111111.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 11.11.2011 &#8211; 1 K 2442/10 AO</a> (Abweichende Umsatzsteuerfestsetzung aus Billigkeitsgründen);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 16.12.2009 - 9 K 3626/06 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2009/9_K_3626_06_Eurteil20091216.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 16.12.2009 &#8211; 9 K 3626/06 E</a> (Personelle Verflechtung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung bei Beherrschung der Geschäfte des täglichen Lebens);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 13.04.2010 - 13 K 3064/07 F" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2010/13_K_3064_07_Furteil20100413.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 13.04.2010 - 13 K 3064/07 F</a> (Sicherheitszuschläge und Hinzuschätzungen im Rahmen einer Betriebsprüfung);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 522/10 Kg" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/15_K_522_10_Kgurteil20110713.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 522/10 Kg</a><br />
- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 2319/09 Kg" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/15_K_2319_09_Kgurteil20110713.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 &#8211; 15 K 2319/09 Kg</a> (Kindergeld für das Kind eines weder im EU-Ausland noch in Deutschland sozialversicherten selbständigen Unternehmers);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 1011/09 Kg" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/15_K_1011_09_Kgurteil20110713.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 1011/09 Kg</a> (Zusammentreffen von deutschem Kindergeld und polnischen Familienleistungen);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 1821/08 Kg" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/15_K_1821_08_Kgurteil20110713.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 1821/08 Kg</a> (Kindergeld eines polnischen Saisonarbeitnehmers für seine in Polen lebenden Kinder);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 2520/10 Kg" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/15_K_2520_10_Kgurteil20110713.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 2520/10 Kg</a><br />
- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 - 15 K 4669/07 Kg" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/15_K_4669_07_Kgurteil20110713.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 13.07.2011 &#8211; 15 K 4669/07 Kg</a> (Kindergeld eines ausschließlich in Polen nichtselbständig beschäftigten und dort sozialversicherten, aber nach Deutschland entsandten Arbeitnehmers);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 07.12.2011 - 15 K 4582/09 G" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/15_K_4582_09_Gurteil20111207.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 07.12.2011 - 15 K 4582/09 G</a> (Abzinsung einer Darlehensforderung);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 06.10.2011 - 16 K 1573/10 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/16_K_1573_10_Eurteil20111006.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 06.10.2011 &#8211; 16 K 1573/10 E</a> (Voraussetzungen der Bildung einer Ansparrücklage).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Finanzgericht Düsseldorf" href="http://www.fg-duesseldorf.nrw.de/" target="_blank">Finanzgericht Düsseldorf</a></p>
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		<title>Entscheidungen des Schleswig-Holsteinischen FG (22.12.2011)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 14:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Folgende Entscheidungen hat das Schleswig-Holsteinische Finanzgericht mit Datum von gestern (22.12.2011) veröffentlicht: - FG Schleswig-Holstein Urteil vom 29.08.2011 &#8211; 4 K 51/10: Umsatzsteuerbare Leistung durch gesellschaftsvertragliche Übernahme der Erfüllung von Selbstverwaltungsaufgaben der Gesellschafter Mit Urteil vom 29. August 2011 (4 K 51/10) hat der 4. Senat des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts entschieden, dass eine steuerbare Leistung i.S.d. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Entscheidungen hat das <a title="Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht" href="http://www.schleswig-holstein.de/FG/" target="_blank">Schleswig-Holsteinische Finanzgericht</a> mit Datum von gestern (22.12.2011) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="FG Schleswig-Holstein Urteil vom 29.08.2011 - 4 K 51/10" href="http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;docid=STRE201171019&amp;psml=bsshoprod.psml&amp;max=true" target="_blank">FG Schleswig-Holstein Urteil vom 29.08.2011 &#8211; 4 K 51/10</a>: Umsatzsteuerbare Leistung durch gesellschaftsvertragliche Übernahme der Erfüllung von Selbstverwaltungsaufgaben der Gesellschafter</p>
<p>Mit Urteil vom 29. August 2011 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=4 K 51/10" target="_blank" title="FG Schleswig-Holstein, 29.08.2011 - 4 K 51/10">4 K 51/10</a>) hat der 4. Senat des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts entschieden, dass eine steuerbare Leistung i.S.d. § <a href="http://dejure.org/gesetze/UStG/1.html" target="_blank" title="&sect; 1 UStG: Steuerbare Ums&auml;tze">1 Abs. 1 Nr. 1</a> des Umsatzsteuergesetzes vorliegt, wenn eine GmbH aufgrund ihrer Satzung die Erfüllung freiwilliger Selbstverwaltungsaufgaben ihrer Gesellschafter übernimmt und zur Finanzierung Kapitalzuführungen der Gesellschafter erhält. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die Leistung nicht unmittelbar Dritten zugute kommt.</p>
<p>Im Streitfall erbrachte die Klägerin, eine von Landkreisen gegründete GmbH, entsprechend ihrem Satzungszweck Planungs- und Organisationsleistungen zur Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen im Rahmen des nicht schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Hierzu gehörte insbesondere die Erarbeitung der regionalen Nahverkehrspläne, mit denen das im Gebiet der Landkreise bestehende Leistungsangebot sowie der dort geltende einheitliche Fahrplan, Fahrausweis und Tarif weiterentwickelt werden sollten. Für ihre Tätigkeit erhielt die Klägerin auf der Grundlage eines für das Streitjahr aufgestellten Wirtschaftsplans Zahlungen der Landkreise in Höhe von jeweils 111.750 €.</p>
<p>Der 4. Senat des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts sah die Zahlungen der Landkreise als Entgelt für eine steuerbare und steuerpflichtige Leistung der Klägerin an. Die Klägerin sei im konkreten Individualinteresse der Landkreise tätig geworden, da sie eine den Landkreisen übertragene Selbstverwaltungsaufgabe erfüllt habe. Die Planungs- und Organisationsleistungen seien nicht unmittelbar gegenüber den mit der Durchführung des ÖPNV betrauten Verkehrsbetrieben oder den Nutzern des ÖPNV erbracht worden, sondern hätten in erster Linie die Landkreise von der Wahrnehmung der Selbstverwaltungsaufgabe entlastet. Die Zahlungen der Landkreise stellten auch ohne konkrete Regelung der Zahlungspflicht in der Satzung das Entgelt für die Leistung der GmbH dar, da sie als Kapitalzuführungen in unmittelbarem Zusammenhang mit der satzungsmäßigen Tätigkeit der Klägerin stünden.<span id="more-12095"></span></p>
<p>Das Urteil ist rechtskräftig.</p>
<p>- FG Schleswig-Holstein Urteil vom 21.10.2010 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2 K 305/07" target="_blank" title="VG Meiningen, 03.03.2009 - 2 K 305/07">2 K 305/07</a>: Aufwendungen für Fahrten von einer weiter entfernten Zweitwohnung zur Arbeitsstätte können nur insoweit als Werbungskosten berücksichtigt werden, als sich dort der Lebensmittelpunkt befindet, § <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/9.html" target="_blank" title="&sect; 9 EStG: Werbungskosten">9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 6 EStG</a></p>
<p>Mit Urteil vom 21. Oktober 2010 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2 K 305/07" target="_blank" title="VG Meiningen, 03.03.2009 - 2 K 305/07">2 K 305/07</a>) hat der 2. Senat des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts durch die Berichterstatterin entschieden, dass weder Aufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung noch Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte von der weiter entfernt liegenden Wohnung in A bei Vorliegen zweier Wohnungen steuerlich berücksichtigt werden können, wenn sich der Lebensmittelpunkt nicht in der weiter entfernt liegenden Wohnung befindet.</p>
<p>Der BFH ging in seinem Urteil vom 10. November 1978 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI R 21/76" target="_blank" title="BFH, 10.11.1978 - VI R 21/76">VI R 21/76</a>, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE 126, 511" target="_blank" title="BFH, 10.11.1978 - VI R 21/76">BFHE 126, 511</a>, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl II 1979, 219" target="_blank" title="BFH, 10.11.1978 - VI R 21/76">BStBl II 1979, 219</a>) davon aus, dass die weiter entfernt liegende Wohnung dann als Wohnung im Sinne von <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/9.html" target="_blank" title="&sect; 9 EStG: Werbungskosten">§ 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG</a> anzusehen ist, wenn sie nicht nur an den Wochenenden oder nur kurzfristig genutzt wird (ebenso BFH-Urteil vom 03. Oktober 1985, VI 168/84, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE 144, 449" target="_blank" title="BFH, 03.10.1985 - VI R 168/84">BFHE 144, 449</a>, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl II 1986, 95" target="_blank" title="BStBl II 1986, 95 (2 zugeordnete Entscheidungen)">BStBl II 1986, 95</a>; Claßen in Lademann, Kommentar zum EStG, § 9 Anm. 66; Lochte in Frotscher, Praxiskommentar <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/9.html" target="_blank" title="&sect; 9 EStG: Werbungskosten">EStG § 9</a> Rn. 119; Zimmer in Littmann/Bitz/Putz, Das ESt-Recht, § 9 Rn. 840; Thürmer in Blümich, EStG, § 9 Rz. 261; Bergkemper in Herrmann/Heuer/Raupach, EStG, § 9 Anm. 462 und von Bornhaupt in Kirchhoff/Söhn, EStG, § 9 Rn. F 155) und außerdem den (neuen) Mittelpunkt der Lebensinteressen des Steuerpflichtigen abgibt. Nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/9.html" target="_blank" title="&sect; 9 EStG: Werbungskosten">9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 6 EStG</a> in der im Streitjahr geltenden Fassung können, wenn ein Arbeitnehmer mehrere Wohnungen hat, Wege von und zu der von der Arbeitsstätte weiter entfernt liegenden Wohnung nur dann bei der Berechnung der Aufwendungen des Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte Berücksichtigung finden, wenn sich dort der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen befindet und sie nicht nur gelegentlich aufgesucht wird.</p>
<p>Das erkennende Gericht ist bei Würdigung der Gesamtumstände des Streitfalls zu dem Ergebnis gelangt, dass die Kläger ihren Haupthausstand weiterhin in B innehatten. Die objektiv feststellbaren Kriterien vermochten nicht ein Vorliegen des Lebensmittelpunktes in A zu begründen. Die verheirateten Kläger haben im Hausstand am Beschäftigungsort (beruflicher Lebensmittelpunkt) in B nicht nur die meiste Zeit des Jahres verbracht, es fand das eheliche Leben im Wesentlichen auch in dem Hausstand am Beschäftigungsort statt. Die Beziehungen der Eheleute untereinander sind erheblich höher zu gewichten als die Beziehungen zu anderen Personen oder Orten. Dort wo die Eheleute hauptsächlich ihre Ehe leben, liege &#8211; von Ausnahmefällen abgesehen &#8211; auch ihr Haupthausstand. Eine strikte Trennung zwischen der beruflichen und der privaten Sphäre in dem Sinne, dass alles was die Lebensinteressen der Ehegatten betrifft, von ausschließlich privaten Kontakten und Beziehungen geprägt ist und diese Aktivitäten überwiegend von der Wohnung in A aus unternommen werden, während alles, was irgendwie mit dem beruflichen Umfeld zu tun hat, zwar von der Doppelhaushälfte in B aus vorgenommen wird, aber außerhalb ihrer eigentlichen Lebensinteressen liegt, ist lebensfremd. Es mag zwar sein, dass die Kläger einen neuen Freundeskreis in A und Umgebung aufgebaut haben und weiterhin halten und hier auch Vereinen und privaten Gemeinschaften angehören. Dies spricht jedoch nicht für einen Lebensmittelpunkt in A, sondern für typische Freizeitaktivitäten am Wochenende, im Urlaub bzw. einem Interesse am Eigentum (Mitglied des Verwaltungsbeirates). Solche Freizeitaktivitäten sprechen nicht für eine Verlagerung des Lebensmittelpunktes nach A, da die Freizeitgestaltung am Wochenende und ggf. im Urlaub bei beiderseits berufstätigen Eheleuten nicht notwendig den Schwerpunkt ihrer gesamten Lebensplanung und Lebensführung darstellt. Des Weiteren nutzen die Kläger die (eigene) Doppelhaushälfte mit rd. 114 m² Wohnfläche seit 1986, sie stellt damit seit 18/19 Jahren eine familiengerechte Wohnung dar. Demgegenüber ist die Eigentumswohnung in A mit rd. 58 m² nur halb so groß. Auch wenn dies für einen 2-Personenhaushalt ausreichend wäre, handelt es sich nicht um eine gleichwertige Wohnung. Darüber hinaus fehlt es an der nachhaltigen Nutzung (BFH-Urteile vom 10. November 1978 und vom 03. Oktober 1985, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE 144, 449" target="_blank" title="BFH, 03.10.1985 - VI R 168/84">a.a.O.</a> sowie die oben aufgeführte Literaturmeinung). Die Kläger haben nicht zur Überzeugung des Gerichts nachweisen können, dass die Wohnung nicht nur an den Wochenenden oder mehr als nur kurzfristig (durchgehend mehrere Wochen ohne Urlaubszeit) genutzt wurde.</p>
<p>Der BFH hat die erhobene Nichtzulassungsbeschwerde mit Beschluss vom 04. Mai 2011 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VI B 152/10" target="_blank" title="BFH, 04.05.2011 - VI B 152/10">VI B 152/10</a> (BFH/NV 2011, 1347) zurückgewiesen.</p>
<p>- <a title="FG Schleswig-Holstein Urteil vom 03.03.2011 - 3 K 180/09" href="http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;docid=STRE201171103&amp;psml=bsshoprod.psml&amp;max=true" target="_blank">FG Schleswig-Holstein Urteil vom 03.03.2011 &#8211; 3 K 180/09</a>: Aufwandsentschädigung für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Verwaltungsausschuss eines Rechtsanwaltsversorgungswerkes ist nicht gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/3.html" target="_blank" title="&sect; 3 EStG">§ 3 Nr. 12 EStG</a> steuerfrei</p>
<p>Der 3. Senat des Finanzgerichts hat mit Urteil vom 03. März 2011 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3 K 180/09" target="_blank" title="3 K 180/09 (2 zugeordnete Entscheidungen)">3 K 180/09</a>) erkannt, dass eine Aufwandsentschädigung für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Verwaltungsausschuss eines Rechtsanwaltsversorgungswerkes nicht gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/3.html" target="_blank" title="&sect; 3 EStG">§ 3 Nr. 12 EStG</a> steuerfrei ist. Der Kläger, der neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt und Notar im Streitzeitraum auch Mitglied des Vorstandes des Verwaltungsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Versorgungswerks für Rechtsanwälte war und hierfür Aufwandsentschädigungen bezog, hatte argumentiert, diese sei gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/3.html" target="_blank" title="&sect; 3 EStG">§ 3 Nr. 12 EStG</a> steuerfrei zu belassen, weil das Versorgungswerk als öffentlich-rechtliche Körperschaft organisiert sei und er für diese Körperschaft öffentliche Dienste leiste. Insofern sei das Versorgungswerk der gesetzlichen Rentenversicherung gleichzusetzen; wie letztere gehöre auch die berufsständische Versorgung zur sog. ersten Säule der Alterssicherung. Dem ist das Finanzgericht im Ergebnis nicht gefolgt. Zwar handele es sich bei dem Schleswig-Holsteinischen Versorgungswerk für Rechtsanwälte um eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Der Kläger habe jedoch keine öffentlichen Dienste im Sinne des &#8211; hier einzig in Betracht kommenden &#8211; <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/3.html" target="_blank" title="&sect; 3 EStG">§ 3 Nr. 12 Satz 2 EStG</a> geleistet, denn darunter falle nicht die Betätigung in einem von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts unterhaltenen Betrieb gewerblicher Art. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs seien berufständische Versorgungswerke aber als solche zu qualifizieren (BFH-Urteile vom 04. Februar 1976 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I R 200/73" target="_blank" title="BFH, 04.02.1976 - I R 200/73">I R 200/73</a>, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE 118, 31" target="_blank" title="BFH, 04.02.1976 - I R 200/73">BFHE 118, 31</a>, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl II 1976, 355" target="_blank" title="BFH, 04.02.1976 - I R 200/73">BStBl II 1976, 355</a> und vom 09. Mai 1974 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IV R 160/71" target="_blank" title="BFH, 09.05.1974 - IV R 160/71">IV R 160/71</a>, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFHE 112, 481" target="_blank" title="BFH, 09.05.1974 - IV R 160/71">BFHE 112, 481</a>, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BStBl II 1974, 631" target="_blank" title="BStBl II 1974, 631 (2 zugeordnete Entscheidungen)">BStBl II 1974, 631</a>). Dieser Rechtsprechung sei auch angesichts der seit den 1970er Jahren eingetretenen Weiterentwicklung der berufsständischen Versorgungswerke zu folgen. Denn die für diese Rechtsprechung maßgeblichen Umstände, nämlich die Beschränkung der Mitgliedschaft auf die Angehörigen der jeweiligen Berufsgruppen und die Finanzierung der Renten über eine rentierliche Anlage der Mitgliedsbeiträge (statt über ein Umlageverfahren mit staatlichen Zuschüssen bei der gesetzlichen Rentenversicherung), hätten sich eben &#8211; auch bei dem Schleswig-Holsteinischen Versorgungswerk für Rechtsanwälte &#8211; nicht verändert. Überdies ergebe sich aus <a href="http://dejure.org/gesetze/KStG/5.html" target="_blank" title="&sect; 5 KStG: Befreiungen">§ 5 Abs. 1 Nr. 8 KStG</a>, dass der Gesetzgeber die berufsständischen Versorgungseinrichtungen grundsätzlich als Betriebe gewerblicher Art i.S.d. <a href="http://dejure.org/gesetze/KStG/1.html" target="_blank" title="&sect; 1 KStG: Unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht">§ 1 Abs. 1 Nr. 6 KStG</a> einordne. Die erstgenannte Befreiungsvorschrift bezwecke die Gleichstellung der Versorgungswerke mit den Trägern der Sozialversicherung, die als Hoheitsbetriebe von der Körperschaftsteuer befreit seien. Einer solchen Gleichstellung bedürfte es nicht, wenn es sich bei den Versorgungswerken ohnehin um Hoheitsbetriebe handelte.</p>
<p>Der BFH hat die Revision mit Beschluss vom 31. August 2011 zugelassen. Das Verfahren wird nunmehr unter dem Aktenzeichen <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII R 34/11" target="_blank" title="BFH, anh&auml;ngiges Verfahren - VIII R 34/11">VIII R 34/11</a> als Revisionsverfahren beim BFH fortgeführt.</p>
<p>- <a title="FG Schleswig-Holstein Urteil vom 30.06.2011 - 5 K 108/10" href="http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;docid=STRE201171173&amp;psml=bsshoprod.psml&amp;max=true" target="_blank">FG Schleswig-Holstein Urteil vom 30.06.2011 &#8211; 5 K 108/10</a>: Kein Pauschbetrag für Übernachtungsnebenkosten eines Berufskraftfahrers</p>
<p>Der 5. Senat des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts hat in seinem Urteil vom 30. Juni 2011 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5 K 108/10" target="_blank" title="FG Schleswig-Holstein, 30.06.2011 - 5 K 108/10">5 K 108/10</a>) entschieden, dass der Kläger, der im Streitjahr 2007 als Berufskraftfahrer im internationalen Fernverkehr tätig war und in der Schlafkabine des von ihm gefahrenen LKW übernachtete, keinen pauschalen Werbungskostenabzug in Höhe von 5,00 € pro Tag für die Benutzung von Sanitäreinrichtungen und für Parkgebühren beanspruchen kann. Allgemeine Ausführungen des Klägers, der keinen einzigen Beleg für das Streitjahr vorlegen konnte, reichten dem Gericht zur Glaubhaftmachung von Werbungskosten nicht aus, da die Benutzung von Sanitäreinrichtungen auch zum Teil kostenfrei ist oder das bezahlte Entgelt auf einen Verzehr angerechnet werden kann.</p>
<p>Der BFH hat die Revision mit Beschluss vom 12. Oktober 2011 zugelassen. Das Verfahren wird nunmehr unter dem Aktenzeichen VI R 48/11 als Revisionsverfahren beim BFH fortgeführt.</p>
<p>- <a title="FG Schleswig-Holstein Urteil vom 25.08.2011 - 5 K 38/08" href="http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;docid=STRE201171174&amp;psml=bsshoprod.psml&amp;max=tr" target="_blank">FG Schleswig-Holstein Urteil vom 25.08.2011 &#8211; 5 K 38/08</a>: Bei Vorliegen eines &#8220;äußerst geringen Anteils&#8221; der gewerblichen Einnahmen am Gesamtumsatz unterbleibt trotz der Regelung in <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 EStG: Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb">§ 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG</a> nach Maßgabe des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes eine Infizierung der übrigen (vermögensverwaltenden) Tätigkeit durch die gewerbliche Tätigkeit. Bei einem (originär) gewerblichen Umsatzanteil am Gesamtumsatz von mehr als 5 % liegt ein &#8220;äußerst geringer Anteil&#8221; nicht mehr vor.</p>
<p>Mit Urteil vom 25. August 2011 (Az: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5 K 38/08" target="_blank" title="FG Schleswig-Holstein, 25.08.2011 - 5 K 38/08">5 K 38/08</a>) hat der 5. Senat des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts &#8211; insoweit der bisherigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs folgend &#8211; entschieden, dass lediglich bei einem &#8220;äußerst geringen Anteil&#8221; von gewerblichen Umsätzen an den Gesamtumsätzen einer Personengesellschaft nach Maßgabe des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes die Abfärbewirkung des <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 EStG: Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb">§ 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG</a> entfällt. In Konkretisierung dieser Rechtsprechung war der Senat &#8211; ebenso wie vor ihm schon das FG Münster (Urteil vom 19. Juni 2008 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=8 K 4272/06" target="_blank" title="FG M&uuml;nster, 19.06.2008 - 8 K 4272/06">8 K 4272/06</a> G, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=EFG 2008, 1975" target="_blank" title="FG M&uuml;nster, 19.06.2008 - 8 K 4272/06">EFG 2008, 1975</a>) &#8211; der Auffassung, dass bei einem Anteil des gewerblichen Umsatzes am Gesamtumsatz von über 5 % kein &#8220;äußerst geringer Anteil&#8221; mehr anzunehmen ist. Dies führte im Streitfall dazu, dass angesichts eines gewerblichen Anteils der Mieteinnahmen von 6,31 % an den Gesamteinnahmen auch die anderen (Miet)Einkünfte der (vermögensverwaltenden) Gesellschaft als gewerbliche Einkünfte umzuqualifizieren waren. Der zum Teil in der Literatur vertretenen Ansicht, dass der gewerbesteuerliche Freibetrag nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/GewStG/11.html" target="_blank" title="&sect; 11 GewStG: Steuermesszahl und Steuermessbetrag">11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG</a> eine absolute Geringfügigkeitsgrenze bilde, unterhalb derer gewerbliche Einkünfte nicht die Infizierungswirkung des <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 EStG: Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb">§ 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG</a> auslösen könnten, ist der Senat im Hinblick auf den Wortlaut der Regelung in <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 EStG: Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb">§ 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG</a> und unter Berücksichtung des mit der Freibetragsregelung im GewStG verfolgten gesetzgeberischen Zwecks nicht gefolgt. Der Entscheidung lag ein Fall zu Grunde, in dem eine aus Eltern und ihren beiden Kindern bestehende, im Wesentlichen Immobilienvermögen verwaltende GbR eigens hierfür hergerichtete Räumlichkeiten in einer ihrer vermieteten Immobilien zum Betrieb einer Spielhalle an eine GmbH vermietet hatte, deren alleinige Gesellschafter der Vater und eines der Kinder waren. Das Finanzamt hatte &#8211; nach Auffassung des FG zu Recht &#8211; nach einer Betriebsprüfung im Hinblick auf eine personelle und sachliche Verflechtung insoweit eine Betriebsaufspaltung angenommen, die teilweise zu gewerblichen Einkünften und im Hinblick auf <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 EStG: Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb">§ 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG</a> insgesamt zur Annahme eines Gewerbebetriebes für die gesamte unternommene Tätigkeit der GbR führte.</p>
<p>Die Revision wurde zugelassen. Ein Revisionsverfahren ist mittlerweile unter dem Aktenzeihen <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IV R 54/11" target="_blank" title="BFH, anh&auml;ngiges Verfahren - IV R 54/11">IV R 54/11</a> beim BFH anhängig.</p>
<p>- <a title="FG Schleswig-Holstein Urteil vom 15.09.2011 - 1 K 97/10" href="http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/?quelle=jlink&amp;docid=STRE201171172&amp;psml=bsshoprod.psml&amp;max=true" target="_blank">FG Schleswig-Holstein Urteil vom 15.09.2011 &#8211; 1 K 97/10</a>: Zur Anwendung der sog. Öffnungsklausel gem. § 22 Nr. 1 Satz 3 a.) bb.) Satz 2 EStG im Falle der Nachversicherung eines ehemaligen Beamten bei einem berufsständischen Versorgungswerk durch den ehemaligen Dienstherrn</p>
<p>Der Kläger des bei dem 1. Senat des Finanzgerichts unter dem Aktenzeichen <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 K 97/10" target="_blank" title="FG Schleswig-Holstein, 15.09.2011 - 1 K 97/10">1 K 97/10</a> geführten Verfahrens war in seinem aktiven Berufsleben zunächst ca. 17 Jahre lang Beamter gewesen. Später schied er ohne Anspruch auf Versorgung aus dem Beamtenverhältnis aus und arbeitete fortan in einem Angestelltenverhältnis. Die Altersvorsorge erfolgte seitdem über ein berufsständisches Versorgungswerk; der ehemalige Dienstherr leistete nach dem Ausscheiden des Klägers Nachversicherungsbeiträge, die für einige Kalenderjahre die Beitragsbemessungsgrenze überschritten. Eigene Beiträge leistete der Kläger für diese Nachversicherungszeiträume nicht. Der Zehnjahreszeitraum der sog. Öffnungsklausel des § 22 Nr. 1 Satz 3 a.) bb.) Satz 2 EStG wäre nur dann erreicht gewesen, wenn bei seiner Berechnung die Nachversicherungszeiträume einbezogen worden wären, was der Kläger begehrte. Der Senat folgte diesem Begehren unter Hinweis auf den Sinn und Zweck der Öffnungsklausel nicht. Dieser gehe dahin, eine im Zusammenhang mit der Systemumstellung auf die sog. nachgelagerte Besteuerung von Rentenbezügen zu befürchtende Zweifachbesteuerung von Leistungen insbesondere aus berufsständischen Versorgungseinrichtungen zu verhindern, die daraus resultieren könnten, dass zum einen die Rentenleistungen der (später vollen) nachgelagerten Besteuerung unterliegen, zum anderen aber die in der Ansparphase erbrachten Beiträge nicht in entsprechendem Maße einer steuerlichen Entlastung unterlegen haben. Dementsprechend bedürfe es der Anwendung der Öffnungsklausel nicht, wenn und soweit eine Zweifachbesteuerung auszuschließen sei. Ihr Anwendungsbereich sei entsprechend teleologisch zu reduzieren. Zwar handele es sich bei der Öffnungsklausel um eine typisierende Regelung, so dass nicht in jedem Einzelfall zu prüfen sei, ob eine Doppelbesteuerung drohe. Für ihre Anwendung sei jedoch dann kein Raum, wenn eine Zweifachbesteuerung der in Rede stehenden Beträge von vornherein und ohne nähere Prüfung ausgeschlossen werden könne. Das sei stets der Fall, wenn der Steuerpflichtige &#8211; wie hier in den Zeiträumen der Nachversicherung &#8211; in dem betreffenden Beitragsjahr gar keine eigenen Beitragsleistungen erbracht habe, die in der Ansparphase einer Belastung mit Einkommensteuer hätten unterliegen können.</p>
<p>Das Urteil ist rechtskräftig.</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht" href="http://www.schleswig-holstein.de/FG/" target="_blank">Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht</a></p>
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		</item>
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		<title>Weitere Entscheidungen des BFH (14.12.2011)</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 18:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.steuerrechtblog.de/?p=12054</guid>
		<description><![CDATA[Folgende weiteren Entscheidungen hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Datum von heute (14.12.2011) veröffentlicht: - BFH-Urteil vom 13.07.2011 &#8211; VI R 61/10 (Erd- und Pflanzarbeiten im Garten als Handwerkerleistung); - BFH-Urteil vom 05.10.2011 &#8211; VI R 91/10 (Nutzung eines Büroarbeitsplatzes für Fortbildungsmaßnahmen); - BFH-Urteil vom 24.11.2011 &#8211; V R 13/11 (Steuerberechnung und Wirkung des Tabelleneintrags im Insolvenzverfahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende weiteren Entscheidungen hat der <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a> mit Datum von heute (14.12.2011) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 13.07.2011 - VI R 61/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24962&amp;pos=0&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Urteil vom 13.07.2011 &#8211; VI R 61/10</a> (Erd- und Pflanzarbeiten im Garten als Handwerkerleistung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 05.10.2011 - VI R 91/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24963&amp;pos=1&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Urteil vom 05.10.2011 &#8211; VI R 91/10</a> (Nutzung eines Büroarbeitsplatzes für Fortbildungsmaßnahmen);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 24.11.2011 - V R 13/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24965&amp;pos=3&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Urteil vom 24.11.2011 &#8211; V R 13/11</a> (Steuerberechnung und Wirkung des Tabelleneintrags im Insolvenzverfahren &#8211; Aufrechnung nach <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/226.html" target="_blank" title="&sect; 226 AO: Aufrechnung">§ 226 Abs. 1 AO</a> &#8211; Anfechtung durch nachträgliches Bestreiten &#8211; Anfechtbare Rechtshandlung &#8211; Grundsatz der steuerlichen Neutralität im Mehrwertsteuerrecht &#8211; Aufhebung und Nachprüfung einer Ermessensentscheidung &#8211; Fehlendes Ermessen &#8211; Entstehung des Berichtigungsanspruchs für Entgelte aus durch insolventen Unternehmer erbrachten Leistungen);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 21.09.2011 - I R 50/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24967&amp;pos=5&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Urteil vom 21.09.2011 &#8211; I R 50/10</a> (Rückstellungen für Mietrückzahlungen aus der Vermietung von Kraftfahrzeugen &#8211; Ersatzzustellung durch Einlegen in den Briefkasten);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 21.09.2011 - XI B 24/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24968&amp;pos=6&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 21.09.2011 &#8211; XI B 24/11</a> (Inrechnungstellung einer Schadensersatzforderung unter gesondertem Steuerausweis &#8211; Unterschriftsersetzung &#8211; Keine Überraschungsentscheidung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 03.06.2011 - VII B 203/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24969&amp;pos=7&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 03.06.2011 &#8211; VII B 203/10</a> (Zulassung der Revision zur Sicherung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung &#8211; Haftung des Geschäftsführers für Lohnsteuern);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 06.09.2011 - VIII R 55/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24970&amp;pos=8&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Urteil vom 06.09.2011 &#8211; VIII R 55/10</a> (Abweichende Steuerfestsetzung aus Billigkeitsgründen &#8211; Zeitliche Anwendungsregelung zu <a href="http://dejure.org/gesetze/KStG/32a.html" target="_blank" title="&sect; 32a KStG: Erlass, Aufhebung oder &Auml;nderung von Steuerbescheiden bei verdeckter Gewinnaussch&uuml;ttung oder verdeckter Einlage">§ 32a KStG</a> &#8211; Körperschaftsteuerbescheid kein Grundlagenbescheid für Einkommensteuerbescheid &#8211; Korrespondenzprinzip für verdeckte Gewinnausschüttungen &#8211; Keine sachliche Unbilligkeit wegen fehlender Übergangsregelung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 27.07.2011 - VI R 62/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24971&amp;pos=9&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Urteil vom 27.07.2011 &#8211; VI R 62/10</a> (Unterhaltszahlungen ins Ausland: Erwerbsobliegenheit);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 08.11.2011 - X B 94/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24972&amp;pos=10&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 08.11.2011 &#8211; X B 94/11</a> (Keine Klärungsbedürftigkeit der steuerlichen Berücksichtigung von Rentenversicherungsbeiträgen vor 2004);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 12.10.2011 - III B 56/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24973&amp;pos=11&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 12.10.2011 &#8211; III B 56/11</a> (Divergenz nur bei Entscheidungen zu gleicher Rechtsfrage und vergleichbaren Sachverhalten &#8211; Zur Vererblichkeit eines bereits gegenüber dem Erblasser entstandenen Erstattungsanspruchs gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/37.html" target="_blank" title="&sect; 37 AO: Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis">§ 37 Abs. 2 AO</a>);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 24.08.2011 - I R 87/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24974&amp;pos=12&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Urteil vom 24.08.2011 &#8211; I R 87/10</a> (Unbilligkeit wegen behördlichen Fehlverhaltens);<span id="more-12054"></span></p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 12.09.2011 - VIII B 70/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24975&amp;pos=13&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 12.09.2011 &#8211; VIII B 70/09</a> (Zinslose Stundung einer Zugewinnausgleichsforderung: Konkurrenz von Einkommensteuer und Schenkungsteuer &#8211; Ergehen eines geänderten Einkommensteuerbescheids während der Anhängigkeit eines Beschwerdeverfahrens beim BFH wegen eines AdV-Beschlusses);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 19.10.2011 - IV B 24/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24976&amp;pos=14&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 19.10.2011 &#8211; IV B 24/10</a> (Zuständigkeit eines Finanzamts für Konzernbetriebsprüfung für landwirtschaftliche Betriebe aller Größenordnungen &#8211; Fehlende Klärungsbedürftigkeit einer Rechtsfrage &#8211; Verfassungsmäßigkeit von <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/165.html" target="_blank" title="&sect; 165 AO: Vorl&auml;ufige Steuerfestsetzung, Aussetzung der Steuerfestsetzung">§ 165 Abs. 2 Satz 1 AO</a> und <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/171.html" target="_blank" title="&sect; 171 AO: Ablaufhemmung">§ 171 Abs. 8 Satz 1 AO</a>);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 26.10.2011 - IV B 96/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24977&amp;pos=15&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 26.10.2011 &#8211; IV B 96/10</a> (Auslegung von § 4 Abs. 6 Satz 2 UmwStG a.F. &#8211; Auflösung des Aktivpostens &#8220;Übernahmeverlust&#8221; bei Liquidation &#8211; Abziehbarkeit eines Übernahmeverlustes nach neuer Rechtslage &#8211; Fehlende grundsätzliche Bedeutung bei ausgelaufenem Recht);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 18.10.2011 - X B 65/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24978&amp;pos=16&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 18.10.2011 &#8211; X B 65/11</a> (Keine Pflicht zur Beweiserhebung, wenn diese nach der materiell-rechtlichen Auffassung des FG nicht erforderlich war);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 26.10.2011 - X B 44/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24979&amp;pos=17&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 26.10.2011 &#8211; X B 44/11</a> (Schätzungsbefugnis bei unverschuldetem Verlust von Unterlagen);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 28.09.2011 - X B 35/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24980&amp;pos=18&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 28.09.2011 &#8211; X B 35/11</a> (Griffweise Schätzung ohne vorherige Ermittlungsversuche als Verfahrensmangel);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 26.10.2011 - X B 4/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24981&amp;pos=19&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 26.10.2011 &#8211; X B 4/11</a> (Verfassungsmäßigkeit des für das Realsplitting geltenden Höchstbetrags &#8211; Fehlende Klärungsbedürftigkeit einer Rechtsfrage &#8211; Anforderungen an die Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde bei Weitergeltungsanordnung des BVerfG);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 26.10.2011 - X B 224/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24982&amp;pos=20&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 26.10.2011 &#8211; X B 224/10</a> (Falscher Sachverhalt als Verfahrensmangel &#8211; Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen &#8211; Bestimmung des Generationennachfolge-Verbunds und der erzielbaren Netto-Erträge);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 19.10.2011 - IV B 61/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24983&amp;pos=21&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 19.10.2011 &#8211; IV B 61/10</a> (Kein Verfahrensfehler bei Ersetzung der Unterschrift &#8211; Darlegung einer Divergenz &#8211; Anzeichen des Einschlafens eines Richters während der mündlichen Verhandlung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 26.10.2011 - IV B 106/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24984&amp;pos=22&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 26.10.2011 &#8211; IV B 106/10</a> (Nachträgliches Vorliegen der Voraussetzungen des <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/14a.html" target="_blank" title="&sect; 14a EStG: Verg&uuml;nstigungen bei der Ver&auml;u&szlig;erung bestimmter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe">§ 14a Abs. 4 EStG</a> kein rückwirkendes Ereignis &#8211; Fehlende grundsätzliche Bedeutung bei ausgelaufenem Recht);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 24.10.2011 - XI B 54/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24985&amp;pos=23&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 24.10.2011 &#8211; XI B 54/11</a> (Keine Umsatzsteuerfreiheit für nicht medizinisch indizierte &#8220;Ohranlegeoperationen&#8221; &#8211; Feststellungslast &#8211; Auslegung gemeinschaftsrechtlicher Begriffe &#8211; Revisionszulassung nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/FGO/115.html" target="_blank" title="&sect; 115 FGO">115 Abs. 2 Nr. 1</a> und Nr. 2 Alt. 1 FGO nur bei ungeklärten Rechtsfragen);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 24.10.2011 - XI B 28/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24986&amp;pos=24&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 24.10.2011 &#8211; XI B 28/11</a> (Zulässigkeit einer Beschwerde gegen Aussetzungsbeschluss oder Wiederaufnahmebeschluss &#8211; Kosten eines erfolglosen Beschwerdeverfahrens);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 13.10.2011 - IX B 99/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24987&amp;pos=25&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 13.10.2011 &#8211; IX B 99/11</a> (Grundsätzliche Bedeutung bei Rechtsfrage zur Bekanntgabe eines Steuerbescheids an Steuerberater &#8211; Berufung auf Treu und Glauben);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 17.10.2011 - IX B 108/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24988&amp;pos=26&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 17.10.2011 &#8211; IX B 108/11</a> (Anfechtbarkeit des Verzichts auf mündliche Verhandlung &#8211; Sachaufklärungsrüge &#8211; &#8220;Unentgeltlichkeit&#8221; i.S. des § 4 Satz 2 EigZulG);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 19.10.2011 - IX B 90/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24989&amp;pos=27&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 19.10.2011 &#8211; IX B 90/11</a> (Fehlende Überzeugungsbildung nach dem Gesamtergebnis des Verfahrens &#8211; Gebäudeteil als Objekt einer Vermietung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 09.11.2011 - V B 43/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24990&amp;pos=28&amp;anz=109" target="_blank">BFH-Beschluss vom 09.11.2011 &#8211; V B 43/11</a> (Bemessung eines Verspätungszuschlages nicht von grundsätzlicher Bedeutung &#8211; Gerichtliche Überprüfung der behördlichen Ermessensentscheidung).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weitere Entscheidungen des BFH (30.11.2011)</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2011/weitere-entscheidungen-des-bfh-30-11-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 17:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Folgende weiteren Entscheidungen hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Datum von heute (30.11.2011) veröffentlicht: - BFH-Urteil vom 28.09.2011 &#8211; VII R 52/10 (Formunwirksamkeit einer Abtretungsanzeige bei fehlenden Angaben zum Abtretungsgrund &#8211; Mangelhaftigkeit des amtlichen Vordrucks &#8211; Grundsatz von Treu und Glauben im öffentlichen Recht); - BFH-Urteil vom 22.09.2011 &#8211; III R 30/08 (Bescheinigung über Zeiten der Ausbildungsuche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende weiteren Entscheidungen hat der <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a> mit Datum von heute (30.11.2011) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 28.09.2011 - VII R 52/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24921&amp;pos=11&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 28.09.2011 &#8211; VII R 52/10</a> (Formunwirksamkeit einer Abtretungsanzeige bei fehlenden Angaben zum Abtretungsgrund &#8211; Mangelhaftigkeit des amtlichen Vordrucks &#8211; Grundsatz von Treu und Glauben im öffentlichen Recht);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 22.09.2011 - III R 30/08" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24923&amp;pos=13&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 22.09.2011 &#8211; III R 30/08</a> (Bescheinigung über Zeiten der Ausbildungsuche nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_VI/58.html" target="_blank" title="&sect; 58 SGB VI: Anrechnungszeiten">58 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3a SGB VI</a> als Nachweis für das ernsthafte Bemühen um einen Ausbildungsplatz);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 08.09.2011 - II R 54/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24924&amp;pos=14&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 08.09.2011 &#8211; II R 54/10</a> (Kraftfahrzeugsteuer als Masseverbindlichkeit bei Freigabe der selbstständigen Tätigkeit &#8211; Verwaltungsbefugnis und Verfügungsbefugnis des Insolvenzverwalters);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 07.09.2011 - I B 157/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24925&amp;pos=15&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Beschluss vom 07.09.2011 &#8211; I B 157/10</a> (Steuerabzug bei einem in der Schweiz ansässigen Vergütungsgläubiger &#8211; Haftung des Vergütungsschuldners &#8211; Antragsbefugnis und Beschwer des Vergütungsgläubigers &#8211; Unterschiedliche Einkünfte trotz einheitlichem Pauschalhonorar &#8211; Aufteilungsschlüssel &#8211; Anwendung des Freizügigkeitsabkommens &#8211; Umfang der Dienstleistungsfreiheit);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 10.08.2011 - I R 45/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24927&amp;pos=17&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 10.08.2011 &#8211; I R 45/10</a> (Ansparabschreibung für Wirtschaftsgüter in ausländischer Betriebsstätte &#8211; Verteilung des Höchstbetrags &#8211; Missbrauch durch Vorteilsausnutzung &#8211; Hilfsweise Angabe von &#8220;Ersatzwirtschaftsgütern&#8221; &#8211; Reichweite der Wirkung eines negativen Progressionsvorbehalts);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 20.04.2011 - I R 65/05" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24928&amp;pos=18&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 20.04.2011 &#8211; I R 65/05</a> (Verfassungsmäßigkeit der Neuregelung zur Umgliederung des vEK beim Übergang vom Anrechnungsverfahren zum Halbeinkünfteverfahren &#8211; Wirkungsbereich des <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/14.html" target="_blank" title="Art. 14 GG">Art. 14 Abs. 1 GG</a>);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 16.08.2011 - III B 155/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24930&amp;pos=20&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Beschluss vom 16.08.2011 &#8211; III B 155/10</a> (Nichtzulassungsbeschwerde; Darlegung von Zulassungsgründen; Zulassung aufgrund eines schwerwiegenden Rechtsfehlers);<span id="more-11971"></span></p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 27.09.2011 - VII B 84/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24931&amp;pos=21&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Beschluss vom 27.09.2011 &#8211; VII B 84/11</a> (Einstellung des Vollzugs einer Zwangsmittelfestsetzung nach Klageerhebung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 09.09.2011 - VII B 73/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24932&amp;pos=22&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Beschluss vom 09.09.2011 &#8211; VII B 73/11</a> (Kein Recht auf Einsicht in dem FG unaufgefordert vorgelegte, den Streitfall nicht betreffende Verwaltungsakten);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 18.08.2011 - VII B 31/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24933&amp;pos=23&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Beschluss vom 18.08.2011 &#8211; VII B 31/11</a> (Inanspruchnahme eines Schiffsführers für Einfuhrabgaben auf eingeführte Schiffsvorräte);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 21.09.2011 - VII B 121/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24934&amp;pos=24&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Beschluss vom 21.09.2011 &#8211; VII B 121/11</a> (Widerruf der Bestellung als Steuerberater wegen Vermögensverfalls);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 23.08.2011 - IX R 8/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24935&amp;pos=30&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 23.08.2011 &#8211; IX R 8/11</a> (Zur Nachholung der Feststellung von Sonderwerbungskosten);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 04.05.2011 - I R 67/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24936&amp;pos=31&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 04.05.2011 &#8211; I R 67/10</a> (Anfechtung eines Betragserrechnungsbescheids i.S.d. § <a href="http://dejure.org/gesetze/FGO/100.html" target="_blank" title="&sect; 100 FGO">100 Abs. 2 Satz 3</a> 2. Halbs. FGO &#8211; Rechtsschutz &#8211; Änderung von Steuerbescheiden nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/173.html" target="_blank" title="&sect; 173 AO: Aufhebung oder &Auml;nderung von Steuerbescheiden wegen neuer Tatsachen oder Beweismittel">173 Abs. 1 Nr. 2</a>, § <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/174.html" target="_blank" title="&sect; 174 AO: Widerstreitende Steuerfestsetzungen">174 Abs. 3 und 4</a> sowie § <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/175.html" target="_blank" title="&sect; 175 AO: Aufhebung oder &Auml;nderung von Steuerbescheiden in sonstigen F&auml;llen">175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO</a> &#8211; Höhe einer Steuer als &#8220;Tatsache&#8221; &#8211; Ertragsteuerliche Behandlung von Vorsteuerbeträgen &#8211; Wirkung des <a href="http://dejure.org/gesetze/AO/351.html" target="_blank" title="&sect; 351 AO: Bindungswirkung anderer Verwaltungsakte">§ 351 Abs. 1 AO</a> &#8211; Billigkeitserweis trotz fehlendem Bemühen um Abtrennung einer Streitsache);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 26.07.2011 - VII B 134/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24937&amp;pos=32&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Beschluss vom 26.07.2011 &#8211; VII B 134/10</a> (Keine Bedenken gegen fortbestehende Rechtsgeltung der Milchabgaberegelungen &#8211; Kein Abwarten mit Urteil bei unstatthafter Beschwerde wegen Ablehnungsgesuch);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 31.08.2011 - II B 14/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24938&amp;pos=25&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Beschluss vom 31.08.2011 &#8211; II B 14/11</a> (Freigebige Zuwendung zwischen Eheleuten; Divergenz);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 27.09.2011 - X B 241/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24939&amp;pos=33&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Beschluss vom 27.09.2011 &#8211; X B 241/10</a> (Besteuerung einer Berufsunfähigkeitsrente);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 22.09.2011 - III R 73/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24940&amp;pos=34&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 22.09.2011 &#8211; III R 73/10</a> (Kein Abzug von vermögenswirksamen Leistungen im Rahmen der Grenzbetragsprüfung);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 19.10.2011 - IX E 9/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=1&amp;nr=24941&amp;pos=35&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Beschluss vom 19.10.2011 &#8211; IX E 9/11</a> (Gerichtskosten &#8211; Absehen von einer Festgebühr &#8211; Nichterhebung von Kosten wegen unrichtiger Sachbehandlung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 05.10.2011 - VI R 88/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24942&amp;pos=26&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 05.10.2011 &#8211; VI R 88/10</a> (Aufwendungen einer heilklimatischen Kur bei einem Kind als außergewöhnliche Belastung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 05.10.2011 - VI R 49/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24943&amp;pos=27&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 05.10.2011 &#8211; VI R 49/10</a> (Aufwendungen für einen Kuraufenthalt und alternative Behandlungsmethoden als außergewöhnliche Belastung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 05.10.2011 - VI R 14/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24944&amp;pos=28&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 05.10.2011 &#8211; VI R 14/11</a> (Einbau eines Treppenliftes als außergewöhnliche Belastung &#8211; Teilabhilfebescheid);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 05.10.2011 - VI R 20/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Seite=0&amp;nr=24945&amp;pos=29&amp;anz=93" target="_blank">BFH-Urteil vom 05.10.2011 &#8211; VI R 20/11</a> (Fahrtkosten im Zusammenhang mit einer therapeutischen Behandlung als außergewöhnliche Belastung).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
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		<item>
		<title>FG Berlin-Brandenburg: Kosten für 50. Geburtstag eines Unternehmers auch in Verbindung mit Firmenjubiläum keine Betriebsausgaben</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 19:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilanz(steuer)recht]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbebetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerbilanz]]></category>
		<category><![CDATA[EStG]]></category>

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		<description><![CDATA[FG Berlin-Brandenburg Urteil vom 16.02.2011 &#8211; 12 K 12087/07 Pressemitteilung des Gerichts: &#8220;Die Kosten für private Feiern von Unternehmern können steuerlich nicht als Betriebsausgaben des Unternehmens geltend gemacht werden, weil sie nicht betrieblich, sondern privat veranlasst sind. Das gilt auch dann, wenn z.B. ein runder Geburtstag zeitlich mit einem Firmenjubiläum zusammenfällt und der Unternehmer aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="FG Berlin-Brandenburg Urteil vom 16.02.2011 - 12 K 12087/07" href="http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/portal/t/1qnm/bs/10/page/sammlung.psml?doc.hl=1&amp;doc.id=STRE201170963%3Ajuris-r03&amp;documentnumber=5&amp;numberofresults=5&amp;showdoccase=1&amp;doc.part=L&amp;paramfromHL=true#focuspoint" target="_blank">FG Berlin-Brandenburg Urteil vom 16.02.2011 &#8211; 12 K 12087/07</a></p>
<p>Pressemitteilung des Gerichts:</p>
<p>&#8220;Die Kosten für private Feiern von Unternehmern können steuerlich nicht als Betriebsausgaben des Unternehmens geltend gemacht werden, weil sie nicht betrieblich, sondern privat veranlasst sind. Das gilt auch dann, wenn z.B. ein runder Geburtstag zeitlich mit einem Firmenjubiläum zusammenfällt und der Unternehmer aus beiden Anlässen eine Feier mit Freunden und Geschäftspartnern veranstaltet. Dies hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg mit Urteil vom 16. Februar 2011 (Aktenzeichen <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=12 K 12087/07" target="_blank" title="FG Berlin-Brandenburg, 16.02.2011 - 12 K 12087/07">12 K 12087/07</a>) bekräftigt. Im Streitfall hatte der Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH seinen 50. Geburtstag sowie das fünfjährige Bestehen der GmbH zum Anlass genommen, Geschäftspartner und Angestellte der GmbH einzuladen. <span id="more-11859"></span>Das Gericht stellte darauf ab, dass eine Geburtstagsfeier stets privaten Charakter habe, selbst wenn dazu, wie der Kläger vorgetragen hatte, Freunde nicht eingeladen waren. Damit lagen sogenannte gemischt veranlasste Aufwendungen vor, die teils &#8211; die Geburtstagsfeier betreffend &#8211; privat und teils &#8211; das Unternehmensjubiläum betreffend &#8211; betrieblich veranlasst waren. Da solche eng miteinander verbundenen und nicht trennbaren Aufwendungen nach dem sog. Aufteilungs- und Abzugsverbot insgesamt steuerlich nicht geltend gemacht werden dürfen, kam ein Betriebsausgabenabzug nicht, und zwar auch nicht teilweise, in Betracht.</p>
<p>Die Entscheidung ist rechtskräftig.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Finanzgericht Berlin-Brandenburg" href="http://www.finanzgericht.berlin.brandenburg.de/" target="_blank">Finanzgericht Berlin-Brandenburg</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weitere Entscheidungen des BFH (09.11.2011)</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2011/weitere-entscheidungen-des-bfh-09-11-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 20:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzgerichtsordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbebetrieb]]></category>
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		<category><![CDATA[GG]]></category>
		<category><![CDATA[VuV]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgende weiteren Entscheidungen hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Datum von heute (09.11.2011) veröffentlicht: - BFH-Urteil vom 22.09.2011 &#8211; IV R 33/08 (Geänderte betriebsvermögensmäßige Zuordnung eines Wirtschaftsguts nach Begründung einer mitunternehmerischen Betriebsaufspaltung löst keine Überentnahme aus &#8211; Folgen der zugunsten der Besitzpersonengesellschaft gelösten Bilanzierungskonkurrenz); - BFH-Urteil vom 28.07.2011 &#8211; VI R 59/09 (Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende weiteren Entscheidungen hat der <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a> mit Datum von heute (09.11.2011) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 22.09.2011 - IV R 33/08" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24813&amp;pos=0&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 22.09.2011 &#8211; IV R 33/08</a> (Geänderte betriebsvermögensmäßige Zuordnung eines Wirtschaftsguts nach Begründung einer mitunternehmerischen Betriebsaufspaltung löst keine Überentnahme aus &#8211; Folgen der zugunsten der Besitzpersonengesellschaft gelösten Bilanzierungskonkurrenz);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 28.07.2011 - VI R 59/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24817&amp;pos=4&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 28.07.2011 &#8211; VI R 59/09</a> (Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 28.7.2011 VI R 38/10 &#8211; Werbungskosten für Aufwendungen einer erstmaligen Berufsausbildung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 12.05.2011 - IV R 37/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24818&amp;pos=5&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 12.05.2011 &#8211; IV R 37/09</a> (Jahresfrist zur Revisionsbegründung bei nicht ordnungsgemäßer Belehrung; Freibetrag für Veräußerung eines landwirtschaftlichen Betriebs erfordert Übergang des wirtschaftlichen Eigentums vor dem 1. Januar 2001 &#8211; Begriff Rechtsbehelf);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 30.08.2011 - IV E 7/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24819&amp;pos=6&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 30.08.2011 &#8211; IV E 7/11</a> (Erinnerung gegen den Kostenansatz; gesonderte Kostenrechnungen für Nichtzulassungsbeschwerde und ADV-Verfahren);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 22.06.2011 - I R 59/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24820&amp;pos=7&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 22.06.2011 &#8211; I R 59/10</a> (Umfang der Gewerbesteuerbefreiung für Krankenhäuser);<span id="more-11849"></span></p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.09.2011 - II R 25/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24821&amp;pos=8&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.09.2011 &#8211; II R 25/11</a> (Übergangsweise Anwendung des Stückzahlmaßstabs bei der Besteuerung von Spielautomaten mit Gewinnmöglichkeit in Berlin &#8211; Entfallen der Bindungswirkung zurückverweisender Revisionsurteile &#8211; Kein Normenkontrollverfahren mangels Entscheidungserheblichkeit);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 07.09.2011 - II R 24/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24822&amp;pos=9&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 07.09.2011 &#8211; II R 24/11</a> (Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 07.09.2011 II R 25/11 &#8211; Übergangsweise Anwendung des Stückzahlmaßstabs bei der Besteuerung von Spielautomaten mit Gewinnmöglichkeit in Berlin &#8211; Kein Normenkontrollverfahren mangels Entscheidungserheblichkeit);</p>
<p>- <a title="BFH-Beschluss vom 19.08.2011 - VII S 18/11 (PKH)" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24823&amp;pos=10&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Beschluss vom 19.08.2011 &#8211; VII S 18/11 (PKH)</a> (Keine Überprüfung der Fristsetzung durch Revisionsgericht &#8211; Begrenzung des Amtsermittlungsgrundsatzes durch Mitwirkungspflicht der Beteiligten);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 15.09.2011 - VI R 15/11" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24824&amp;pos=11&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 15.09.2011 &#8211; VI R 15/11</a> (Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 28.7.2011 VI R 38/10 &#8211; Werbungskosten für Aufwendungen einer erstmaligen Berufsausbildung);</p>
<p>- <a title="BFH-Urteil vom 15.09.2011 - VI R 22/09" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;nr=24825&amp;pos=12&amp;anz=103" target="_blank">BFH-Urteil vom 15.09.2011 &#8211; VI R 22/09</a> (Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 28.7.2011 VI R 38/10 &#8211; Werbungskosten für Aufwendungen einer erstmaligen Berufsausbildung).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
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		<title>Entscheidungen des FG Düsseldorf (03.11.2011)</title>
		<link>http://www.steuerrechtblog.de/einkommensteuer/2011/entscheidungen-des-fg-dusseldorf-03-11-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 18:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abgabenordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Außergewöhnliche Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbebetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Kindergeld]]></category>
		<category><![CDATA[AO]]></category>
		<category><![CDATA[EStG]]></category>
		<category><![CDATA[InsO]]></category>
		<category><![CDATA[StEntlG 1999/2000/2002]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgende Entscheidungen hat das Finanzgericht Düsseldorf mit Datum von heute (03.11.2011) veröffentlicht: - FG Düsseldorf Urteil vom 29.09.2011 &#8211; 11 K 2506/09 E: Heimunterbringungskosten als außergewöhnliche Belastung nach vorheriger Übertragung von Vermögenswerten In dem vom 11. Senat des Finanzgerichts Düsseldorf entschiedenen Fall hatte der Kläger im Jahr 1994 von seiner damals 77 Jahre alten Tante im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Entscheidungen hat das <a title="Finanzgericht Düsseldorf" href="http://www.fg-duesseldorf.nrw.de/" target="_blank">Finanzgericht Düsseldorf</a> mit Datum von heute (03.11.2011) veröffentlicht:</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 29.09.2011 - 11 K 2506/09 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/11_K_2506_09_Eurteil20110929.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 29.09.2011 &#8211; 11 K 2506/09 E</a>: Heimunterbringungskosten als außergewöhnliche Belastung nach vorheriger Übertragung von Vermögenswerten</p>
<p>In dem vom 11. Senat des Finanzgerichts Düsseldorf entschiedenen Fall hatte der Kläger im Jahr 1994 von seiner damals 77 Jahre alten Tante im Wege der vorweggenommenen Erbfolge ein mit einem Vorbehaltsnießbrauch belastetes Mietwohngrundstück übertragen erhalten. In den Jahren 2005 und 2006 machte der Kläger u. a. Kosten für die Heimunterbringung seiner Tante als außergewöhnliche Belastung geltend. Das Finanzamt verneinte die Berücksichtigung der Aufwendungen, weil das Nießbrauchsrecht der Tante der Zwangsläufigkeit der Aufwendungen entgegengestanden habe.</p>
<p>Der 11. Senat gab der Klage statt. Kosten für eine Heimunterbringung nach <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/33.html" target="_blank" title="&sect; 33 EStG: Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen">§ 33 EStG</a> seien grundsätzlich als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen. Die Aufwendungen seien dem Kläger auch zwangsläufig erwachsen. Die Einkünfte der Tante aus dem Vorbehaltsnießbrauch seien nicht ausreichend gewesen, um die Heimunterbringungskosten abzudecken. Auch das verbleibende Vermögen der Tante habe nicht entgegen gestanden, da das insoweit allein in Betracht kommende Nießbrauchsrecht nur einen geringen Wert habe. Die vorherige Übertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge stehe der Berücksichtigung ebenfalls nicht entgegen. Denn der Kläger habe die Unterstützungsbedürftigkeit seiner Tante durch die Annahme der Grundstücksübertragung nicht kausal mitverursacht. Die angefallenen Heimunterbringungskosten seien in erster Linie auf die eingetretene Pflegebedürftigkeit der Tante sowie den Rückgang der Mieterträge zurückzuführen.<span id="more-11835"></span></p>
<p>- FG Düsseldorf: Übersendung der Kostenrechnungen des Finanzgerichts Düsseldorf an den Prozessbevollmächtigten</p>
<p>Seit einiger Zeit übersendet das Finanzgericht &#8211; entgegen der bisherigen Praxis &#8211; Kostenrechnungen grundsätzlich an den Bevollmächtigten des finanzgerichtlichen Verfahrens. Dieser ist &#8211; mit Ausnahme der Inrechnungstellung einer von ihm beantragten Aktenversendungspauschale &#8211; lediglich Adressat (nicht aber Schuldner) der Kostenrechnungen. Dies gilt sowohl für die Vorauszahlungs- als auch die Kostenrechnung nach Abschluss des Verfahrens. Damit folgt das Finanzgericht der Handhabung durch den Bundesfinanzhof, der Kostenrechnungen ebenfalls an die Prozessbevollmächtigten versendet (vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 06.05.1998 - <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=IX E 2/98" target="_blank" title="BFH, 06.05.1998 - IX E 2/98">IX E 2/98</a>, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BFH/NV 1999, 46" target="_blank" title="BFH, 13.05.1998 - IV B 104/97">BFH/NV 1999, 46</a>).</p>
<p>Weitere aktuelle Entscheidungen</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Gerichtsbescheid vom 19.08.2011 - 11 K 4201/10 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/11_K_4201_10_Egerichtsbescheid20110819.html" target="_blank">FG Düsseldorf Gerichtsbescheid vom 19.08.2011 &#8211; 11 K 4201/10 E</a> (Einkommensteuer als Masseverbindlichkeit i.S.d. <a href="http://dejure.org/gesetze/InsO/55.html" target="_blank" title="&sect; 55 InsO: Sonstige Masseverbindlichkeiten">§ 55 Abs. 1 InsO</a>);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 30.08.2011 - 13 K 200/03 E" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/13_K_200_03_Eurteil20110830.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 30.08.2011 &#8211; 13 K 200/03 E</a> (Erfassung von Wertsteigerungen im Veräußerungsgewinn nach <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/17.html" target="_blank" title="&sect; 17 EStG: Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen an Kapitalgesellschaften">§ 17 EStG</a> i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002);</p>
<p>- <a title="FG Düsseldorf Urteil vom 22.09.2011 - 16 K 1279/11 Kg,AO" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/duesseldorf/j2011/16_K_1279_11_Kg_AOurteil20110922.html" target="_blank">FG Düsseldorf Urteil vom 22.09.2011 &#8211; 16 K 1279/11 Kg,AO</a> (Rückforderung nach versehentlicher Auszahlung von Kindergeld).</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Finanzgericht Düsseldorf" href="http://www.fg-duesseldorf.nrw.de/" target="_blank">Finanzgericht Düsseldorf</a></p>
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		<title>BFH: Steuerfreiheit für Private Equity-Engagement in England</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 17:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kaiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbebetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[DBA]]></category>
		<category><![CDATA[EStG]]></category>
		<category><![CDATA[IStR]]></category>

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		<description><![CDATA[BFH-Urteil vom 24.08.2011 &#8211; I R 46/10 Presseerklärung Nr. 86 des Bundesfinanzhofs (BFH): &#8220;Mit Urteil vom 24. August 2011 I R 46/10 hat der Bundesfinanzhof (BFH) sich grundlegend zur Besteuerung von &#8211; zumeist institutionellen &#8211; Anlegern geäußert, die sich im Ausland &#8211; hier konkret in England &#8211; an einem Private Equity (PE)-Fonds beteiligen. Ein derartiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="BFH-Urteil vom 24.08.2011 - I R 46/10" href="http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&amp;Art=pm&amp;Datum=2011&amp;nr=24754&amp;linked=urt" target="_blank">BFH-Urteil vom 24.08.2011 &#8211; I R 46/10</a></p>
<p>Presseerklärung Nr. 86 des <a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhofs (BFH)</a>:</p>
<p>&#8220;Mit Urteil vom 24. August 2011 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I R 46/10" target="_blank" title="BFH, 24.08.2011 - I R 46/10">I R 46/10</a> hat der Bundesfinanzhof (BFH) sich grundlegend zur Besteuerung von &#8211; zumeist institutionellen &#8211; Anlegern geäußert, die sich im Ausland &#8211; hier konkret in England &#8211; an einem Private Equity (PE)-Fonds beteiligen.</p>
<p>Ein derartiges Engagement ist, so der BFH, regelmäßig gewerblicher und nicht lediglich vermögensverwaltender Natur. Weil das Besteuerungsrecht für gewerbliche Einkünfte aber nach Maßgabe von Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA) regelmäßig demjenigen Staat gebührt, in dem der Fonds mit einer Betriebsstätte tätig ist, bleiben die Gewinne in Deutschland steuerfrei. Das gilt selbst dann, wenn der Fonds im Ausland über kein eigenes Büro und kein eigenes Personal verfügt und seine Geschäfte über eine Managementgesellschaft ausüben lässt. Und auch der Umstand, dass die Fondseinkünfte im anderen Vertragsstaat nicht besteuert werden, ändert an der Steuerbefreiung nichts. <span id="more-11799"></span>Zwar hat der deutsche Gesetzgeber für einen derartigen Fall Vorsorge getroffen: Er hat mit § <a href="http://dejure.org/gesetze/EStG/50d.html" target="_blank" title="&sect; 50d EStG: Besonderheiten im Fall von Doppelbesteuerungsabkommen und der &sect;&sect; 43b und 50g">50d Abs. 9</a> des Einkommensteuergesetzes eine Norm geschaffen, die das Besteuerungsrecht an Deutschland zurückfallen lässt, wenn andernfalls die Einkünfte überhaupt nicht besteuert werden. Dass völkerrechtlich im DBA das Gegenteil vereinbart worden ist, stört ihn insofern nicht; man setzt sich in einem sog. Treaty override darüber hinweg. Dieser Besteuerungsrückfall gelingt aber nur, wenn er auf eine unterschiedliche steuerliche Auslegung des DBA durch beide Vertragsstaaten &#8211; einen sog. negativen Qualifikationskonflikt &#8211; zurückzuführen ist. Er scheitert indes, wenn Grund für die Nichtbesteuerung im anderen Staat dessen nationales Steuerrecht ist, beispielsweise, weil dieser Staat PE-Engagements steuerlich subventioniert.</p>
<p>Konkret ging es um die Beteiligung u.a. deutscher Versicherungsunternehmen an einem PE-Fonds in England, der dort operativ über eine Managementgesellschaft agierte. Er blieb in England steuerfrei, weil England PE-Fonds steuerlich fördert, um ausländisches Kapital anzulocken. Trotzdem musste, wie der BFH entschieden hat, nun auch das deutsche Finanzamt auf eine Besteuerung der Fondseinkünfte verzichten.</p>
<p>Das Ganze kehrt sich allerdings um, wenn sich Ausländer an einem deutschen PE-Fonds beteiligen, oder auch, wenn es sich um einen rein innerdeutschen Fonds geht: Bisher konnte der Fonds in Deutschland darauf hoffen, nicht als gewerblich angesehen zu werden, was insbesondere für die Gewinne aus Beteiligungsveräußerungen vorteilhaft war. Den Steuervorteil sicherte ihm eine sehr großzügige Praxis der deutschen Finanzverwaltung. Diese Praxis wird jetzt vom BFH aber grundlegend in Frage gestellt.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><a title="Bundesfinanzhof (BFH)" href="http://www.bundesfinanzhof.de" target="_blank">Bundesfinanzhof (BFH)</a></p>
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