Konvergenzanstrengungen wichtiger Partnerländer der EU
24. April 2008 von Michael Kaiser | Beitrag mailen | Beitrag drucken | Beitrag als PDF anzeigen |
Die Dienststellen der Europäischen Kommission haben ein Arbeitspapier zu denjenigen Drittländern erstellt, die auf die Konvergenz ihrer nationalen Rechnungslegungsvorschriften mit den “International Financial Reporting Standards” (IFRS) hinarbeiten. Das Arbeitspapier geht u.a. auf die Fortschritte bei der Beseitigung der Abstimmungsanforderungen, die für in diesen Ländern börsennotierte EU-Emittenten gelten, ein.
Nach Ansicht der Kommissionsdienststellen erfüllen sowohl die japanischen als auch die US-amerikanischen GAAP die Kriterien für die Gleichwertigkeit mit den IFRS. Die chinesischen GAAP werden weiterhin anerkannt. Da China jedoch 2007 erstmals auf die IFRS umgestellt hat, werden weitere Angaben zu deren Umsetzung benötigt. Dies wird Gegenstand einer künftigen Überprüfung sein. Da Kanada und Südkorea derzeit alle Anstrengungen unternehmen, um auf die IFRS umzustellen, sollte ihnen nach Meinung der Kommissionsdienststellen eine Ausnahmeregelung bis 2011 gewährt werden.
Die Kommission wird in den kommenden Wochen entsprechende Legislativvorschläge unterbreiten.
Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC)



